7 Süßigkeiten, die deine Kindheit geprägt haben

„Oma, kann ich ´ne Mark haben, um zum Kiosk zu gehen?“ Oma konnte natürlich nicht Nein sagen und dann bist du im Wunderland der bunten Süßigkeiten gelandet.

Ich habe im Aldi eine Nostalgietüte entdeckt und mich durch die Süßigkeiten meiner Kindheit / Jugend gefuttert.

Und hier sind die 7 Süßigkeiten, die deine Jugend / Kindheit geprägt haben.

 

Lecker Perlenkette aus der Nostalgietüte
Lecker Perlenkette aus der Nostalgietüte

1. Die Perlenkette

 

Ein simpler Faden, an denen runde bunte Scheiben dran sind. Wisst ihr noch wie ihr diese Ketten gekauft hattet und es gleichzeitig ein Schmuckstück aber auch was zu essen war? Wie verrückt ist das denn? In die Nähe aber, ohne kindliche Undschuld, liegt der essbare BH, aber die Perlenkette, die hatten wir Kinder für uns. Und wenn wir uns schon trauten, dann haben wir diese Perlenkette an die Mädels weitergegeben. Vielleicht sogar eine, die wir mochten. Aber immer nur so klammheimlich, sonst waren Mädchen ja doof. Um ein bisschen cooler zu wirken, gab es dann aber auch noch:

 

Perlenketten-Uhr aus zuckrig-harter Substanz
Mist, die Uhr ist stehengeblieben. Esse ich Sie eben auf!

2. Die Uhr

 

Denn die Perlenkette war nicht die einzige Süßigkeit aus dieser Kollektion, denn es gab noch die Uhr. Das war eine kleinere Version der Kette, hatte aber ein Uhrendisplay dabei mit Digitalanzeiger. Die Erwachsenen hatten gerne mal diese klobigen oder bunten Uhren an den Armen, das war die Kindervariante, um zu zeigen: „Guck mal, ich habe ne coole Armbanduhr und man kann sie auch noch essen.“ Aber das Essen ist auch noch ein Thema für sich. Die kleinen Scheiben und die Uhr sind sehr hart. Im Gegensatz zu den heutigen gummiartigen und schokoladigen Knabbereien, die alle sehr weich sind und man meist nicht mal richtig kauen musste.

Aber die Perlen und die Uhr sind der Kracher, denn da musste man richtig reinbeissen und abkauen mit einem harten Knackgeräusch. Wenn man das heute ist, frage ich mich, wie konnte man da überhaupt sich durchbeissen?! Zudem hat man diese von der Schnur runtergegessen, anstatt, so bin ich heute auf die Idee gekommen, einfach die Schnur zu zerschneiden. Wer würde denn heute noch so kompliziert etwas essen?

 

Den harten weißen Lutscher gab es gerne mal im Restaurant.
Den harten weißen Lutscher gab es gerne mal im Restaurant.

3. Der weiße harte Gummi-Lolli mit dem bunten Rand und einem Bild drauf

 

Wie präzise beschrieben, gut, dass ich euch ein Bild dazu gepackt habe. Ich weiß nicht, welche Emotion das bei euch weckt, aber mich erinnert dieser Lutscher an entweder Restaurants oder Ärzte. Aber ich glaube meine Erinnerungen trügen mich bei den Ärzten. Ich glaube auch nicht, dass Ärzte diesen harten Zahnzieher als Belohnung für eine Untersuchung angeboten hätte. ich habe eher Traubenzucker bekommen. Diesen Lutscher habe ich in einem jugoslawischen Restaurant bekommen, nach einem leckeren Grillteller. Und das Besondere an diesen Lollis: man hat nur diesen einen bekommen. Man musste also haushalten. Heutzutage bekommt man als Erwachsener alles in großer Zahl, es wird beliebig. Doch dieser einer Lolli, an den kann man sich gut erinnern, denn wenn der weg war, dann war der weg. Und leider gehörte ich zu den Kindern, die nach ein paar mal Lutschen keine Lust mehr hatten, und das Runde weggebissen haben. Habt ihr die Lutscher kaputtgebissen oder bis zum Ende weggelutscht?

 

Später eher für Alkohol benutzt, damals gab es Nuckelflaschen noch mit kleinen süßen Perlchen.
Später eher für Alkohol benutzt, damals gab es Nuckelflaschen noch mit kleinen süßen Perlchen.

4. Die Flasche mit den kleinen bunten Kugeln

Wenn man mit der Perlenkette eine Zeit lang cool sein wollte, so konnte man mit diesem süßen Accessoire nicht wirklich cool sein. Denn bei dieser Süßigkeit handelt es sich um um eine Flasche drauf, die den Milchfläschen von Babys nachempfunden sind. Da drin steckten in verschiedenen Farben kleine Kügelchen. Diese konnte man raussaugen, indem man wie ein Kind oben an dem typischen Noppen saugte. Aber dafür musste man oben ein Loch reinmachen, dass extra vorgestanzt war. (Wobei ich nicht weiß, wie das früher war, aber bei dieser Version ist das so) Klar, dass man in der Grundschule oder in den weiterführenden Schulen sich nicht erwischen lassen wollte, wie man als Baby an so einem Süßigkeitenspender saugt. Lustigerweise wurde das später abgelöst von Jugendlichen die gemischte Sachen (Alkohol + irgendeine Limo) aus einer richtigen Babyflasche tranken. Aber wie bei sovielen Sachen, ist es leider erst cool wenn Alkohol im Spiel ist. (Und falls der Satz nicht richtig zu verstehen ist, ich klage diesen Umstand an, ich befürworte nicht den Einsatz von Alk in Babyflaschen) Wenn man auf die harten Perlchen gebissen hatte, dann war das Innere pulverig und süß.

 

Süße Himbeerbonbons aus der Nostalgietüte. Wann hat man die denn nochmal bekommen?
Süße Himbeerbonbons aus der Nostalgietüte. Wann hat man die denn nochmal bekommen?

 

5. Die harten Bonbon-Himbeeren

Ich weiß nicht mehr genau, wo ich diese Süßigkeit einordnen soll. Ich weiß nur, dass diese Himbeeren fürchterlich süß und im Mund eigentlich unlutschbar waren durch ihre geriffelte Oberfläche. Und wenn man dann noch auf die Idee gekommen war sehr viele von diesen Bonbons in den Mund zu stecken, dann konnte einem schon gerne der Mund schmerzen. Ich glaube diese Himbeeren gab es auch schon früher in großen Tüten, in der viele von den süßen Himbeeren steckten. Schön wäre noch gewesen, wenn die Himbeeren die Zunge gefärbt hätten, aber das haben später verschiedenfarbige Chupa-Chups-Lutscher erledigt.

 

Keine Ahnung, habe ich vorher noch nie gesehen. Wer kennt dieses Bonbon-Eislutscher?
Keine Ahnung, habe ich vorher noch nie gesehen. Wer kennt dieses Bonbon-Eislutscher?

6. Lutsch-Erdbeereis mit Pferdchen als Halterung

Einer der wenigen Süßigkeiten zu denen ich Nichts sagen kann. Hat jemand von euch diese Süßigkeit als Kind gegessen? Und warum ist dort unten ein Pferd mit einem Jockey darauf? Haben das eher Mädchen gegessen? Ich freue mich auf Kommentare dazu?

 

Leckmuschel, hihihihi! Mit etwas versauterem jugendlichen Humor ihr wisst schon....die Leckmuschel!
Leckmuschel, hihihihi! Mit etwas versauterem jugendlichen Humor ihr wisst schon….die Leckmuschel!

7. Die Leckmuschel

Und nun zu der Süßigkeit, die für mich als Kind den Spagat zur Jugendlichkeit mit sich gebracht hat. Denn hinter dieser einfachen Süßigkeit steckt viel mehr. Die Leckmuschel ist eine Plastikmuschel in der sich im Inneren harte Bonbonsubstanz sich befindet. In der Nostalgietüte befindet sich eine Version mit brauner Farbe, Cola, und eine in rote Farbe mit dem Geschmack von künstlicher Erdbeere. Tja, und warum ist jetzt diese Süßigkeit jetzt einer der Pubertätsauslöser? Die lösung ist leider banal. Unter Jungs wurde die Leckmuschel gerne mal als Wortetwas verunstaltet. man hat einfach das „el“ am Ende weggenommen und durch einen Buchstaben ersetzt. Genau, so wie Edmund Stoiber seine Ehefrau nennt richtig. Und so war das einer der vielen Wörter, die ins Zweideutige gezogen wurden und Jungs zum Kichern gebracht hat. Keine Ahnung, was die Mädels davon gehalten haben.  So nahm man die Muschel in die Hand und leckte wirklich mit der Zunge solange drüber bis die Muschel leer war. Oder wie immer gab es die Ungeduldigen wie mich die einfach die Muschel gedrückt haben bis das Bonbon rausfällt und es dann im Ganzen weggelutscht haben. Mit Beissen war ich selbst bei der Muschel vorsichtig, denn wenn man das einmal probiert hat, hat man es wegen der Klebrigkeit gelassen.

Ach, Nostalgie….

Diese sieben Süßigkeiten gab es in der Nostalgietüte und sie haben direkt mein goldiges Nostalgiegefühl angesprochen, auch wenn ich heute sagen muss: Man haben wir früher auf einen Mist gestanden, mal ganz ehrlich 😀 Wer aber nochmal kurz an seine glückliche Jugend denken will, dem empfehle ich die Nostalgietüte, solange sie  im Aldi-Sortiment ist. Achja, schön war die Zeit….

Kennt ihr noch weitere Süßigkeiten eurer Kindheit, die ich hier vergessen habe? Schreibt mir, ich freu mich an jeden Nostalgieflash mit jeder Süßigkeit 🙂

Nostalgie: 10 / 10

Zu einer anderen Nostalgietüte auf Amazon: Confectory – Große Nostalgie Tüte, mit den besten Süssigkeiten von früher.

The Walking Dead 20 + 21: KRIEG – Wer ist schon der Gouvernor, Negan? Comic-Rezension+Recap

Oh, liebe Lucille, du liebst es zuzuschlagen. Doch jetzt ist dein Besitzer Negan auf eine viel krankere Idee gekommen. Denn jetzt mach Lucille nicht nur tot, sondern vorher auch ekelhaft krank.

Es ist Zeit einen viel krankeren Geist als den Gouvernor zu treffen, Negan schwingt die Keule im neuesten „The Walking Dead“-Band 21.

Vorwarnung: Da wir uns mit Band 21 schon ganz schön tief in der Geschichte des Comics „The Walking Dead“ stecken, eine Mega-Spoiler-Warnung. Unten wird sich des Weiteren eine Zusammenfassung von beiden Bänden finden, falls ihr euch Band 22 zulegt und nochmal wissen wollt, was in den beiden im Detail passiert ist.

Cover von The Walking Dead 20 & 21
Cover von The Walking Dead 20 & 21

End-Kampf mit einem Irren, hup hup!

In Band 20 hat Negan ordentlich ausgeteilt. Ich kann noch immer nicht den Schock aus Band 18 verkraften, indem einer meiner symathischsten Charaktere hops gegangen ist. In Robert Kirkman ist wohl der Geist von George R.R. Martin eingefahren. Die Gruppe rund um Rick Grimes, mittlerweile fast alle verkrüppelt, geistig oder seelisch, ist konfrontiert mit diesem Verrückten, der von Ihnen die Hälfte an Essen und anderen Dingen wollte als Tribut. Rick und Co. wollten sich das nicht gefallen lassen und sind seit dem letzten Band im Krieg.

Maggie in Aufruhr in The Walking Dead
Maggie in Aufruhr in The Walking Dead

Am Anfang des Bandes 21 ist es noch relativ still, aber die Spannung ist zum Greifen nah. Vor allem die Unberechenbarkeit Negans zieht sich wie roter Faden durch die Handlung. Es kommt zu Tief- und Höhepunkten und Wendungen, die ich ganz gut fand. Unterstützung erhält Rick von einem selbsternannten König und einem Kerl namens Jesus. Prophetischer geht es ja nicht.

Negan ist mega-pissed in The Walking Dead
Negan ist mega-pissed in The Walking Dead

Dinner for Zomb

Also ein gutes Anzeichen für mich ist, dass ich noch nicht gelangweilt bin von der ewig gleichen Konfrontation. Denn eigentlich ist der Zyklus bei TWD immer ähnlich und da ist die TV-Serie nicht anders. (Ausser dass diese Norman Reedus haben, jaja) Die Gruppe findet einen Zufluchtsort, dort richten Sie sich ein, eine andere Gruppe kommt und will diesen Ort ebenfalls. Und dann wird sich darum gekloppt und Charaktere sterben. Aber The Walking Dead schafft es in der Comic-Serie, dass ich nicht gelangweilt bin. Denn ich will wissen, wie es mit Rick Grimes weitergeht, seitdem wir ihn von Anfang an verfolgt haben.

Rick, Andrea und Carl in The Walking Dead
Rick, Andrea und Carl in The Walking Dead

Zeichnungs-Zombies und so

Und auch an an der zeichnerischen Qualität hat sich seit Band 1 nichts geändert und das ist auch gut so. Der tristen zombifizierte Alltag passt wunderbar mit den Grautönen, in Farbe fänd ich diese Serie seltsam, so wie es bei Hellboy der Fall ist.

Als Einstiegspunkt ist dieser Band natürlich überhaupt nicht zu empfehlen, dafür ist die Handlung zu weit vorangeschritten, darum brav ab Band 1 anfangen.

Bewertung: 7 / 10

Link zu den Comics auf Amazon:

The Walking Dead 20: Krieg – Teil 1

The Walking Dead 21: Krieg – Teil 2

 Was bisher geschah in Band 21 + 22 (Krieg Teil 1 + Krieg Teil 2) oder wie ich es gerne sagen würde: Previously on AMCs The Walking Dead (brr, schon beim Schreiben kribbelts)

Ihr könnt auch mein Video schauen, dort geb ich in Nachrichtenform ein Recap der Handlung 😉

Zur Grundsituation: Rick und seine dezimierte Gruppe hat sich wieder einmal in einer idyllischen Gemeinschaft wiedereingefunden, doch da gibt es einen Haken: Negan. Negan ist Anführer der Erlöser, wovon sie einen auch immer erlösen wollen.

Aber egal von was sie erlösen, gezahlt werden kann schonmal: die gemeinsc haft, in der sich Rick und Co. befinden darf immer die Hälfte der Vorräte abgeben, sonst gäbe es Kloppe. Rick und Co. haben da kein Bock mehr drauf und nachdem in den Vorbänden schon Glen sein Leben lassen durfte und das System eher suboptimal ist, gibt es Krieg.

Zu dem Zweck verbünden sich verschiedene Gemeinschaften: Ezekiel, der Anführer des Königreiches mit seinem Löwen (oder Tiger, wo is da der Unterschied?!) Shiva und später auch als Verstärkung die Leute von Alexandria. Hierhin hatte sich Maggie verzogen, weil ihr verstorbener Mann die Vorstellung dass sie dort gemeinsam ihr Baby dort zur Welt bringen wollten und dort leben wollten.

Rick geht in der ersten Runde zum Angriff über und lässt Carl zusammen mit Andrea, seiner neuen Geliebten, zurück auf der Anhöhe. Ziel von Ricks plan ist es die Untoten anzulocken (ja, die spielen irgendwo auch noch eine Rolle) damit diese die Erlöser-Gemeinschaft überrennen. Negan sind also eingekesselt von Untoten. In der Zeit versucht Rick mit verschiedenen Gruppen die Außenposten der Erlöser zu zerstören. Ezekiel ist hierbei nicht so erfolgreich und verliert zahlreiche Männer.

Um die Zombies in das Hauptreich der Erlöser einzulassen, muss ein Loch in die Verteidigung mit einem PKW gefahren werden. Der Erste, der sich für diese Todesmission bereit erklärt ist, NAAAAA??? natürlich, Ricki, der Mann Grimes. Der wird aber von einer Vertrauten namens Holly davon gehindert, denn sie selber fährt den PKW ins Zentrum der Erlöser. Statt aber von Zombies zur Teeparty eingelden zu werden, rettet sie Negan, denn der hat noch was mit ihr vor.

Negan glaubt, sie sei Ricks Freundin, leider hat Negan damit den Zonk erwischt, ist sie doch nur eine Bekannte. Negan schafft es der Untoten irgendwie Herr zu werden und geht zum Gegenangriff über mit Bomben und einer Überraschung: Holly. Sie wird zurückgegeben, jedoch wurde sie kosmetisch mit der typischen Walking Dead-Schminke verändert: Sie wurde untot und beisst der guten Ärztin Denise in die saftigen Unterarme. Bombenangriffe folgen, Leute werden verletzt. Rick wird ohnmächtig.

Band 21 von The Walking Dead: Krieg Teil 2, Negan schlägt zurück

Rick wacht wieder auf und hört sich erstmal die Lageberichte an. Er hört von Ezekiels verlorenem Kampf und dass Negan höchstwahrscheinlich die Hölle auf Erden heraufbeschwören wird. Michonne versucht mit Ricks Hilfe Ezekiel aufzubauen, was letztlich auch klappt. Denn jetzt zählt jeder Mann gegen Negan. Der wiederum plant seine Lucille zu optimieren, dieser Fuchs. Er nimmt sich eine Handvoll üblicher Zombies und reibt seine Keule Lucille damit ein. Jeder der Erlöser solle für seinen nächsten Angriff seine Waffen in gutem alten Zombiefleisch einschmieren, denn verseuchte Waffen lassen infiziert die Leute trotzdem. Merkt euch das! Letztlich geht Negan auf volle Konfrontation und bricht durch Alexandrias provisorische Mauern, die Stadt, in der sich alle zurückgezogen haben.

Negan aber, dieser smarte Arsch, schleicht siuch von hinten an und hat die einamlige Möglichkeit Rick mit seinen Waffen zu kitzeln. Dies will er durch Dwight erledigen lassen. Dwight hat vor langer Zeit mal vom Erlöserchef das halbe Gesicht sprichwörtlich gebügelt bekommen und paktiert heimlich mit Rick. Trotzdem schießt Dwight auf Rick. Negan denkt, super, Rick ist bald einer von den sabbelnden untoten Fleischfressern. Darum macht er eine kurze Kriegspause. Ein paar der Getroffenen verwandeln sich in langsam, begleitet vom langen Fieber in Untote. Rick aber bleibt natürlich am Leben.

Negan kommt von hinten und verlangt Kapitulation. Jedoch kommt Rick zu einem „Zweikampf“ raus. Rick schwatzt dem Erlöser etwas von gemeinsamer Welt und Frieden vor, als Negan ein geistesblitz trifft und merkt: „Boah, ich war schon ganz schön scheisse!“ Diesen Moment nutzt Rick und verletzt Negan so am Hals, dass er später ohnmächtig wird. Jedoch schafft derjenige es vorher noch Ricks Bein zu brechen. Dwight übernimmt die Führung der Erlöser und erklärt den Krieg für beendet. Der Krieg ist wirklich vorbei.

Rick will, dass Negan am Leben gehalten wird. Er soll in ein Gefängnis und für ewig festsitzen. Carl will ihn aber am liebsten umbringen. Rick klärt ihn aber über das Prinzip auf, nicht mehr Auge um Auge, Zahn um Zahn zu machen.

Carl sieht das ein und Rick klärt Negan wie gut es jetzt wird, während der Ex-Erlöserchef in der Zelle verrotten wird. Und damit endet der Krieg.

Du bist GEEK! Eine Rezension und vielleicht sogar ein Plädoyer

Ein Buch! IHHH! Ja, ich begrüße euch in meinem Blog zurück mit einer Buch-Rezension, aber einem ganz besonderen Review.

Ich weiß nicht, wer du bist lieber Leser, du kannst jemand sein, der nur über ein crazy Bild auf meinem Blog gekommen ist, aber ich gehe höchstwahrscheinlich davon aus, dass du ein GEEk bist. Wie auch immer du dich nennen magst, Nerd/ Freak/ Geek, das Buch „GEEK“ von Cross Cult versucht eine Beantwortung, wer du bist.

Cover von Crosscult auf meinem Laptop
Cover von Crosscult auf meinem Laptop

Allein, klein und einsam? Doppelter Wortwert du Nerd!

Nicolas Beaujouan versucht es und das auch noch stylish.  Anstatt richtiger Abbildungen benutzt er nur Silhouetten und damit kann man immer schön raten was gemeint ist. (Und ist rechtetechnisch wahrscheinlich auch sehr klug gemacht;)) Neben dieser innovativen Bildtechnik sind auch die textlichen Inhalte sehr interessant.

Aber halt….Ich bin schon wieder in diesem Rezensionssprech. Denn eigentlich geht es hier um dich. Kennst du das noch? Du stehst alleine auf dem Schulhof und du hast im Kopf die Melodie von Super Mario Land in Wiederholung. Und da sind die anderen, die Gummi-Twist-Zocker, die Fußballspieler und die Abhänger. Und du alleine mit der Super-Mario-Melodie im Kopf. Zum Glück ist die Zeit vorbei!

Comic-Köpfe als Reliefs in GEEK von CrossCult
Comic-Köpfe als Reliefs in GEEK von CrossCult

Der Weg zum Kampf: Hipster vs. Geek

Im Vorwort unterrichtet uns der Autor schon von seiner Anfangszeit als Geek. Tron und Science-Fiction sind vordergründig die Einflüsse. In dem Buch wird neben den verschiedenen Medien auch die Geschichte des GEEKS und seine Avatare gezeigt. Die bekannten verschiedenen Versionen des GEEKs sind zum Beispiel der Cosplayer, Otaku, der Gamer, der No-Lifer, und auch der Nerd, der in unseren Breiten weiter verbreitet ist.

Aber die Frage ist, wer bist du? Ein Geek ist laut dem Buch GEEK eine übliche Bezeichnung zur Abgrenzung von den Quarterbacks an der amerikanischen Highschool. Aber der Geek ist im Gegensatz gesellig, der Nerd flüchtet in seine Welten und isoliert sich? Willst du dich isolieren? Willst du auf dem Pausenhof alleine bleiben und die anderen spielen ihre Spiele? Vielleicht musst du das gar nicht mehr, denn auch für GEEK ist der neue Feind ein ganz anderer: der Hipster! Der Hipster ist ein dunkles Chamäleon, dass sich lediglich den Mode-Stil des GEEKs angeeignet hat, um wiederum cool zu wirken. Schön, wenn man ein neues Feindbild hat

Die Nahrung eines Geeks aus "GEEK" von CrossCult
Die Nahrung eines Geeks aus „GEEK“ von CrossCult

Woraus besteht ein GEEK!? Der Film, das Spiel, die Bücher, die Comics…

Nicolas Beaujouan macht natürlich einen Streifzug durch alle erdenklichen Medien. Natürlich hört man seine Favoriten ein wenig raus: Ob nun Star Wars sowie Science Fiction nehmen schon einen guten Platz ein, aber das war bei dem Vorwort schon zu erwarten. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn trotzdem beschreibt er egal welches Thema eine Art Mensch, die einem mittlerweile geläufiger ist als man glaubt. in jedem der einzelnen Medien greift er wichtige Themen und Schwerpunkte auf und betreibt damit sozusagen ein bisschen Historienforschung, um zu zeigen, aus welchen Richtungen der GEEK sich entwickelt hat.

Und was magst du? Stehst du eher auf Pokemon, schaust du Gronkh beim Zocke zu, lauschst du Heavy Metal oder liest du Batman? Mit welchen Medien und Geschichten kann man dich verbinden? Mit welchen Dingen lenkst du dich ab oder was hat dich bewegt? Nimmst du wie ein GEEK dein inneres Kind mit?

Star Wars vs. Star Trek in CrossCults GEEK
Star Wars vs. Star Trek in CrossCults GEEK

GEEK to the future

Leider fällt sein Blick in die Zukunft einseitig, sprichwörtlich, aus. Er schreibt kurz, was der GEEK ist, sehr viel mehr. Und vielleicht sind es die Gattung Menschen, die auf schlimme Katastrophen besser vorbereitet sind. Auf Zombieapokalypsen zum Beispiel.

Doch jetzt frage ich dich: Ist es wichtig immer eine Schublade für jeden Menschen zu haben? Ach, der Typ macht das und kennt das, damit ist er das und das. Wir, Menschen, brauchen so etwas, um uns besser in der Welt zurechtzufinden. Auf der einen Seite stehen die Gummitwistspieler und auf der anderen die Mario-Theme-Dudler?

Aber sei ganz ehrlich: Muss es so sein? Reicht es nicht einfach zu wissen, das wir, nennen wir uns mal GEEKs, oder lieber vielleicht Menschen, einfach sich durch Leidenschaft für ein bestimmtes Thema begeistern? Das es Menschen gibt, die sich immer für Dinge einsetzen, für die ihr Herzblut geben. Für die sie ihre Kreativität in irgendeiner Form einsetzen. Sei es eine raffinierte Lösung eines Games, das Anlegen eines Wikis über einen Lieblingscomic oder das einfache Konsumieren und Verbindungen schaffen, Sie alle verbindet etwas: die Leidenschaft für Geschichten, die im Kopf entstehen. Universen voller Referenzen und Ideen, die weit weg führen oder eben ganz nah. Da ist es egal, ob wir GEEKs genannt werden oder Freaks oder Nerds, was uns alle eint, ist die Leidenschaft für etwas. Und das kann uns keiner nehmen. Und darum sind wir alle eine große Familie, denn wir alle haben eine Leidenschaft. Wird Zeit das andere es wissen.

Wir sind GEEKs!

Bewertung: 9 / 10

Link: Geek