Der Papa hat es gemacht! Stromberg – der Film und wie er die Atombombe liebte

COMICer im Strombergstil
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Wenn der Papa, so nennt sich Stromberg selber,  Whatsapp gekauft hätte, würde er uns das wahrscheinlich als Sieg für die Transparenz verkaufen, auch wenn Stromberg das natürlich nur zu seinen eigenen Zwecken genutzt hätte. Jetzt hat aber unser aller Zuckerberg sich das Ding angeeignet und der ist natürlich gar nicht wie der Papa. Und das Bernd Stromberg es sogar auf Leinwand kann, das hat er mit diesem Film bewiesen.

Ausgangsposition: Ein Chef, ein Nerd und das Normalopärchen

Bernd Stromberg ist der Leiter der Schadensregulierung der Capitol Versicherung. Berthold „Ernie“ Heisterkamp ist der nerdige Büromitarbeiter, der jedem auf den Keks geht. Und da sind noch Ulf und  Tanja, die schon zu Anfang des Films ein kleines Pflegekind namens Marvin haben, dessen Spezialität es ist, Pimmel an die Wand zu zeichnen.

Das Lustige: Ich fühlte mich direkt zu Anfang des Films, nachdem Stromberg erstmal den Film einleitete mit einer Prophezeiung, dass er es weit gebracht hat, wie in der letzten Folge „Das Amt“. Dort wurden nämlich die Vorteile des Amts durch einen eigenen Song besungen. Und so fängt der Film auch an. Ernie dirigiert ein kleines Büro-Orchester und besingt die Schönheit des Capitols.

Zurück zu den Charakteren, bevor ich jetzt alles ein bisschen nacherzähle: Man braucht nicht mehr Charaktere, als die oben Genannten, um ein gutes mobiles Kammerspiel aufzubauen.

Mal ein bisschen Geschichte: Achtung, Spoileralarm ab hier!

Die Capitol wird 50 und Stromberg interessiert sich gar nicht dafür. Erst als er die Nachricht vom Dichtmachen seiner Filiale vom Hausmeister mitgeteilt bekommt, ändert er spontan seine Meinung. Und schon geht es zu einem großen Betriebsausflug, den Stromberg eigentlich dafür nutzen wollte, sich bei der Zentrale einzuschleimen. Aber wenn man Bernd kennt, läuft alles ganz anders.

Und wir versuchen es weiter un-spoilerhaft weiter! Der Sprücheklopfer

Auf der Kinoleinwand merkt man nochmal wie hoch die Sprüchedichte von Stromberg eigentlich ist. Ich versuche hier jetzt mal ein oder zwei Sprüche nachzuliefern, aber ich bin beim Erinnern sehr schlecht und zweitens gibt es soviele.

Direkt zu Anfang des Films gibt er einen leichten rassistischen Seitenhieb mit, den so eigentlich nur er mitgeben kann:

„Wenn ich sie als Inder jetzt die Arbeit [als Symbol] darstellen lasse, dann kommen gleich alle wieder mit Rassismus. […] Also ab jetzt auf deinen Platz, Gandhi!“

Das ist eigentlich einer nur der leichteren Sprüche. Auch die Frauen kriegen natürlich ihr Fett weg:

„Die Frauen schreien alle nach Gleichberechtigung.. Aber beim Schiffbruch heisst es dann „Frauen und Kinder zuerst“. Da will ich aber auch meine Emanzipation.“

Und krass ist auch dieser politische Beitrag:

Frau: „Wir haben den Spot doch getestet und sie waren perfekt.“              Stromberg: „Die Atombombe haben sie auch zweimal getestet und die war auch perfekt.“

Gut schmeckender Mix für Fans

Neben der üblichen hohen Sprücheanzahl, ist aber auch die Geschichte schön wendungsreich und schön erzählt. Auch die Liebelei mit Jennifer Schirmann von Stromberg stört nicht die eigentliche Haupthandlung. Und die emotionalen Momente werden auch nicht zu übertrieben dargestellt, so dass es noch viel besser wirkt.

Und manchmal ist der Film wie ein großes Klassentreffen. Ob ehemalige Kollegen von Stromberg wieder auftauchen: Sinan Turculu als der türkische Mit-Chef damals oder Tatjana Berkel als damalige weibliche Chefin von Stromberg sind neben vielen anderen alten Charakteren mit Auftritten versehen.

Was wäre besser als ein Betriebsausflug der Capitol um sie alle nochmal zusammenzubringen? Und das hat Stromberg hier geschafft.  Natürlich muss man Stromberg und seinen eigensinnigen Humor und die Fremschämerei mögen. Noch größer ist das Lachpotenzial, wenn man natürlich selber im Büro arbeitet, weil jeder entweder so ein Chef oder so einen Ernie-Kollegen hat. Und das Ende mit hochkarätigen Gastauftritten ist das i-Tüpfelchen.

Hat der Papa gut gemacht!

Für Fans die Bewertung: 10 / 10

Achja, da ich so schlecht im Sprüche-Erinnern bin, wer ein besseres Gedächtnis hat, schreibt gerne in die Kommentare einen Spruch aus dem Kinofilm.

Da lauf ich mir gern den Wolf – The Wolf among us – Spielrezension

The Wolf among us Spielbildschirm
„The Wolf among us“ Anfangsbild des Spiels

Der Jäger, der das Rotkäppchen gerettet hat, ist nur noch ein trauriger Haufen alkoholischer Exzesse. Und dafür kriegt er jetzt auch noch die volle Breitseite vom bösen Wolf. In dem Fall heisst er Bigby Wolf und ist der Sheriff von Fabletown.

Fables und die Story dahinter

Einer der neuen Episodenableger von Telltale lautet „The Wolf among us“ und basiert auf der preisgekrönten Comicserie „Fables“. In Fables sind die amerikanischen Märchenfiguren in unsere Welt rübergekommen und versuchen als normale Menschen zu überleben. In dem ersten Fables Band werden auch die wichtigsten Figuren vorgestellt, die sich in dem Telltale-Spiel wiederfinden.

Darunter die Hauptfigur, der große böse Wolf, namens Bigby Wolf, der gewissermaßen für seine alten Sünden in den Märchen büßen möchte und darum in Fabletown für Recht und Ordnung sorgt.

Na, los Telltale gebt es mir richtig

Stürzen wir uns doch in die erste Episode. In diesem Fall habe ich mir für meine Playstation 3 das Spiel runtergeladen und nach mehrmaligen Aktualisierungen und Downloads konnte ich mich dann reinstürzen. Im Gegensatz zu The Walking Dead wirkt die Grafik hier extra comic-hafter, sprich überzogener. Düster fährt Bigby Wolf durch Fabletown und geht dem Anruf eines besorgten Frosches nach.

Die Mechaniken kennt man alle aus The Walking Dead, wobei ein paar kleinere Unterschiede auszumachen sind. Vor allem ist die Geschwindigkeit bei den Entscheidungen im Spiel um einiges schneller zu treffen als bei dem vorig genannten Titel.  „The Wolf among us“ ist ein Point und Click-Adventure mit zahlreichen Quicktime-Events, in der es vor allem darum geht, die richtige Controllerkombination zu treffen.

Und er ermittelte unglücklich und unzufrieden

Bigby ist ein grantiger Ermittler, man hat aber durch seine Antworten, die Möglichkeit ihn auf eine bestimmte Weise spielen zu lassen. Klar, möchte einen das Spiel öfters lenken und von Grunde her ist Bigby natürlich ein großer böser Wolf, aber die Nuancen machen es aus.  Da ich vor allem Geschichten-spieler bin, sind Telltale Games dafür wie geschaffen.

Bigby muss den Mordfall einer Märchenfigur aufklären, die weitere Morde nach sich zieht und schon das Ende der ersten Episode lässt in einem den Drang entstehen, die verdammte Staffel direkt zu spielen. Genau in dem Moment kam mein Problem, ich wusste nicht, dass es bis jetzt erst zwei Episoden gab. Und zwischen den Episoden gibt es gerne mal drei Monat Wartezeit! Das tut weh, wenn man gerade fiebert, aber haben es Serien wie Lost früher anders gemacht?

Also hohes Suchtpotential, Abzüge bei der Spielsteuerung und eine sehr interessante Story lasen einen dran kleben bleiben. Ich habe die erste Episode schon durchgespielt und habe mir bei der zweiten Episode gedacht, ich lasse euch teilhaben.  Klickt einfach auf den nachfolgenden Link, dort gelangt ihr zu meinem ersten Lets Play Video.

Bewertung: 9 / 10 

Positiv

  • superinteressante Geschichte
  • einprägsame „märchenhafte“ Charaktere

Negativ

  • kleinere Ruckler bei Grafik und Ton
  • Steuerung nervt zuweilen mal

„Klingonisch wie in Star Wars“ – Aufgezeichnet.tv mit Hella von Sinnen am 6. Februar – Erfahrungsbericht

Aufgezeichnet.tv Set in der 1.Etage der Ludwig Buchhandlung
Dasselbe mit Beschriftung (entschuldigt die Bildqualität)

 

Es ist richtig schön, was für einen Ideenreichtum der Autor von SAGA hat, er benutzt sogar eine von Esperanto inspirierte Sprache. Er hat genauso eine Sprache eingebracht wie Klingonisch in Star Wars, so ungefähr könnte man Hella von Sinnen bei einer Aufzeichnung eines Aufgezeichnet.tv-Comic-Talks zitieren. Und sofort kam der nerdische Buh-Reflex. Hella schaut irritiert in die Menge und macht ein sehr fragendes Gesicht. Natürlich rettete sie sich wie immer raus, aber ansonsten gab es auch keine großen Fauxpas bei diesem Comic-Talk mit Ralf König, Daniela Winkler und Kai Meyer.

 

(Achtung: Das ist alles nur ein Gedächtnisprotokoll, sollten grobe Schnitzer auftauchen, bitte sofort melden)

 

Die Ludwig Buchhandlung lädt ein – die Nerdmeute folgt

 

Natürlich fing man nicht pünktlich an. Und klar gab es ein paar wichtige Anforderungen gegenüber dem Setting. Wichtiges Detail war zum Beispiel der Strohhalm in einem der vier Trinkgläser. Es durfte nur dieser eine Strohhalm sein, das war eine Bedingung der Gäste, so eine Insiderin. (Diesen Satz wollte ich schon immer mal schreiben, weil er bei der InTouch 60 % aller Quellenangaben ausmacht) 

 

Aber selbst solcherlei Skurrilitäten konnten den Abend nicht toppen. Schliesslich ploppten hier und da mal die Beteiligten schon vorher auf und verschwanden kurz darauf wieder. Bis schliesslich der Regisseur, Carsten Meissner, auftrat und obligatorische Aufnahmen vom Publikum forderte. Da ich das schon von TV-Aufzeichnungen kannte, klatschte ich routiniert mit runter. Natürlich musste ich ein paar „Arriba“-Rufe einstreuen. Und dann kam Hella, die mit einer liebevollen Begrüßung die Zuschauer begrüßte. Ihre Formulierung „liebe Netzstecker“ anstatt „liebe Nation“ erwärmte das Publikum sofort. Und dann ging der Talk auch schon los.

 

Bunt schillernde Gäste von blauen Haaren bis zum Wolkenvolk

 

Nochmal zu den Gästen: Ich fange mal mit der Dame an. Daniela Winkler, war mir bis zu dem Zeitpunkt leider nicht bekannt, ein hilfsbereiter Nachbar klärte mich aber zu ihren Comicveröffentlichungen auf. Ihr Manga (ich bin mir nicht sicher, ob man in Europa Euromanga sagt, da nicht aus Japan) „Grablicht – Band 1“ gewann den hochdotierten Max-und-Moritzpreis. Ihre frischen jungen Einsichten waren des Öfteren hilfreich, wenn die anderen Gäste nicht mal einer Meinung waren. Schönstes Erlebnis war, als Hella zu sich selber meinte „Die Dicke hat sich vorbereitet“ das Daniela sich angesprochen fühlte und auch direkt mal anführte, dass sie sich natürlich vorbereitet hatte.

 

Kai Meyer war mir vom Namen und den Fantasy-Publikationen schon her bekannter, darunter „Das Wolkenvolk“, ich selber, und Hella ebenso, hatte noch nie was von ihm gelesen. Schönster Moment war, dass Hella meinte, er hätte 50 Millionen Bestseller verkauft hätte, Kai sie aber verbessert und meinte er hätte nie soviele verkauft. Da meinte Frau von Sinnen dass er 50 Bücher geschrieben hätte.

 

Und schlussendlich Ralf König, der Knollennasenspezialist und einer der bekanntesten schwulen Comiczeichner, der selbst gerne über homosexuelle Themen zeichnet. Man bemerkte, dass Hella und Ralf sich freundschaftlich zugetan waren.

 

Die fantastischen Vier: Saga, Calvin und Hobbes, Blau ist eine warme Farbe, Daytrippers

 

Zuerst begann die Runde mit Daytrippers einem Comic, den ich ein Tag zuvor extra gekauft hatte um beim drei Viertel der Comics mitreden zu können. In Daytrippers geht es um einen Autor von Nachrufen in der Zeitung, der immer wieder mit Tod konfrontiert wird. Was mir beim Lesen aufgefallen war und was interessanterweise sofort von Ralf König angesprochen wurde, war die Lobhudelei am Anfang des Bandes, die eine riesige Erwartungshaltung im Leser aufgebaut hat. Während Ralf König und Kai Meyer viel zu kritisieren hatte, blieb Hella vollauf begeistert von dieser Lyrischen Comicreise.

 

Im Anschluss wurde mein persönlicher Lieblingscomic beschrieben: Calvin und Hobbes. Bei allen vier Sprechenden kam hellauf Begeisterung auf. Interessant wurde es bei dem Thema Merchandising. Während zwei der Gäste + Hella die Einstellung des Autors Watterson gegenüber Verbot jeglichen C.-u.-H.-Merchandisings positiv gegenüberstanden, argumentierte Daniela Winkler damit, dass nur Menschen mit genügend anderen Einnahmequellen sich das leisten könnten. Grundsätzlich könne sie seine Einstellung aber nachvollziehen.

 

Als Drittes lief „Blau ist eine warme Farbe“ auf. Den kenne ich jetzt nicht, aber auch hier kam eine ausführliche Diskussion zum Thema Homosexualität auf. Jedoch fanden die meisten den Comic als zu vorhersehbar. In dem Comic geht es klassisch um ein Coming Out, in dem Fall im lesbischen Milieu.

 

Zuletzt nach einer kleinen Erfrischungspause, mit Hella schön barsch mit den Worten „Hier kriegt man ja keine Luft“ unterlegt, ging es um Saga. Hier waren sich fast alle einig über die Schönheit des Werkes, bis auf Ralf König. Der hielt gar nichts davon und es sei alles nur eine Vermischung von Versatzstücken. 

 

Ende Gelände mit großem Dank auf beiden Seiten

 

Hella verabschiedete sich mit großem Dank und in ihrer bekannt liebenswürdigen Art vom Publikum und alles im allem hörte man von Teilnehmern auch nur positives Feedback. Hella hat versucht sich auf einem Minenfeld (siehe Star Wars und Star Trek) so vorsichtig wie möglich für eine „dicke Tante“ (Selbstzitat Hella). Und sie hat es sehr sympathisch gemacht und auch die Gäste haben interessante Einsichten zu den Themen beigesteuert. Also Hut ab, liebes Aufgezeichnet.tv. Bitte mehr davon!

 

Sobald das Webvideo da ist, poste ich hier den Link.

 

Herzlich willkommen bei Der COMICer!

Und so sieht meine neue Heimat aus. Frisch poliert mit ein paar Quäntchen WordPress und unzähligen weiteren Putzmittelchen wie Plugins, Widgets und noch mehr was mich überfordert. Weiterhin versuche ich Sonntags einen Blogbeitrag rund um Comics und andere Themen zu veröffentlichen.

Da ich mich mit WordPress noch nicht so gut auskenne, kann es sein, dass an manchen Stellen es noch etwas hakt. Wenn ich also irgendwo noch nachputzen muss, schreibt mir kurz eine Mail an info@dercomicer.de. Ich freue mich über euer Feedback.

Mit lieben Grüßen

euer Basti

The Lamb of the Wall Street – Scheitern als Erfolg von David Cantolla – Comicrezension

Cover von Scheitern als Erfolg

Man ist zwar nicht tot, aber es fühlt sich trotzdem an wie einer. Die Insolvenz eines typischen Dotcom-Unternehmens ist der exotische Gegenstand dieser Graphic Novel aus dem Hause Egmont Graphic Novel.

Zurückgespult und Abgewickelt

Zu Anfang wird man in die gegenwärtige Situation des Unternehmers geschmissen, die kurz zusammengefasst mit „am Arsch“ relativ gut beschrieben wäre. Weder Kontakte noch Geld als wichtiges Mittel in einer hoch technologischen Branche besitzend, gibt der Autor David Cantolla sein allerletztes Geld aus.  Was dann in den späteren Seiten sich raus entwickelt ist eine rückwärts erzählte Geschichte vom Niedergang bis zum Erfolg und den Anfangswehen einer Firma, die irgendetwas mit Internet machte. Und das zu Zeiten der sogenannten Dotcom-Blase.

Internet und Geld weg

Rund um die Zeit der 90er bis 2000er als das Internet populärer und Mobiltelefone gängiger wurden, spekulierten ziemliche viele Börsenanleger auf einen Hype, d.h. dass die neuen Startups im neuen Technologiebereich hohe Gewinne abwerfen sollten. Die Anleger waren so verblendet, dass der Absturz nicht weit entfernt war und das wurde als Dotcomblase bezeichnet.

Seite aus Scheitern als Erfolg

The lamb of Wall Street

Natürlich ist auch der Autor dieses Comics kein eindeutiges Lämmchen, aber er ist auch nicht das, was Leonardo DiCaprio im Wolf of Wall Street darstellt. Konfrontiert mit den überbordenden Exzessen seines Unternehmens kommen David Cantolla erste Zweifel. Die Zerrissenheit in dieser Zeit, moralische Zweifel, die Freude über das Geld bestimmen neben Wut und Depression über den Verlust diesen Band. Garniert wird die Geschichte selber durch Lektionen eines Meister Yan, der Hilfe zur Selbsthilfe gibt mit interessanten Metaphern.

Eine runde Sache – graphisch und auch erzählerisch

Neben der Geschichte sind die Zeichnungen etwas individueller. Statt Realismus findet man hier eine Mischung aus vermenschlichten Tieren und einer interessanten Nasenstruktur. Zwischendurch musste ich an zweidimensionale Holzschablonen denken, die miteinander sprechen. Wenn wir bei dem Bild bleiben, dann hätten diese Holzschablonen Moos angesetzt, denn durchgängig sind neben Weiß und Schwarz ein Grünton. Trotzdem lenkt bei dieser durch und durch mit vielen Infos gespickten Geschichte der Stil nicht von den Botschaften ab und lockert die manchmal doch etwas trockene Informationswiedergabe auf.

Ein Schicksal mit guter Botschaft

David Cantolla zeigt uns in seiner Graphic Novel, dass aus einem großen Scheitern trotzdem etwas gutes Neues entstehen kann. Neben der subjektiven Geschichte werden die Parts mit Zusatzinfos schön aufgelockert und die innovative Reihenfolge das Ganze rückwärts zu erzählen ist auch eine sehr gute Idee. Kaufempfehlung im Quadrat, also nicht vor der Kasse scheitern!

Bewertung: 9 / 10

Positiv:
– innovative Erzählweise
– interessante Infos
– Emotionale Geschichte mit schöner Botschaft

Negativ:
– An manchen Stellen zu viel Infos, wirkt dann etwas trocken

Link zum Artikel: Scheitern als Erfolg: Kung-Fu für Unternehmer