Gärtner of the Dead: Pflanzen vs. Zombies 2

Rezension von Pflanzen vs. Zombies 2

Was ich eigentlich vorhatte

Eigentlich habe ich mir gestern den neuen Asterixband gekauft, weil schon in der Messezeitung der Comic Action 2013 in Essen das Thema der Aufreisser war, aber als ich mich abends iun mein Bett legte, zum Einschlafen den Play Store betrachten wollte, da gab es plötzlich eine Explosion.

Der Playstore war mit dem großen Hinweis versehen: Zombie vs. Pflanzen 2. 
Darum müssen wir erst mit diesem Thema vorlieb nehmen. Sonst nimmt sich mein Rezensentenhirn nicht präzise des neuen Asterix an. Und der ist schließlich auch wert, näher begutachtet zu werden.

Taco für Dave—was für eine Story?

Ich bin noch nicht fertig mit dem Spiel, dass muss ich schon mal dabei sagen. Aber interessiert irgendeiner sich für die Story eines so süchtig machen Tower-Defense…tschuldigung Tower Plants-Spieles?

Kurzum in der ersten Runde seid ihr wieder vor der gewohnten Haustür aus Pflanzen vs Zombies 1. Nach der erfolgreichen ersten Runde mit Tutorial usw. isst Dave ein Taco und möchte noch einen. Damit er ihn wieder essen kann, benutzt er eine Zeitmaschine, um in die Vergangenheit zu fahren und seinen Taco nochmal zu essen. (!) Stattdessen landet er im alten Ägypten und von dort aus müssen Dave, sein sprechendes Auto und du dich in die Gegenwart zurückkämpfen. 

Stgory kann man das nicht nennen, ist aber ein netter Rahmen für das worauf es wirklich ankommt: Verteidigung gegen Zombies mit Pflanzen. 

Free – to Play oder: erkauf dir den Sieg

Das Spiel gibt es für lau. Kein Cent investieren, ausser du willst es leichter haben. Upgrades und Gimmicks sind über den Laden zu erreichen, in denen die einzelnen Produkte gerne mal teuer sein können. Ich meine 3,59 Euro für einen einzelnes Gimmick, dass nicht mal soviel bringt, ich weiss nicht, ob das ein ordentliches Preis-Leistungsverhältnis darstellt. Wäre es da nicht einfacher gewesen, einfach das Spiel für einen Festpreis direkt zu verkaufen? Ich hätte so sofort bezahlt, da mich der erste Teil schon sehr angesprochen hat.

Dementsprechend ist auch der Schwierigkeitsgrad ebenso gewählt, dass er stetig ansteigt, gerade so, dass man es ohne die bezahlbaren Gimmicks noch knapp schafft. Irgendwie müssen sich die Spieleentwickler auch finanzieren.

The Zombies are coming – again!

Das Spiel lädt zum wiederholten Spielen ein, denn jedes Level ist mehrmals spielbar, so dass bei jedem erneuten Durchspielen das angewählte Level schwieriger wird. Belohnung sind hierbei die Sterne, die einen Zugang zur nächsten Welt verschaffen. Auch Schlüssel tauchen, zwar seltener, auch mal auf, diese benötigt man für Abzweigungen innerhalb der Spielwelten.

Quer durch die Geschichte gesät

Insgesamt gibt es zur Zeit drei anspielbar Welten: Ägypten, die Piratenwelt und die Cowboywelt. Die einzelnen Welten bringen ihre eigenen Zombies. Die Piratenwelt hat Zombies mit Papageien, Ägypten hat Mumien statt Zombies. So kleine Details werten das Spiel insgesamt auf und zeigen wieviel Mühe darinsteckt. Zahlreiche Minispiele nebenher oder Sonderaktionen laden immer wieder zum Spielen ein, ich frage mich echt wieviele Stunden man sich damit beschäftigen kann?

Doch es bleibt: Unkraut vergeht nicht

Egal aber in welcher Welt man letztlich ist, es bleibt dasselbe süchtigmachende Spielprinzip von Pflanzen mit bestimmten Fähigkeiten gegen Zombies mit bestimmten Fähigkeiten. Man sollte sich die Zombies genau angucken und dementsprechend seine Pflanzenarten wählen und dann heisst es: Los gegen die Horde menschenmümmelnder Sabberstöhner!

Für Pausen gibt es keine Zeit

Ein Kritikpunkt, der mir aufgefallen ist, ist die nichtvorhandene Möglichkeit das Spiel zu pausieren. Damit meine ich nicht dass ich zu blöd bin, den Pausenknopf zu finden. Mit Pausieren meine ich die Bildschirmsperre zu benutzen und danach wieder zu entsperren, um dann weiterzuspielen. Jedes Mal wenn ich das auf meinem S3 probiert habe, ist das Spiel abgestürzt. Schade.

Ich kann aber nichts anderes sagen als ZOCKT ES bis eure Daumenballen eine Spontanevolution zum sechsten Finger durchgemacht haben.

Bewertung: 9 / 10

Positiv:
– Süchtigmachendes einfaches Spielprinzip
– netter Storyrahmen
– hohe Wiederspielbarkeit

Negativ:
 – Spiel stürzt nach Bildschirmsperre ab
– Upgrades kosten schon ein bisschen viel

Ernsthaft Helge? Lächerlich gut! Filmrezension: Im Wendekreis der Eidechse von Helge Schneider

Oh mein Gott, an mir ist ein Zechentalent verlorengegangen 😉

„Ich hasse Helge Schneider“ oder „Ich liebe Helge Schneider“. Genau darauf kommt es bei einer Rezension eines Machwerks von Helge Schneider an. Man kann sich nur in einer der beiden Kategorien einordnen, einen Mittelteil gibt es nicht.


Im Wendekreis der Eidechse – SSSSSSSSSS!


So sollte man doch davon ausgehen, dass die Besucher einer Vorstellung dieses Films alle aus der zweiten Kategorie stammen, aber so das Gefühl hatte man nicht ganz bei der Vorstellung. Das erklärt vielleicht die Menschen, die nach den ersten zehn Minuten des Films aufgestanden und aus dem Saal raus sind.e getro

Die Frage nach dem „Worum geht es?“ in dem Film ist schon die schlechteste Frage, die man stellen kann. Vielleicht geht es um Komissar Schneider, der die Eidechse jagt, der ein Huhn klaut und einen Kiosk überfällt. Dieser Teufelskerl. Oder Kommissar Schneider, der seine Tante aus Amerika bei sich beherbergt und die in Wirklichkeit, aber….hey….wir wollen doch nicht spoilern bei soviel Handlung.


Helge bleibt Helge


Und auch in dem Film bleibt er sich treu. Es wird sich weder um Logik noch um Pointen bemüht. Manchmal schaut man dem Komissar einfach zu, wie er einen längeren Text in die Schreibmaschine tippt und wir nicht mal vorgelesen bekommen, was er da schreibt. Spontane Tanzeinlagen ohne Sinn kommen auch des Öfteren vor, in dem 00 Schneider einfach von links nach rechts hopst.


Auf der verzweifelten Suche nach Logik


Schön ist immer anzusehen, wie normale Kinobesucher verstört auf das Gesehene reagieren. Nach der Vorstellung bin ich auf Kinobesucher getroffen, die versuchten irgendwo Logik einzubauen, was bei einem Film fehl am Platz ist, bei dem einfach ein Hund aus dem Nichts auf einem Postkasten auftaucht.

Schön fand ich auch noch die plötzliche Einbindung von Einstellungen aus dem spanischen Almeria, während der Großteil des Filmes im Ruhrgebiet spielt.

Ich bekenne mich als Helge Schneider-Fan, somit würde ich natürlich nur anfangen von den Vorzügen des Filmes zu sprechen und meine Bewunderung für das Ignorieren sämtlicher Handlungsschema zum Ausdruck bringen. Aber ich kann mir auch vorstellen, was für eine Qual es für Nicht-Helge-Schneider-Fans sein kann dem Ganzen zu folgen.

So bleibt mir auch nur für diese Rezension zu sagen: Entweder man liebt Helge, dann geht man natürlich in den Film, oder eben nicht, dann geht man auch nicht in den Film.


P.S.: Vorraussichtlich werde ich nächstes Wochenende auf meine erste Comicconvention gehen. Ja, ich bin ein Comic-Nerd und war noch nie auf einer Comicmesse und ich suche noch Leute, die schon auf einer Comicconvention waren und mir helfen. Es geht hierbei um die Comic-Action in Essen. Wenn es da draussen jemanden gibt, der Lust hat mir Neuling was über Conventions beizubringen, würde ich mich freuen. Schreibt mir einfach an meine Emailadresse brichelshagen [ et ] googlemail.com. Ich freue mich auf Zuschriften.

Der Gewinner des Bad Monday-Gewinnspiels ist da! und: Ein paar Worte zur Zukunft dieses Blogs


Ergebnis des Bad Monday-Gewinnspiels


Ich bedanke mich für die rege Teilnahme der Rezensenten für eure langen Rezensionen, hätte nicht gedacht, dass ihr so ausführlich werdet. Aufgabe war es die Finalfolge von Breaking Bad zu rezensieren. 

Durch Losverfahren habe ich heute den Gewinner ermittelt: Denis Little. Ich gratuliere dir für den Gewinn der Heisenberg-Tasse.

Auch wenn das FInale schon länger her ist und ihr nichts mehr gewinnen könnt, vielleicht wollen immer noch Leute ihre Meinung zum Breaking Bad Finale loswerden. Würde mich immer noch sehr interessieren.


Ein paar Worte zur Zukunft von DerCOMICer


Ich freue mich, dass immer mehr Menschen den Weg zu meinem Blog finden und würde mich freuen, wenn euch meine Rezensionen/Gewinnspiele/Interviews gefallen, dass ihr mich weiterempfiehlt.

In diesem Blog habe ich ja nicht nur Comics bis jetzt rezensiert, sondern auch Serien / Filme und das werde ich auch beibehalten. Zwischendrin streue ich immer kleinere Nachrichten, was ich nebenher kreativ mache. Ihr dürft euch in nächster Zeit über mein erstes Comicinterview freuen und auch über weitere Comicrezensionen. Gerne auch über Leserwunsch, falls ihr gerne meine Meinung dazu wissen würdet.

Ansonsten wünsche ich euch weiterhin viel Spaß mit meinem Blog 🙂

Gruß,

euer Basti


Breaking Bad Folge 16 "Felina" – Das Finale mit Gewinnspiel und Minutenprotokoll

Breakind Bad –  Das Finale

Nun ist es soweit. Breaking Bad ist mit dieser Folge zu Ende. Die zweite Hälfte dieser Staffel habe ich genügend rezensiert. Fehlt nur noch diese eine Folge. 


Kleines Gewinnspiel zum Ende von Breaking Bad


Aber ihr kriegt jetzt nicht nur eine minutiöse Aufarbeitung der Folge mit dem Titel „Felina“, sondern ihr könnt auch was gewinnen. Schreibt unter meinen Post einen Kommentar mit einer Minirezension und gewinnt eine Heisenbergtasse. So wie es Svenja Kaufmann in dem Blog davor schon getan hat. Ihr könnt ab jetzt kommentieren, bis zum Sonntag, dann wähle ich per Losverfahren den Gewinner. Wenn ihr kein Google+-Account habt, schreibt mir an meine Emailadresse eure Rezension und ich kommentiere sie selbst drunter.


Minutenprotokoll Breaking Bad Folge 16 „Felina“

Und hier habe ich meine Gedanken während der Folge aufgeschrieben, wenn ihr kein Interesse daran habt und direkt zur Rezension wollte, dann scrollt einfach runter.

1. Minute:

Walter White reib sich vor Kälte die Hände. Ich bin verschwitzt weil ich vom Büro direkt wie ein Irrer nach Hause gerannt bin, um die finale Folge zu sehen.

4. Minute:

Ein letztes Mal die Titelmelodie (und wenn mich jemand auf meinem Handy anruft!) Ein bisschen Wehmut kommt auf.

6. Minute:

Auch wie ich schönen britischen Akzent dem amerikanischen Slang vorziehe. Walter telefoniert in schönstem Old English.

7. Minute:

Und Walter sitzt einfach mal im Schatten und wartet auf die Schwarz´s. Klassische Musik spielt.
Wird das jetzt ein Massaker??

9. Minute:

Gehobenes Getratsche von Gretchen und plötzlich ist da…WALT!
Anschließende Fachsimpelei über die schöne Aussicht. Heisenberg macht es sich wohl gemütlich.

10. Minute:

„Elliot, if you wanna go that way, you need a bigger knife!“
Gar köstlich!

12. Minute:
Mir fällt jetzt erst auf, dass ich die Drogenbaronin und Gretchen für dieselbe Person gehalten habe. Peinlich… Da habe ich ja dann wohl einiges durcheinandergebracht.

14. Minute:

Walter White war bis jetzt ganz nett und möchte, dass sein Geld für seinen Sohn durch die Schwarzens
bekommt. Mit einem kleinen Wink mit der Hand befinden sich dann doch zwei rote Laserpunkte auf dem Pärchen. 
Das kam jetzt überraschend. Verleiht der ganzen „Bitte“ doch etwas Nachdruck.

18. Minute:

Walter: „JESSE!“ unterstützt von diesem heisenbergschen Ausdruck totalen Zerstörungswahns.

19. Minute:

Wie fies. Jesse steht da in einer goldenen Erinnerung, in der er eine Schachtel bastelt und wacht auf
in der Realität, in der er an einem Seil gefesselt, Meth kocht. 
Aua!

22. Minute:

Drogenbaronin und Todd reden schön plauderhaft und nimmt sich ein Stuhl und setzt sich einfach dazu: Walter White. Er ist zimelich lässig.

25. Minute:

Die Steviapackung von der Drogenbaronin wurde einen Moment zu lang gezeigt. Hat etwa Walter White etwas
darein gekippt?

29. Minute:

Sorry, aber die Frauen in der Serie nerven mich nur noch in dieser Folge. Marie ist wahnsinnig und Skyler depressiv.
Und gerade in dem Moment steht wer natürlich in der Küche?
Mensch, Walter White ist der neue Batman! Waltman!
Whiteman! Mir fällt nix Gutes ein 😉

32. Minute:

Diese Folge scheint trotzdem relativ ruhig zu sein. Für eine Finalfolge irgendwie seltsam. Hmm. Weiss
nicht, was ich davon halten soll.

34. Minute:

„I did it for me. […] I was alive.“

37. Minute:

Walt lässt seine Familie hinter sich. Ein einfühlsamer Moment. jetzt ist Zeit für Heisenbergs
letzter Coup, so wie es aussieht.

40. Minute:

Ok, Walter hat eine Kleinigkeit gebastelt und die lässt sich nur über den Autoschlüssel aktivieren.
Und jetzt hat er eine Waffe am Kopf. Das könnte die letzte Spannungskurve sein.

43. Minute:

Na, kriegt Walter den Schlüssel??? Ja, Mann…

44. Minute:

A-Teamstyle!!! Walter selbstgebaute Machinenpistolenautomatik schiesst die Bude nieder.
Mac Gyver würde sich ergötzen, wenn er es sehen könnte.

46. Minute:

Jesse vs. Todd. Der ist so richtig sauer! Todd ist tot. Erwürgt, übelst brutal von Jesse. Rache für die Freundin, thats it, bitch!

48. Minute:

Walter gibt Jesse die Waffe. „Do it!“

49. Minute:

Jesses Antwort: „Do it yourself!“

50. Minute:

Ich wusste es, der Stevia von Lydia war vergiftet. Meine
Pappenheimer kenn ich.

52. Minute:

Walter White in einem Crystal Methlabor. Dazu rockige Hintergrundmusik.

53. Minute:

Walter hat all seine Aufgaben erledigt. So kann man es nennen. Alles was er auf die Erde an Übel heraufbeschworen hat,
ist jetzt zu Ende. Er liegt danieder und stirbt. Ob friedlich weiß man nicht wirklich,
aber er hat alles erledigt. Er stirbt im Angesicht eines Heizboilers, der für die Crystal Methproduktion wichtig war.
Für ein Finale erschreckend leise und so ganz anders als man erwartet hat.


Rezension Breaking Bad Folge 16 „Felina“


In der Folge, in der schlagartig Hank erschossen wird und sehr viel mehr passiert, könnte man als den Höhepunkt dieser Staffel sehen.
Die Folgen danach waren nur noch Aufräumen. Walter versucht seinen Frieden mit sich und seinen Lieben zu finden, auf die eine oder andere Variante.
Er kann seine Tochter nochmal sehen, sein Sohn nicht, befreit Jesse und tötet die Nazischergen, die Hank erschossen haben.

Es gibt spärlich gesäte Rückblenden, die einmal Hank zeigen, zu einer Zeit, in der Walter noch gesund aussah. Eigentlich ist er seit der vorletzten Folge schon tot. Und seit der Hälfte dieser Staffel tickte seine biologische Uhr nur noch lauter, in Form seines Hustens.
Seit der vorletzten Folge fällt mir dauernd ein Satz aus dem Film „Dead Man“ ein:

„If the doors of perception were cleansed, everything would appear to man as it is: infinite.“

Warum mir das jetzt bei dem Finale eingefallen ist, weiß ich nicht so recht. Vielleicht habe ich in Walter Whites Blick so etwas gesehen.
Vielleicht stirbt er wirklich zufrieden, weil er in diesem Leben alles geschafft hat, was er von der Checkliste streichen wollte.

Ich hatte gerechnet, dass es ein größeres Duell zwischen Jesse / Walter oder Schwarz / Walter gibt, das ist aber nicht so gewesen. Naja, aber was erwartet man von einem Duell mit einem Toten? Trotzdem fehlte da noch die explosive Spannung.

Ansonsten ein würdiges Ende, nicht etwas, was die Serie nachträglich kaputtmacht. Heisenberg ruht, ob in Frieden bleibt ein Fragezeichen. 

Ich bin gespannt, was uns bald in der SpinOff-Serie rund um Saul präsentiert wird. Ansonsten gebe ich dir Folge ganz viele Fleißsternchen. 

Danke für 5. Staffeln eines gelungenen Dramas rund um Drogen und Familie. 


Bewertung: 9 / 10


Positiv:
– würdiges Ende
– alle Storybögen zu Ende geführt, nichts liegen gelassen
– ein Untoter erledigt seine Checkliste bevor er sterben kann

Negativ:

– etwas zu ruhig für ein Serienfinale

Bleibt nur noch eine Frage übrig: Was haltet ihr von Breaking Bad und dem Finale? Ich bin gespannt auf eure Meinungen.