Ätzvent-Nummer 1: „Mal meine Möpse aus“ zu gewinnen

Ätzvent Nummer 1 bei DerCOMICer
Ätzvent Nummer 1 bei DerCOMICer

Jeden Adventssonntag ein Geschenk gewinnen bei Ätzvent.

Bei der ersten Runde geht es um „Mal meine Möpse aus!
„, ein Spaß für Kleine und Große (wahrscheinlich Männer). Und wie bekommt ihr dieses spezielle Malbuch?
Schreibt mir hier, was ihr gerne mal ausmalen würdet. Das geht natürlich auch auf Facebook / Youtube oder Google+.

Am nächsten Ätzvent, dem 7.12., steht der Gewinner fest.

Also was wolltet ihr schon immer mal ausmalen? Oder was ganz Anderes?

Viel Glück zu eurem ersten Ätzvent-Geschenk 🙂

DerCOMICer

 

Wichtige Hinweise zum Gewinnspiel:

Das Gewinnspiel wird von mir veranstaltet. Dieses Gewinnspiel steht weder mit Facebook, noch mit Google oder sonstigem in Verbindung. Es wird somit von den betroffenen Organisationen oder Firmen nicht unterstützt, gesponsert oder organisiert.

Ich ermittle keine Daten mit dem Gewinnspiel von euch, die interessieren mich nicht. Ich behalte mir das Recht vor, Kommentare zu löschen, sofern sie rechtswidrig sind. Ebenfalls ist es möglich, dass das Gewinnspiel noch angepasst werden muss oder abgebrochen werden muss, wenn entsprechende Umstände mich dazu zwingen.

Den Gewinner ermittle ich am Auslosungstag per Auswahl und teile ich euch dann im Laufe des Tages den Gewinner mit. 

Es ist so Ätzvent, Baby! So Ätzvent!

Das Ätzvent-Logo von DerCOMICer
Das Ätzvent-Logo von DerCOMICer

Hallo Weihnachsstimmung,

du kannst mich mal! Darum gibt es bei DerCOMICer an jedem der 4. Adventssonntage etwas zu gewinnen. Und zwar ein bescheuertes Geschenk, Wuhuuu!

Wann? Heute Abend um 19 Uhr geht es los!

Wie kann ich was gewinnen? Schreibe ich euch in jedem Posting

Was gibt es zu gewinnen? Na, klar, als ob ich das jetzt sagen würde. GÖSCHÄNK, ihr versteht 😉

Macht auf jedenfall fleißig, denn die Geschenke sind wirklich schön bekloppt.

Ätzvent! Ätzvent!

 

 

Der Pflock-Vlog#1: Ätzvent, The Walking Recaps, Comic-Cookies als Menü

Hallo zusammen,

immer wieder was Neues. Damit ihr alle schön auf dem Laufenden bleibt, was es bei „Der COMICer“ Neues gibt, habe ich mir ein neues Format ausgedacht. In dem „Pflock-VLog“ werde ich euch monatlich davon berichten, was es demnächst im Blog und auf Youtube zu erwarten gibt.

Warum Pflock-VLog? Damit ich euch monatlich die den inhaltlichen Pflock ins Herz jagen kann 😛 Jaja, schlechte Wortspiele waren schon immer meine Berufung.

Für den Pfock-VLog schreibe ich euch Timecodes auf, damit ihr, wenn euch bestimmte Sachen interessieren, dorthin springen könnt.
Bei den jeweiligen Timecodes schreibe ich euch noch eine kleine Zusammenfassung, die ausführliche Variante könnt ihr im Video sehen.

Timecodes für Pflock-VLog Nr.1

00:00:25 Was ist der Pflock-VLog?
Siehe Einleitungstext oben. Mein kleiner Videopodcast für euch mit Zukunftsplänen rund um Der COMICer.

00:01:28 Der Ätzvent
Der Ätzvent wird euer Geschenkemonat. Ich habe mir lustig-bescheuerte Geschenke ausgedacht, die ihr bei Der COMICer gewinnen könnt. Im Blog und auf Youtube halte ich euch auf dem Laufenden.

00:04:43 Rezensionen: Was wird kommen?
-„The Walking Depp: Bd. 1″ auf Amazon

– „Barry Hoden – Im Weltall hört dich keiner grunzen“ auf Amazon

– „Stille Nacht: Die Weihnachtsgeschichte ohne Worte“ auf Amazon

– „Stephen Kings Der Dunkle Turm: Bd. 11: Last Shots“ auf Amazon

– „Die Kunst des erfolgreichen Scheiterns: Was wir vom Dilbert-Erfinder lernen können“ auf Amazon

– „Heimliche Blicke“ auf Amazon

– „Warum Grizzlybären immer Unterhosen tragen sollten“ auf Amazon

00:14:19 Let´s read: Wie geht es weiter?
Ich produziere wegen meines Jobwechsels vor und ihr dürft mir weiterhin eure Geschichte zum Vorlesen schicken: info@dercomicer.de

00:16:09 The Walking Dead Recaps sind in Planung
Die 5. Staffel der Erfolgs-Zombie-Serie läuft in den USA und ich versuche Recaps der Folgen immer Dienstags oder Mittwochs hinzubekommen.

00:17:52 Besuch der Comic Cookies in Frankfurt
Das steht definitiv schon fest: Nächste Woche besuche ich meinen Lieblingspodcast im heimeligen Frankfurt und bin Gast für eine ganze Sendung. Fotos und Videos werden natürlich im Blog folgen.

00:21:06 Aufruf zum Kommentieren, Abonnieren und Anderes mit -ieren

Ein wichtiges Thema: Ich freue mich sehr über eure Aufrufe, Kommentare und weiteres Feedback. Danke dafür. Und macht weiter so:
– Gebt mir ein „Gefällt mir“ auf Facebook, oder kommentiert und teilt meine Seite

– Folgt mir auf Twitter

– Folgt mir auf Google Plus oder gebt mir ein 1+

Ich freue mich über jede Art von Unterstützung, wenn euch meine Inhalte gefallen. Wer mir gerne für meine Inhalte etwas geben möchte, der kann mich über die Amazon-Affiliate-Links unterstützen, indem er auf Links zu Comics oder anderen Artikel vom meinem Blog aus klickt und dann erhalte ich einen kleinen Prozentsatz als Belohnung. Euer Kaufpreis erhöht sich nicht. Die Links oben zu den Rezensionen-Comics führen zum Beispiel zu Amazon.

Oder schaut euch die Werbevideos in meinem Youtube-Channel an oder klickt die in meinem Blog, dann bekomme ich auch ein paar Cents. Danke auf jedenfall auch für diese Unterstützung.

Mit dem erhaltenen Geld würde ich meine technischen Mittel hier verbessern, zum Beispiel eine richtige Kamera anstatt meines Handys.

00:28:13 Bonusmaterial: Mein Telefonanruf bei den Comic-Cookies
In diesem Monat war ich telefonisch zu Besuch bei den Comic-Cookies und habe mich zu ein paar Comics geäußert. Dieses Interview habe ich für euch hinten an mein kleines Pflock-Vlog hinten angehängt.

Nochmal vielen Dank für eure Kommentare und für euer Feedback, das motiviert mich weiterzumachen 🙂

Nackt Ausziehen als Job-Doping – Ein irrer Flitzer Manga Rezension

Ob das Stephen King auch so gemacht hat?

Ein angehender Schriftsteller stellt sich vor das Podium des Literaturnobelpreises und… zieht sein T-Shirt und dann auch noch seine Hosen aus. Schließlich auch noch die Unterhose und lässt sein Schwingi-Dingi vor den Augen der Jury kreisen. Die machen große Augen und…

verleihen ihm den Nobelpreis für Literatur!
Und diese Denkweise hat auch ein „Irrer Flitzer“!

Das Cover von ein irrer Flitzer
Das Cover von ein irrer Flitzer

Also Ausziehen für den Erfolg?

Typisch Manga eine abgefahrene Grundsituation: Ein erfolgloser Autor (ich habe jetzt wie bekloppt den Namen gesucht, aber nada) hadert mit seinem Schicksal als Autor und würde gerne so gut sein wie die Starautorin Shoko Kai. An einem Abend wird unser namenloser Autor aber von einem Mann im Adam-Kostüm überrascht und bekommt von ihm die charmanteste Charaktervorstellung ins Ohr gebrüllt, die man je gehört hat: „Ich bin ein Idiot!“

Der irre Flitzer stellt sich als Idiot vor
Der irre Flitzer stellt sich als Idiot vor

Schliesslich säuft man viel und der nackte wacht auch noch mit in der Wohnung des Autoren auf. Dort liest er ein paar Geschichten und gibt ihm den motivierenden Ratschlag: „Auch du kannst ein Starautor werden!“

Und so versucht er es mit Hilfe eines nackten irren Flitzers.

Mit der Macht von Urintaro – Nakedei-Gags und trotzdem schüchtern

Tja, eigentlich schön simpel und Banane das Ganze. Schüchterner mit Misserfolgen geschlagener Autor versucht mit Hilfe eines FKK-Anhängers an die Starautorin Shoko Kai ranzukommen, um ihr seine Geschichten zu präsentieren. Eigentlich ist es wie damals bei meinem hochverehrten Lieblingsmanga „Bakuman„. Erfolgloser will Erfolg, in dem Fall nur mit ungewöhnlichen Mitteln.

Und hier liegt der Spaß. Eigentlich wäre es eine ganz simple Aufstiegsgeschichte, aber der wirklich „irre“ Typ peppt das mit seinen ungewöhnlichen Mitteln etwas auf. So fallen zwischen durch natürlich auch ein paar lustige Witze ab. mal flach, wie in dem Fall das der Nackte versucht mit seinem Penis zu sprechen, den er nur liebevoll Urintaro nennt. Aber ansonsten immer interessante Situationskomik, die natürlich immer etwas japanisch überzogen ist.

Der erfolglose Autor bedrängt Shoko Kai, die Erfolgsautorin
Der erfolglose Autor bedrängt Shoko Kai, die Erfolgsautorin

Ich will der Allerbeste sein, wie keiner vor mir war…NACKEDEI!

Man kommt nicht umher ein paar typische japanische Sachen zu entdecken: der erfolglose Introvertierte, der übertriebene Mentor-Narr in nackt und eine weit entfernte Meisterin, die unerreichbar ist.  Irgendwoher kennt man die Charaktere schon. An manchen Stellen wirkt es dann halt auch etwas zu übertrieben. Zum Beispiel weiß man nicht so recht, warum es unser Autor nicht schafft den nackten Mann aus seiner Wohnung zu vertreiben. Oder fängt hier etwa die typisch japanische Höflichkeit an? In Deutschland hätte man auf jedenfall schon 15-mal die Polizei gerufen und seinen Schäferhund auf den FKK-ler gehetzt 😉

Auch ist Shoko-Kai sehr arrogant weltfremd, aber das kennt man ja schon aus anderen Mangas. Mich interessiert vor allem, warum der irre Flitzer dauernd sein Gemächt in den kühlen Wind hält. Wie ist er so geworden und damit meine ich nicht den Prozess des Ausziehens.

Der irre Flitzer und der erfolglose Autor trinken eine Runde zusammen
Der irre Flitzer und der erfolglose Autor trinken eine Runde zusammen

Nackt auf den Strich gelinst… Wie sind die Zeichnungen?

Vom Grundton her ist alles etwas realistischer bei den Zeichnungen gehalten. Doch ist häufig die Mimik und Gestik übertrieben und unterstreicht die Gefühle der einzelnen Menschen . Hier und da finde ich es etwas übertrieben, wieviel Pathos manchmal in die einzelnen Äußerungen gelegt wird, aber da benutze ich gerne mal meine allseits beliebte Floskel: typisch.

Und jetzt…soll ich mich hier entkleiden für den Erfolg?

Für den Manga „Irrer Flitzer“ spricht seine schön innovativen Zutaten mit dem nackten Rumläufer und ein paar interessanten Gegebenheiten dadurch. Dagegen spricht eine relativ bekannte Art von Geschichte vom Aufstieg eines Losers und den damit verbundenen Charakteren. Ebenso das Übertreiben der Gefühle ist zuweilen etwas gewöhnungsbedürftig. Also wer auf typische Mangas mit einem Schuß Innovation steht, dem sei dieser manga zu empfehlen.

Bewertung: 7 / 10

Link zum Manga auf Amazon: Ein irrer Flitzer 01

In Wellen in den Tod – Meine Tassen im Schrank – Graphic Novel Rezension

Kennst du das auch, dass dir an einem Tag alles gelingt und du bekommst das Gefühl du stehst über allen? An anderen Tagen fühlt es sich an als würde dein Leben von einem verstimmten Klavier begleitet werden, missgestimmt und nichts funktioniert? Diese Tage kennt jeder, aber es gibt Menschen bei denen sind diese Phasen um einiges krasser. Zu diesen Menschen gehört Ellen Forney und vielleicht auch….

Du.

Und ich….

Das Cover von Meine Tassen im Schrank von Ellen Forney
Das Cover von Meine Tassen im Schrank von Ellen Forney

Gedankenspiele rund um psychische Erkrankungen

Die Graphic Novel „Meine Tassen im Schrank“ hat als Thema „Bipolare Störungen“. Ein sehr ernstes Thema, so wie Depressionen und Leidensdruck bei Menschen. dass in unserem Land nur stiefmütterlich behandelt wird. Wie soll man sich das auch vorstellen? Bei einem körperlichen Schaden geht man zum Arzt und der versucht mit entsprechenden Maßnahmen den offensichtlichen Makel zu beheben.

Was aber machen Menschen mit psychischen Problemen? Man sieht es Ihnen ihr Leiden nicht an, wenn man nicht gerade Tourette-Syndrom hat. Symptome von Tourette werden gerne mal auf das Schreien von „Ficken! Arschloch!“ reduziert. (Dazu hier der Link zu einem interessanten Video, in dem ein Torette-Kranker gefragt wird, ob er mit seiner Krankeit provoziert)

Du bist verrückt
Auschnitt aus der Graphic Novel „Meine Tassen im Schrank“ – Ellen Forneys Gedankenwelt bei ihrer Diagnose

Aber eine bipolare Störung sieht man den Leuten nicht an. Viel eher kennt man diesen einen Typen, der so lustig ist oder den anderen Typen, der immer die Stimmung so runterzieht. Was wäre, wen das ein und dasselbe Person ist, nur an zwei verschiedenen Punkten seines bipolaren Verlaufs.

Bipolare Störungen: Von der eigenen Manie in die Depression

Bipolare Störungen sind ein Wechselbad von einer Manie, die sich durch eine übertriebene Euphorie, sozusagen eine Hoch-zeit, in der man aufgrund seines überdrehten Zustandes nur eingeschränkt für den Alltag zu gebrauchen ist

und

einer Depression, die sich bekanntlich durch traurige gelähmte Stimmung, die bis zu Suizidgedanken gehen könen, und das Gegenteil der Manie darstellen. Auch während der Depression ist man aufgrund einer Antriebslosigkeit nur sehr bedingt für den Alltag zu gebrauchen.

Und diese beiden Phasen erleben Betroffene wie in einer Achterbahn. Von einer hohen alles verzehrenden Manie bis zu einer die Person runterdrückende Depression. Und Ellen Forney ist eine Betroffene und hat ihre Erfahrungen mit bipolarer Störung in der Graphic Novel niedergezeichnet.

Zeichnungen einer Gefühlsachterbahn bei einer bipolaren Störung aus Meine Tassen im Schrank
Zeichnungen einer Gefühlsachterbahn bei einer bipolaren Störung aus Meine Tassen im Schrank

Weitere Infos zu dieser Krankheit findet ihr auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für bipolare Störungen e.V. Dort gibt es ein paar PDFs mit Infos zu dem Thema und auch deren Behandlung, für Interessierte eine gute erste Anlaufstelle.

Der Fall Ellen Forney: Meine Tassen im Schrank

Ellen Forney ist eine Comiczeichnerin (Ausschnitte ihrer Arbeiten auf ellenforney.com (engl.)), die in dem Graphic Novel ihr Leben mit der bipolaren Störung und deren Behandlung schildert. Der Band ist sehr gut aufgemacht, denn selbst die Aufteilung der Geschichte spiegelt diese sozusagen zweiphasige Krankheit gut wieder.

Die Hälfte des Bandes erleben wir Ellen als manische Person und in der anderen Hälfte als depressive Person. Ok, der Band hat 250 Seiten ungefähr und die Aufteilung ist 100 Seiten Manie und 100 Seiten Depression. 50 Seiten drehen sich sozusagen, um ihre endgültige Auseinandersetzung. Zu Anfang der Geschichte ist die Autorin wirklich aufgedreht und macht unglaublich über die Grenze gehende Sachen. Dazu gehört eine Mega-Geburtstagsfeier oder ein Fast-Nackt-Shooting mit anschließenden spontanen Lesbensex. Ellen Forney empfindet diese Phase selbst als ergiebig und sie sei auf dem Höhepunkt.

Ellen Forneys Zeichnung aus einer depressiven Phase, wie sie im Sofa gefangen ist
Ellen Forneys Zeichnung aus einer depressiven Phase, wie sie im Sofa gefangen ist

Gleichzeitig bespricht sie sich mit ihrer Therapeutin und die warnt vor der depressiven Phase. Doch Ellen denkt, dass die manische Phase für die depressive Phase vorsorgt. Im Laufe des Buches holt Sie die Phase ein und natürlich funktioniert ihre Taktik nicht. Und ihre Erkrankung versucht sie dann mit ihrer Therapeuten zu lösen, vor allem auch über die richtigen Medikamente. Im Laufe des Bandes ist es das wichtige Ziel die richtige Medikation zu finden und die Nebenwirkungen zu minimieren.

Ein Künstler muss verrückt sein! Aber auch bipolar verrückt?

Jetzt kommt eine weitere Komponente bei Ellen Forney hinzu, denn sie ist eine Comiczeichnerin, sprich eine Künstlerseele. Darum steht sie den medikamentösen Behandlungsmethoden skeptisch gegenüber, denn die Medikation würde ihre Kreativität einschränken. Und das sind die Dinge, die viele Künstler auch noch hier typischerweise, dass Künstler nur gut unter Schmerzen und Leid sind. Und dieser Kampf mit ihrer Kreativität und ihrer Krankheit ist neben ihrer persönlichen Erfahrung eine weitere interessante Ebene, die sie öfters mal anspricht.

Skizze aus "Meine Tassen im Schrank"
Skizze aus „Meine Tassen im Schrank“

Als Leser haben wir an diesem Dilemma, aber auch vielen anderen eine sehr intime Einsicht. Diese autobiografische Geschichte ist schonungslos offen und dient somit als sehr mitnehmende Geschichte zum Thema psychische Erkrankung.

Wie erzählst du uns deine Geschichte, Ellen Forney?

Die Autorin hat viel zu sagen, natürlich gibt es sehr viele Kleinigkeiten, in die sie sich verliert aber eine Textlastigkeit bei Graphic Novels ist nicht schlimm. Schließlich widmen sich Graphic Novels des Öfteren sehr komplexen Themen, die nicht alleine durch das Bild übermittelt werden können. Neben dem vielen Text gibt es aber auch sehr schöne wortlose Panels, in denen sie zum Beispiel Ellen sich total in ihre Couch zurückzieht, um ihre Haltung bei der Depression darzustellen. Der Hauptcomic wird zwischendrin von gezeichneten (ich denke echten) Skizzen unterbrochen, aus denen sich anhand des Stils und dem Motiv viel herauslesen lassen kann.

Im Gegensatz zu meiner „Wer ist hier die Mutter?“-Rezension bin ich hier von einem sehr eindringlichen Thema begeistert. Ellen schildert es sehr persönlich und bringt immer an den richtigen Stelen Fakten und Theorien, die nie stören. Die Zeichnungen sind sehr schön dynamisch und das Fehlen von Farbe stört kein Stück. Im Strich von Ellen Forney lässt sich sehr viel herauslesen.

Bipolar und du?

Ich muss zugeben beim Lesen habe ich einige Sachen wieder erkannt an mir selber. Auch ich kenne diese Phasen großer Euphorie, aber auch die Kehrseite. Aber bei mir haben sich nie suizidale Tendenzen eingeschlichen, trotzdem hat mich diese Geschichte berührt und in mir etwas bewegt. Vor allem diese nahe Beschreibung dieser Krankheit fand ich sehr interessant und hat so sehr mein Interesse geweckt, dass ich mich zu diesem Thema näher informiert habe. Und was kann es Besseres geben, als wenn eine Erzählung ein Thema in den Mittelpunkt stellt, dass ich sonst nicht so auf dem Schirm gehabt hätte.

Ich bedanke mich bei Ellen Forney für diese tolle ergreifende Geschichte und kann diese nur weiterempfehlen.

Bewertung: 10 / 10

Link zum Produkt:Meine Tassen im Schrank: Depressionen, Michelangelo und ich

Gastauftritt im Comic-Cookies-Podcast (Comic-Cookies Episode 29)

Hallo zusammen,

heute Abend um 19 Uhr gibt es meine Rezension zu einer sehr guten Graphic Novel:Meine Tassen im Schrank: Depressionen, Michelangelo und ich (Amazon-Affiliate-Link)

Aber vorher mal der Hinweis auf einen kleinen Gastauftritt von mir. Ich habe mich nämlich bei dem Comic-Podcast
Comic-Cookies vom Kollegen Steffen Liebschner eingeschlichen und kurz ein, zwei Comics besprochen die ihr demnächst auch hier
in einer Rezension lesen werdet.

Also gibt es hier den Link zum Video auf Youtube (Ist aber ein Audio-Podcast):
Comic-Cookies-Podcast Folge 39

Ich habe so verlinkt, dass ihr direkt auf meinen Gastauftritt kommt.
Ich empfehle aber die ganze Folge, denn der Comic-Cookies-Podcast ist super zu hören und ein Muss für jeden Comic-/Manga-/ Graphic Novel-Fan. Danke an Steffen Liebschner, Breedstorn und Oni von dem Podcast für die gute Unterhaltung 🙂