Mimömimö – Ich, Einfach Unverbesserlich 2 Rezension

Die Minions haben mich!


Mimömimömimö. Das werden wir jetzt öfters in Bussen/Bahnen/öffentlichen Plätzen hören, denn kleine gelbe Pillen haben wieder das Kino erobert: Die Minions in „Ich – Unverbesserlich 2“. Aus aktuellem Anlass gibt es heute also mal eine Animationsfilmrezension. Wer sich den Film nicht versauen möchte, dem gebe ich vorher eine SPOILERWARNUNG mit. Ihr wisst also Bescheid. Lesen auf eigene Gefahr.

Film – Einfach Handlung

Gru, der Hauptdarsteller des Filmes, war im ersten noch ein Bösewicht, der seiner Mutter beweisen wollte, dass er was auf dem Kasten hat, indem er den Mond stiehlt. Im ersten Teil hat er auch die drei kleinen Waisenkinder Margo, Edith und Agnes adoptiert, die natürlich auch in diesem Teil mitmischen. Aber worum geht es im zweiten Teil?

In „Ich, Einfach unverbesserlich“ hat Gru einen neuen Job als Ermittler und muss ein Superserum zurückerlangen. Dabei lernt er Lucy kennen, eine Geheimagentin, die mit ihm zusammenarbeitet. Zentrales Thema des Films ist diesmal Liebe. Gru hat Schwierigkeiten mit dem Treffen von Frauen, was auch kurz mit seiner Vergangenheit erklärt wird. Rundherum gibt es aber immer noch kleinere Geschichten, dass zum Beispiel Margo sich in einen Jungen verliebt und dadurch bei Gru Vatergefühle aufkommen. Oder Agnes, die eine Mutterfigur vermisst. Das sind natürlich alles bekannte Geschichten, aber der Film hat auch eine Geheimwaffe. Die sind klein, gelb und unglaublich witzig.

Minions – Die sind Einfach der Burner

Ich bin normalerweise immer kritisch bei auf Komik angelegten Nebendarstellern, aber bei den Minions setzt es bei mir aus. Die kleinen Kerle machen so viele witzige Dinge nebenher, dass gelegentliche Schwächen der Hauptgeschichte kaschiert werden. Es waren unheimlich witzige kleine Szenen, am besten in meiner Erinnerung ist die Parodie des „I´ll be there“-Videos der Jackson Five von den kleinen Arbeitern. Und natürlich das Geräusch, das die Minions machen, wenn sie Feuerwehr spielen und dabei alles zu Kleinholz verarbeiten, ist natürlich total ansteckend. Nach der Vorstellung im Kino kam prompt ein Krankenwagen an uns vorbeigerauscht und mehrere Kinogänger stimmten das „Mimömimö“ an.

Frauen – Einfach verliebt

Warum sind die Minions eigentlich so beliebt? Vor allem habe ich gemerkt, dass Frauen in meinem Umfeld die Minions vergöttern. Ich glaube, wie immer liegt die Antwort in dem Design der Tausendsassa. Sie sind vollkommen rund, klein und haben große Augen. An was erinnert das die Frauen? Natürlich an kleine Babys, die schützenswert sind und soooo niedlich. Und ich muss ehrlich zugeben, ich finde sie auch sehr niedlich. Am Kinoabend selbst wurde spekuliert, dass es wahrscheinlich bald einen eigenständigen Minions-Film geben wird. Ich denke, das wäre unvorteilhaft, denn die Minions funktionieren meiner Meinung nach nur als Nebencharaktere zu einer eingenständigen Story. Bei den Pinguinen von Madagascar hat es funktioniert, weil sie innerhalb der Gruppe noch starke Charaktere haben. Bei den Minions ist jeder im Prinzip austauschbar. Aber ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen.

Urteil – Einfach wunderbar

Zu dem ganzen Rest lässt sich nur sagen, dass das ganze Gesamtpaket passt. Oliver Rohrbeck als deutscher Synchronsprecher von Gru leistet wieder hervorragende Arbeit, ebenso Martina Hill (Switch reloaded). An Musik und den Animationen gibt es natürlich nichts zu meckern, die Story ist zwar nichts Spektakuläres, aber wie immer zählt hier die Verpackung. Dazu muss aber gesagt sein, dass ich die Storyschwächen nicht selber eindeutig identifizieren kann, es ist lediglich ein Gefühl, dass mich beim Sehen des Filmes bekommen habe. Ansonsten absolut empfehlenswert!

Bewertung: 10 / 10

Positiv:
– Minions
– Alles passt

Negative:
– gelegentliche Storyschwächen, werden aber von Präsentation überspielt

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