BAD MONDAY: Kurzrezension zu Breaking Bad Folge 11 Staffel 5

Breaking Bad Staffel 5 Folge 11: Der Fanboy bricht bei mir durch!

Diese Folge trägt den Titel „Confessions“ und beinhaltet zwei richtig krasse Wendepunkte. Darum wie immer mein SPOILERALARM, erst schauen und dann mein Gekritzel bewundern. 

Und – oh mein Gott – diese Folge war so anders, als wie sie in meinem Kopfkino ausgehen hat. Nachdem in der letzten Folge Hank mit Jesse Pinkman im Verhörzimmer gezeigt wurde, kommt es jetzt zur Konfrontation. Aber – denkste- der gute alte Saul (der wohl bald sein eigenes Spin Off bekommt) haut ihn anwaltstechnisch raus. Ich hatte gedacht, dass der Dialog von Hank und Jesse die ganze Folge bestimmt. War für mich also erstmal eine Enttäuschung, aber dann kam der Hammer.

Dieser Walter White ist ein Fuchs!


Walter White macht ein Geständnis auf Video, das zuerst nicht gezeigt wird. Jeder denkt, dass Walter seine Verbrechen gesteht und das Video übergibt. Bei einem Treffen danach mit Hank wird klar, dass Hank alles tun wird um Walter als Heisenberg zu überführen. Und dann Hammer Nummer 1: Walter schiebt die ganze Heisenbergsache Hank in die Schuhe auf Video und dreht den ganzen Spieß um und nutzt sogar Geschichten aus den vorigen Staffeln um das zu untermauern. Wenn ich Hank gewesen wäre, ich hätte vor Wut den Fernseher zerschlagen. 

Jesse Pinkman dreht in der Zeit weiter am Rad und trifft sich mit Walter. Der nimmt ihn in den Arm und sagt, er solle sich ein neues Leben aufbauen unter neuer Identität. Jesse willigt ein. Er steht mit einer Zigarettenpackung an einer Straße und hier kommt Hammer Nummer 2: Walter hat eine seiner vergifteten Zigaretten aus den vorigen Staffeln in die Packung geschmuggelt. Jesse flippt richtig aus und fährt zu Walters Haus und will es anzünden.

Wie war es?


Ich habe eine ganz andere Folge erwartet und dachte erst Jesse Pinkman zieht mit seiner Depression die Stimmung und Spannung runter. Aber ich wurde zweimal ziemlich baff überrascht. Ich hatte mit allem nicht gerechnet und die Serie hat das getan, was immer empfohlen wird: Gib dem Publikum, was es verdient, aber nicht so wie es es vermutet. Und, mein Gott, habe ich das nicht erwartet. Ich bin so geflasht wie damals zu LOST-Zeiten. Also, liebes Breaking Bad, tu mir nicht so weh wie das Ende von LOST.


Bewertung: 10 / 10

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