Dieser Artikel ist gehackt! Wizzywig Rezension

 

Und hier mein leicht geändertes Coverbild von Wizzywig aus dem Leben eines Hackers
Und hier mein leicht geändertes Coverbild von Wizzywig aus dem Leben eines Hackers

 

Hallo mein Name ist Ed Piskor. Ich bin Autor der Graphic Novel „Wizzywig – Aus dem Leben eines notorischen Hackers“. Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten, aber wenn Sie meinen Comic lesen, dann werden Sie die Anfänge des Hackens kennenlernen.

Danke Ed für diese unangebrachte Werbung! Möchten Sie das wirklich wissen? So hat alles angefangen mit Edward Snowden, Julian Assange, Anonymous und Timmy, der Hund, sie sind die besten Freunde Yeaaah! Tschuldigung, kurze Abschweifung zu meinen fünf Freunden.

(Falls die NSA mitliest, es handelt sich lediglich um eine Comicrezension;)

Die Grundlage des Hackens

Das richtige Cover von Wizzyig
Das richtige Cover von Wizzyig

Was ist die Grundlage des Hackens? Nun ja, es ist nichts anderes als alles andere: Jemand schlägt einen Vorteil aus einer Situation, die andere vielleicht nicht gesehen haben, beim Hacken halt mit ungesetzlichen Mitteln. Schön ist das nicht, man sollte sich aber auch nicht erwischen lassen. Kevin Phenicle, auch Boingthump genannt, habe ich mir aus den Rippen geschnitten, wie Adam Eva. Nur habe ich ein gutes Stück Rippe erwischt, haha. Naja, im Endergebnis sieht es dann wieder aus. Boingthump ist von Beginn an ein Nerd. Soziophob und fanatisch darin Mailboxen zu knacken. Denn Anfang der 70er waren die das große Ding.

Kein Ende finden – wie dieser Artikel

Es fängt klein und harmlos an, da mal nen Telefon anzapfen, hier mal ne Nummer klauen und schließlich mal die richtig Großen bescheissen. Die Telefongesellschaften. Und schließlich kämpft Kevin Phenicle um seine Freiheit, auf der Flucht vor einem besessen CIA-Agenten und sich selbst. Hui, wie poetisch.

Boingthump erhält einen PC zum Geburtstag. Jubel Jubel Freu Freu!
Boingthump erhält einen PC zum Geburtstag. Jubel Jubel Freu Freu!

Das Schicksal von Kevin und des Erzählers, der Freund von ihm, ist höchst interessant und zeichnet die Biografie eines manisch Süchtigen, in einer Zeit, in der die Hysterie vor sogenannten Hackern ähnliche Züge angenommen hat die Kommunistenhatz während der McCarthy-Ära.

Der Comic ist in einzelne Kapitel eingeteilt und jede Begebenheit kriegt eine Art Titel im ersten Panel, was den Lesefluss sehr positiv unterstützt. Natürlich ist dieser Comic sehr textlastig, denn es beschreibt technische und soziale Zusammenhänge sehr, ich finde es in diesem Fall aber nicht störend.

Kevin Phonicle auf der Flucht vor dem FBI
Kevin Phonicle auf der Flucht vor dem FBI

Binär gezeichnet: zwei Farben reichen aus

Graphic Novel typisch ist der Band schwarz weiß gehalten. Der Stil ist leicht naturalistisch und passt zur Geschichte. Anfang dachte ich was der Comic doch für ein textlastiger Schinken ist, aber beim Reinlesen vergass man das völlig. Also klarer Plus-Punkt für Wizzywig.

Endspiel

Zum Schluß braucht man eigentlich nur zu sagen…………………………. Diese Rezension ist gehackt, ich bin es nochmal Ed Piskor. Dieser Fatzke hier muss seinen Senf nicht ablassen. Überzeugen Sie sich selbst. Los, kaufen Sie mein Werk oder ich muss wieder Telefone anzapfen gehen. Hier können Sie mein Produkt kaufen:

Wizzywig: Das Porträt eines notorischen Hackers

Ihr Ed Piskor

(Natürlich nicht, ich habe dem guten Ed Sachen in den Mund gelegt, die er so nie gesagt hat)

Bewertung: 8 / 10

Wieeee süüüüßßßßß – Warum die kleine Katze dich verzaubern wird

Da die Videorezension Synchronisierungsprobleme hat, muss ich die leider nochmals nachreichen. Sonst kann man sich das ja nicht antun 😉 Es folgt eine Meldung wenn ich die Videorezension neu hochgeladen habe.

Ein tapsiges Geräusch kommt hinter dem Sofa hervor. Ein kleines felliges Gesicht schaut mich mit großen Augen an und miaunzt vor sich hin. Es klingt wie: „Chi will nach Hause.“

Die kleine Katze zieht euch in ihren Bann
Die kleine Katze zieht euch in ihren Bann

Katja Burkhards Qualitätsurteil: Züß!

Chi ist eine kleine Katze, die bei einem Spaziergang mit seiner Katzenfamilie sich verläuft. Eine Familie findet ihn und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Und ab da erlebt immer kleine Geschichten rund ums Katzendasein. Von „Wo pinkel ich richtig hin?“ bis zu „Wie verstecke ich mich am besten vor den Nachbar?“ werden sogar wichtige Tipps mitgegeben.

Die kleine Katze findet ein Spielzeug und ist faszinierend
Die kleine Katze findet ein Spielzeug und ist faszinierend

Maiu-send Flausen und ein hypnotisches kleines Fellbällchen

Schon vom Cover grinst Chi einen lieb an. Erinnert dabei aber manchmal auch an die Hypno-Kröte aus Futurama. Und wirklich, Chi verzaubert einen. Tapsig schleicht er durch die Wohnung seiner Familie und findet immer wieder neue Sachen. Hat manchmal Gewissensbisse, wenn er was Schlechtes gemacht hat und freut sich über kleine Sachen. Natürlich ist das ein Manga für Kinder. Wenn Chi oder die Menschen in dem Manga etwas fühlen, dann wird das explizit übertrieben dargestellt. Lange cartoonhafte Fratzen und große Augen sind an der Tagesordnung, aber das passt wie Arsch auf Eimer.

Ein neuer Garfield oder gar Simon´s Cat?

Weder noch, die richtig lautende Antwort. Chi tut nämlich nicht schlau katzenhaft, sondern ist eine neugierige kleine Katze, die gerne mal Mist baut, ohne vielleicht Bescheid zu wissen. Und das macht die kleine Katze sehr sympathisch. Natürlich ist sie manchmal typisch japanisch übertrieben, aber das ist vorrangig ein Manga für Kinder und ich finde die hilfreichen Themen/Kapitel sind interessant und erkenntnisbringend.

Der Manga fürs richtige Publikum, das kleine Tierchen für die kleine Kinder. Daumen hoch!

Bewertung: 10 / 10 für Kinder

 Positiv:
– super schöner Mange für Kinder und die, die es geblieben sind

Auf Amazon kaufen:Kleine Katze Chi, Band 1

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In these words: Die erste Videorezension

Endlich ist es so weit, wir müssen nicht mehr unbedingt Wort
für Wort meine Rezensionen durchgehen, ab sofort gibt es Rezensionen auch im Videomodus. (Und ich hoffe regelmäßig)

Der Testlauf startet mit „In These Words“, meiner letzten geschriebenen Rezensionen. Wenn es euch gefällt, dann abonniert meinen Kanal, in dem ihr den Abonnieren-Knopf auf Youtube drückt.

Hier nun die erste Videorezension:

Und hier findet ihr meinen Videokanal.

Wenn es gefällt, Abonnieren. Wenn nicht, Tschö!

„Huch, vorher kommen die nackten Männer? – In these words – Mangarezension

 

Cover des Mangas "In these words"
Cover des Mangas „In these words“

Diese Rezension erzählt wie dumm ich bin. Ja, manchmal muss man sich das einfach eingestehen.

Lesen ohne großartige Erwartung von "In these words"
Lesen ohne großartige Erwartung von „In these words“

Einen kleinen Comic-Einkauf mit mir

Da stehe ich also in einer meiner Lieblingsbuchhandlungen und schaue mal locker über die Manga-Abteilung. Dragon Ball, BTOOMM usw. kennen wir ja alles. Und dieser eine Manga in der vorderen Abteilung bei dem ein Kerl einen Totenschädel in die leeren Augenhöhlen blickt. Cool, das ist bestimmt ein verrückter Manga mit Shakesspeare-Ansatz oder noch geiler: Zombies. Im besten Fall bedient es vielleicht einer Kerl, der im Mittelalter gestrandet ist und jetzt auch diesen unsäglichen eisernen Thron besteigen will.

Aber in dem Manga besteigen die Menschen was ganz anderes.

Und dann die große Überraschung bei "In these words"
Und dann die große Überraschung bei „In these words“

Leseerlebnis mit Aha-Effekt

Und es ist wirklich ein reines Leseerlebnis. Zuerst wird man in einen Roman geworfen, in dem keine Bilder vorkommen und ich wurde an eine Sache erinnert, die mir vor langer Zeit passiert ist. Da hatte ich nämlich von Death Note, einer überragenden Anime/Mangaserie, einen Zusatztitel gekauft. Leider war das Ding zugeschweißt und ich kaufte es mir ohne näher anzuschauen. Zuhause gab es dann das blanke Entsetzen, denn es gab keine Bilder. Es war ein Roman im Mangaformat. Mich holte dieses Gefühl wieder ein, ich blätterte durch aber ich sah, dass zum Glück irgendwann Bilder kamen.

Ich überflog schnell den Romanteil ohne mich wirklich reinzu-investieren und dann landete ich mitten im Geschehen. Auch als ich die ersten Seiten des Comicteils schnell durchblätterte, fiel mir lustigerweise nichts auf, obwohl es schon zu Anfang direkt explizit bestimmte Sachen zu sah.

Aber als ich dann mal intensiver mich in die Story reinlas, fiel mir zuallererst auf, dass es keine Frauen in dem Roman gab. Befremdlich für einen Mangakäufer, in dem schonmal Frauen vorkommen (manchmal sogar bekleidet ;)) Wir lernen den Psychiater Katsuya kennen, der von wilden Träumen verfolgt wird und von der Polizei gebeten wird, einen Serienmörder zu analysieren.

Und dann der Schock: Wo steckt da der Daumen?

Ich blättere also schön locker weiter, und dann kommt auch schon der zweite Traum von Katsuya.  Er liegt mit Bauch über den Stuhl gelehnt und hinter ihm ist ein Bedroher. (besser: Angreifer) Irgendetwas wird im Hintergrund wird gehämmert und schließlich bewegt sich der Geiselnehmer hinter Katsuya, zieht ihm die Hosen runter und zieht die Hand nach hinten und rammt mit dem Daumen voran direkt in den….

Blumen…..lalalalala…….süße Hunde……..lalala

Also ihr ahnt wo das endet oder der Daumen (muahaha) und dann habe ich den Manga auf den Rücken gedreht und folgendes Etikett prangt auf der Rückseite:

Etikett "Boys Love" auf Rückseite von "In these words"
Etikett „Boys Love“ auf Rückseite von „In these words“

So und ja, original, ich habe es zuerst dann bemerkt. Schliesslich gibt es dann noch ein paar explizite Szenen und man benutzt nicht nur Daumen, man kann auch ganz andere Sachen wo reinstecken.

Boys Love Manga – in these words

Ich komme eigentlich mit schwulen Comics / Mangas gut klar, aber bis jetzt lese ich größtenteils Ralf König, wo es die Knollennasen bunt miteinander treiben. Das ist aber in bunter Cartoon-Optik, der Manga „In these words“ ist aber in trister Schwarz-Weiß Optik mit größtem Verzicht auf cartoonhafte Emotionen, da ist das nochmal eine ganz andere Hausnummer.  Ich muss sagen erstmal gewöhnungsbedürftig, aber ich finds nicht schlimm. Ich musste nicht es weglegen. Bevor ich ein Comic/Manga wegschmeisse, da muss schon einiges passieren. Und selbst erotische Comics (LINK) schmeisse ich mal weg.

Ausschnitt aus "in these words"
Ausschnitt aus „in these words“

Geschichte geht über Firlefanz

Und jetzt mal ganz ehrlich die Gegenüberstellung von Katsuya und Keiji Shinohara, dem gefassten Serienmörder und deren Dominanz/devot-Verhalten ist sehr interessant. Der Serienmörder versucht Spielchen mit Katsuya zu spielen und Katsuya wehrt sich dagegen, die Lage spitzt sich später noch zu. Und jetzt die Frage, ob ich diesen Manga trotz der falschen Erwartung noch weiter lese: Ja! Denn mir ist eine interessante Geschichte mit guten Charakteren immer noch wichtiger als das Rumgebumse nebenher. Außer es ist ein Sex-Manga, dann solltet es schon passen. Die Charaktere sind so interessant gestaltet, dass, und jetzt kommt mein höchstes Lob, ich mir schon die zweite Ausgabe geholt habe. Trotz meiner anderen Erwartungen.

Farbiges Beispiel aus dem Manga
Farbiges Beispiel aus dem Manga

Negativ an der ersten Ausgabe ist nur dieser abschreckende Romanteil, dessen Sinn ich auch nicht verstanden habe. Das hätte man alles auch in Comicbildern darstellen können. Dafür ziehe ich leider ein bisschen was ab. Scheint in dem üblichen Boys-Love Hühnerbrüstchen-Gequarke eine härtere Geschichte zu sein, aber ich lasse mich gerne von Boys-Love-Leserinnen eines Besseren belehren.

Bewertung: 8 / 10

Positiv: 
– interessante Charaktere
– schöne erwachsene Optik

Negativ:
– Irritierender Anfang mit einem Roman

Bei Amazon kaufen:In these Words 01

Riesending! „Attack on Titan“ Manga Band 1 Rezension

Der kolossale Titan greift an! Attack on titan Band 1
Der kolossale Titan greift an! Attack on titan Band 1

 

Es knirscht. Eine Mauer. Hinter ihr rumort es. Viele Menschen schauen gebannt zur Mauer. Und dahinter klopft eine sehr große Geschichte an.

Am Gratis-Comic-Tag bin ich schon mit diesem Riesen in Berührung gekommen und das Interessante ist, man wird immer wieder darauf gestoßen. Ob es nun bei GameOne die Vögel sind, die in einem ihrer Almost Dailys die Serie erwähnt hat (natürlich den Anime) oder andere. So ist mir dieses Thema schon länger aufgefallen und auch der Tagesspiegel hat auch schon über den Hype gesprochen. Zeit also die Menschenfresser näher kennenzulernen.

Eren Jäger – Im Bann der Titanen

Die Menschheit hat sich hinter mehreren Mauern verbarrikadiert, um vor den übergroßen Titanen sich zu verstecken. Es werden Erkundungstrupps nach draussen gesendet, des Weiteren gibt es verschiedene weitere Trupps, die sich um die Verteidigung der Mauer kümmern usw. Eren Jäger will im ersten Band zum Erkundungstrupp dazustoßen. Normalerweise waren die Titanen bis dato maximal 3 Meter hoch, doch eines Tages taucht eine neue Sorte auf, ein sogenannter kolossaler Titan, der 50 Meter hoch ist. Bei Auftauchen dieses Titans kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem sich Eren Jäger schwört, alle Titanen vom Angesicht des Erdbodens zu tilgen. (tilgen – wie altbacken klingt das denn?)

Eren, Jäger der Titanen trifft wieder auf den kolossalen Titanen
Eren, Jäger der Titanen trifft wieder auf den kolossalen Titanen

Seine Schwester Mikasa schwört ihren Bruder zu schützen und bald beginnt der Kampf Titan gegen Mensch. Und der kolossale Titan macht seinen nächsten Auftritt. Es finden sich viele verschiedene Charaktere wieder, aber Eren Jägers Zorn und Rache treibt die Handlung erstmal voran.  Neben Jägers ausgeprägtem Willen der Vernichtung, gibt es noch ein paar feigere Charaktere, die nicht unbedingt zum Erkundungstrupp wollten.

Die Frage aller Fragen: Was steckt dahinter?

Im Laufe des ersten Bandes, später verstärkt im zweiten Band, werden erste Hintergründe zu den Titanen, aber auch zu den einzelnen Personen nähergebracht. Auch unter den Menschen gibt es einige Probleme und Streitereien, Hauptpunkt sind aber die Überlebenskämpfe der Menschen gegen die Titanen. Je weiter man liest, desto mehr macht man sich Sorgen um die vermauerte Stadt der Menschen und fragt sich, was die Titanen überhaupt antreibt.

Erwachsene Zeichensprache auf den Strich genau

Die Zeichnungen sehen sehr realistisch aus für Mangaverhältnisse, trotz krasser Emotionen fängt der Manga nie an drollige Gesichter zu präsentieren, sondern bleibt im Rahmen dieses erwachsenen Zeichenstils. In Actionszenen werden sehr viele dynamische Striche eingesetzt, die die Aktionen noch dynamischer aussehen lassen.  Die Titanen werden auch sehr monströs und riesenhaft in Szene gesetzt, so dass man schon beim Anschauen ein Gefühl der Ohnmächtigkeit bekommt. Vor allem der kolossale Titan lässt einen sehr schlucken.

Eren redet sich in "Attack on Titan" in Rage
Eren redet sich in „Attack on Titan“ in Rage

Drama, Titan, more Drama!

Die Serie fesselt einen. Die bange Frage, ob diese kleinen Menschen gegen diese Kolosse ankommt, ist ein anderes Gefühl als das, was man beim Videospiel „Shadow of the Colossus“ suggeriert bekommt. Dort tut die Tötung solcher schöner Riesen einem richtig weh, aber in „attack on titan“ will man diese widerlichen Drecksmonster einfach nur tot sehen, damit es endlich mal wieder Ruhe gibt. Der Hype um die Serie ist im Moment so stark, dass ich einer befreundeten Buchhandlung den Tipp gegeben habe, auch die englischen Ausgaben zu präsentieren, die auch ratz-fatz weg sind.

Die riesenhafte Ausgabe sollte man kaufen

Attack on titan gefällt mir. Ganz einfach gesagt. Eine Geschichte, der ich gerne folge,  erwachsene realistische Zeichnungen, ein Charakter und ein einfaches Ziel. Mehr brauchste nicht, mehr hat Attack on titan nicht und das ist gut so. Kaufen!

Bewertung: 10 / 10

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