Mir fehlen die….. Stille Nacht ohne Worte – Wortlose Weihnachtsgeschichte – Comic Rezension

Ich bin echt gerührt. Angefangen hat nicht etwa alles in einer kleinen Krippe in Bethlehem, sondern in meinem überfüllten Postfach. Dort steht eine nette Email von einer Verlagsfrau, die mir vorschlägt, ein Rezensionsexemplar von „Stille Nacht – Die Weihnachtsgeschichte ohne Worte“ zu schicken. Ich überlege überhaupt nicht und sage „Ja“.

Ich möchte euch den Band näherbringen, aber mir fehlen die Worte.

Das Cover mit Maria und Josef und der verheißungsvollen Stillen Nacht ohne Worte
Das Cover mit Maria und Josef und der verheißungsvollen Stillen Nacht ohne Worte

Jesus reloaded

Hier schonmal eine Spoilerwarnung für die Bibel! Ach, Quatsch. Zur Geschichte muss man ja nicht viel sagen. Zufluchtsuchendes Ehepaar klopft ohne Hotelbewertungssoftware Herbergen ab und landet in einer Pferdeaufbewahrungsbox und dann „Bauern suchen Baby“. Nichts Neues, aber anders dargestellt. Da das mein erstes unverlangt bekommenes Rezensionsexemplar ist, hatte ich echt den Plan das Ding zu verreissen, um meine Streetcredibility nicht zu verlieren. leider macht es Frank Flöthmann mir hier schwer.

Josef liegt im Bett in "Stille Nacht ohne Worte"
Josef liegt im Bett in „Stille Nacht ohne Worte“

Dickes Ding in Blau

Da die Story natürlich schon manchen bekannt sein könnte, gehe ich mal auf die Aufmachung ein. Der Comic-Band ist in Hardcover erschienen und hat eine Aufmachung, wie ich sie schon bei Cross Cult schon immer schön finde. Ansonsten gibt es kein Extramaterial, nur hinten gibt es ein paar Worte zum Autor Frank Flöthmann. Insgesamt sind es 168 Seiten zu einem Preis von 14,99 Euro. Für die Aufmachung und die Seitenzahl ist das ok, natürlich könnte man hier dagegenhalten, dass man die Geschichte schnell durch hat.

Ein Hirte, der lieber schlafen möchte in "Stille Nacht ohne Worte"
Ein Hirte, der lieber schlafen möchte in „Stille Nacht ohne Worte“

Was??? Zeichne lauter, ich verstehe nichts?!

Also kommen wir mal zu der Art, wie das Ganze erzählt wird. Denn hier liegt der Pantomime begraben. Die Zeichnungen stechen durch ihre Logohaftigkeit aus. Jedes Panel ist mit einem dunklen Blau ausgefüllt und die Figuren sbestehen vor allem aus Formen. Und natürlich wird geredet.

Was?!

Ja, es wird geredet, aber nicht wie ihr denkt. Denn statt Worte besteht jeder Dialog aus Sprechblasen, die mit Icons ausgefüllt sind. Und ich gebe zu, ich b in ein bisschen doof, aber ich habe immer ein bisschen gebraucht um zu wissen, was damit gemeint ist. Aber wenn man dahinter gekommen ist, dann gibt es gut gesetzte Pointen. Vor allem wird das Ganze nicht klassisch erzählt, sondern es kommen moderne Dialoge drin vor, die sich auch gern um die Dummheit von Männern oder Josefs Spekulationen bezüglich dieses Babys.

Die Rückseite von unserem weihnachtlichen Band
Die Rückseite von unserem weihnachtlichen Band

Und nu? Muss ich mir die Weihnachtsgeschichte nochmal antun?

Na klar, kennt jeder die Geschichte, aber wie das Ganze hier von Frank Flöthmann präsentiert wird, das gefällt mir. Das einzige Manko ist,m dass man sehr schnell damit fertig ist, aber es eignet sich vor allem für jeden. Ob nun das Kind, dem man mit der Bildergeschichte die Jesusgeschichte zeigen möchte oder Erwachsenen, die den zwischendurch hintergründigen Humor verstehen werden, dieser Comic ist für jeden etwas.

Na, toll, so sieht kein Verriss aus, aber wo Nichts zu verreissen ist, da lässt man es einfach. Ich wünsche euch allen schonmal mit dieser letzten Rezension für dieses Jahr ein fröhliches Weihnachtsfest und vorab schonmal einen Guten Rutsch!

Bewertung: 9 / 10

Link zum Produkt auf Amazon:Stille Nacht: Die Weihnachtsgeschichte ohne Worte

P.S.: Ihr könnt meinen Band „Stille Nacht“ mit der Unterschrift von Frank Flöthmann gewinnen. Der Band ist mit Signatur, wie ihr ihn gewinnen könnt, erfahrt ihr hier.

Widmung des Autors Frank Flöthmann von "Stille Nacht ohne Worte"
Widmung des Autors Frank Flöthmann von „Stille Nacht ohne Worte“