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NaNoWriMo Die lange Orknacht #9: Dieser Ork, hinter der Kneipe

Ich muss 50.000 Wörter in 30 Tagen schreiben – das nennt sich Nanowrimo 🙂 Hier präsentiere ich euch die ungeschönte Rohversion von „Die lange Orknacht“ (meiner Geschichte) mit allen Fehlern. Wer von vorne lesen möchte, der klickt hier!

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Da ich im Schleichen ziemlich geübt war, bog ich erst kurz vor dem hölzernen Eingang der zweigeisichtigen Bar nach rechts ab, folgt der steinernen Außenverkleidung bis ich auf eine Regentonne stieß. Doch dahinter versteckt, stand ein junger Goi, der eigentlich beim Training sein sollte. Aber bei General Kaboschs Training kann ich gut nachvollziehen, dass das Ausland eine gute Alternative sein kann. Es war ein schmächtiger Goi, eine Mischung aus Stein-Orks und den Daro-Orks der Zentralebene. Eine gräulich-blaue Hautfarbe machte ihn relativ unauffällig. Ich denke in der Masse der starken braunen Orks geht dieser kleinere Ork wahrscheinlich unter. Natürlich kann auch er über ein Talent verfügen, was ich nicht sehe. Wer konnte das besser beurteilen als ich. Mit ängstlicher Miene taxiert mich der der Grauhäutige und versucht in meinem Blick etwas zu lesen. An seinem Kopf sind Prellungen. Er hat durch seine kleine Nase einen silbrigen Ring uns seine Haare sind hinten zu einem Zopf gebunden.

Ich schaue kurz nach hinten und bemerke wie dort noch das ein Meter hohe Gras raschelt.

„Na,…wie heisst du?“ frage ich den Grauhäuter und schiele dabei kurz in die Richtung des Grases.

„Ich b…bin Karon’ti’Marter und…“

Ich gehe ein wenig um ihn herum, um dann, während ich seinen Satz noch vervollständige, dass er gerne hinter Kneipen rumlungert, ins Gras reinspringe und zu meinem Erstaunen eine menschliche Frau erblickte. Sie hatte lockiges rotes Haar in einer metallenen Etai-Spange etwas strenger nach hinten gekämmt. Sie schreckte so sehr auf, dass sie weglief, hinein in das wilde Gras. Ich ging zu Karon zurück und , ganz ehrlich, ich wusste nicht was ich sagen sollte.

Ich hatte schon geschrieben, dass Orks nicht sehr viele Worte über Liebe untereinander finden. Das Geschlechts des Anderen, das nächtliche Treiben, am frivolsten ist wohl der Ausdruck „Nor ti rektar gol ta ninja.“ Das bedeutete ungefähr, dass der Bulle zum Weiden aufs Gras geführt wird. Wenn Orks das in einer Runde sagten, ging aber nicht das grosse Gegröhle los, sondern die Runde schwieg kurz und der Aussprechende entfernte sich. Über diesen wird dann auch nicht mehr geredet. Wenn es aber über das Reden außerhalb der Rasse geht, herrscht sofort eisiges Schweigen. Es gibt unter den Orks natürlich auch die Radaubrüder, die wenn die einen Artgenossen entdeckten, die sich mit dem Erzfeind der Menschen in anderer Form als Krieg näherten, dann sofort anfingen diesen zu drangsalieren. Und in meinem erweiterten Tross gab es darunter mindestens drei Kandidaten, die nicht weniger als ein Kradell fordern würden.

„Was habt ihr hier gemacht?“ versuchte ihn zu fragen, aber bemerkte, wie sich von hinten ein Schatten näherte. Ich drückte das Menschenmädchen unsanft zurück ins Gras, so dass Sie auf den Po fiel. Ich schmiss Maron, den Speer zu und gab mich in Verteidigungsstellung.

Dab bog um die Ecke und suchte mich. Er schaute sich kurz um, sah wie Maron wacklig mit dem Speer im Arm stand und ihn halbherzig in meine Richtung zeigte. Ich brüllte ihn an „Nach unten richten. Energischer!“

Dab blieb neben uns stehen, ich tue so als wäre ich im Übungsmodus mit ihm. Maron hatte den Speer sowieso kraftlos nach unten zeigend in der Hand, darum passte meinen Befehl einigermaßen zur Situation. Ein wenig zeigte Maron mit dem Speer in Richtung meiner Beine, er hatte endlich begriffen, was ich vorhatte. Trotzdem schaute er weiter in die Richtung des hohen Grases. Dieses rotlockige Mädchen hatte ihm den Kopf verdreht, das konnte man nicht anders sagen.

Mein Begleiter aus dem Tross stand erstmal kurz neben uns, um die mehr schlecht als rechte Vorführung anzusehen und sprach mich dann an: „Farfar’ti’Walla, wir haben drinnen Probleme. Kaboschs Männer…“

„Ich war doch erst eine Minute hier draussen, ich wusste mit denen gibt es Ärger. Was ist denn los?“

Aus den Augenwinkeln erkenne ich, wie das Gras leicht raschelt. Dab soll nichts mitkriegen. Der schaut sich nochmal Maron an. „Maron, ist jetzt nicht Trainingszeit?“

Maron wusste nicht so recht, was er antworten sollte, also musste ich schnell einspringen. Aber wie kann man einer fast heiligen Pflicht nicht nachkommen? Zudem sprach er den kleinen Goi abfällig ohne den Namen des Vaters an, Maron hatte wohl keinen guten Stand bei den anderen Artgenossen. Mit solchen Orks hatte ich immer Mitleid.

„Dab, Karon’ti’Marter soll mir ein paar Erkundigungen einholen. Das ist abgesprochen mit dem Gerfo*. Für unsere Reise brauche ich ein paar Infos über das Etablissement des Zweigesichtigen. Aber wichtiger ist, was ist dort drinnen los?“

Ein kurze Säuerung des Gesichtsausdrucks von Dab konnte ich ausmachen, schließlich hatte auch ich ihn jetzt abschätzig angesprochen. Wie du ihm, so ich dir. Karon machte nicht Anstalten dem zu widersprechen und war sehr nervös. Er nestelte an meinem Speer herum und schaute keinem von uns beiden in die Augen. Dab schaute skeptisch in die Richtung von Karon, ich durchbrach dieses Schweigen und ging an dem schweigsamen Ork vorbei, entriss ihm den Speer, klopfte ihm kurze auf die Schuter und däute ihn dabei leicht in die Richtung des Grases und ging zum Eingang des Zweigesichtigen…

Was Karon auch vorhatte, er sollte es lieber aufhören, denn bei Vermischung von verschiedenen Rasen kennt der Ork keinen Spaß und auch die Menschen scheinen nicht in Begeisterungsstürme auszubrechen.

Im Rückblick will ich die Ereignisse im Zweigesichtigen nicht zu sehr in die Länge atmen, denn was sich mir bot, waren die typischen Auswüchse eines Tages im Zweigesichtigen.

Im häufigsten Fall begann irgendeine Ansammlung von Personen, irgendeine wilde These über die jeweils andere zu behaupten. Die wiederum konterten mit einer mehr oder minder klugen Erwirderung und schließlich gipfelte das Ganze in einem Schlagabtausch, der nach einem ausgeführten Schlag zu Ende gebracht wird. Vom Barbesitzer Randal’ti.

Randals Spezies konnte man nicht eindeutig feststellen, er war ziemlich vernarbt im Gesicht. Legende rankten sich um die Gesichte Randals, aber wenn alle Fakten zusammengetragen werden, ergibt sich folgendes Bild:

Randal’ti hat keinen Nachnamen, denn er hat seinem Vater abgeschworen und dient nur noch einem höhere Gut, nämlich des Friedens und Spaßes durch Geselligkeit. Zudem ist Randal’ti auch kein Ork, sondern eigentlich ein Mensch, aber der Krieg hat ihn so zugerichtet, dass es nicht mehr ganz erkennbar war.

Randal, so wird gesagt, ist der Sohn eines gaunerischen Menschen gewesen, der stahl, egal welcher Rasse derjenige zugehörte. Von Friedenszeiten profitierte er dabei mehr, denn so konnte er mit unbestätigten Gerüchten den unter- oder unterschwelligen Hass des zu Bestehlenden schüren. Meistens funktionierte das auch, bis er es zu weit trieb und die beiden Seiten so reizte, dass dabei sein Haus dem Erdboden gleich gemacht wurde.

Der diebische Vater liebte es seine Talente einzusetzen und irgendwann log er beiden Seiten, Menschen und Orks, etwas von einem Etai-Lager vor, dass sich an der Grenze zu  beiden Rassenreichen befinden sollte. Beide Seiten lösten aber diesen Betrug auf und verfolgten die Spur des Gauners. Eines Abends als Randal noch schlief wurde in einer Stürmung das ganze Haus Randals zerlegt und Vater und Mutter wurde von beiden Seiten getötet. Ein Feuer brannte alles nieder, die Ruinen dampften noch, als sich beide Seiten wieder verzogen. Das vom Vater angehäufte geklaute Essen wurde ganz vom Feuer sofort zerstört. Randal krabbelte nach zwei Tagen kraftlos aus den Minen und sein ganzes Gesicht wurde mehr oder minder zerkratzt. Dabei verliefen die Kratzer so, als wäre ein Teil seines Gesichtes die typisch-orkisch kriegerische Fratze und die andere Seite eher das tumbe Aussehen eines menschlichen Bauers.

Nicht nur das die beiden Seiten das Haus zerstört hatten, sondern sie hatten auch den Vater gehängt mit leeren Taschen als Beweis für seine Erfolge am Ende seines Lebens. Randal suchte noch die Mutter. Diese röchelte unter einem Stein ihren letzten Lebensatem und fragte ihren Sohn noch was mit den Vorräten des Vaters passiert sei. Randal antwortete, dass diese alle verbrannt seien. Sie meinte nur noch er müsse die Vorräte wieder auffüllen. Zeit seines Lebens hatte der Vater von allen Leuten geklaut und nicht mal viel seiner Familie gegeben, der Geiz hatte ihn zusätzlich zerfressen.

Randal dachte von dem Tag an, dass es sinnvoll ist, dass man Vorräte hat, um zu überleben, aber man statt dem Diebstahl lieber seine Vorräte teilen sollte um nachher mehr zu haben. Sein vater hatte zeit Lebens nur gebunkert und nicht mal für die Familie. Zusätzlich hatte Randal keine Lust mehr zu irgendeiner Seite dazuzugehören und gab sich die Naschsilbe ‚ti ohne den Namen des Vaters um seine wahre Rasse zu verschleiern.

So tingelte er durch die verschiedenen Städte und Dörfer als rassenloser Mann und hörte sich um, was den Menschen so gefällt. Im Gegensatz hörte er aber nur und nutzte das nicht aus. Stattdessen reiste er viele Jahre und merkte wie es ihn immer wieder zur Mitte von Garotan zog. So kam er wieder zurück zu den Ruinen seines Hauses. Dort hatten sich mittlerweile Pflanzen ihren Platz geholt. Randal merkte, dass aus den Ruinen er etwas Neues geschaffen hatte. So legte den Schutt beiseite und fand eine glänzende Oberfläche, den Spiegel der Mutter. Er sah sich das erste Mal selber an, was er vorher nicht getan hatte und empfand als hätte er zwei Gesichter.

Die Name seiner Kneipe war geboren. Und nachdem er alles alleine aufgebaut hatte,  brachte er ein hölzernes Schild an und hörte auf das was die Rassen suchten: einfach nur Spaß (mehr oder minder, für Orks war natürlich der Krieg der Spaß) und Ablenkung. So erfand er ein mit Kräutern versetztes Getränk, dass den Leuten ein wenig Frieden brachte. Das Schild hatte ein vereinfachtes Faksimile seines Gesichts als große Tafel über dem Haus angebracht und seitdem gibt es die zweigesichtige Kneipe.

Anfangs zaghaft besucht, waren die Besucher von dem Getränk so fasziniert, das gleichzeitig Orks und Menschen hier auftauchten. Durch seine Reisen hatte Randal viele Menschen und Orks kennengelernt und zwei herumwandernde Orks gesellten sich als Arbeitskräfte zu ihm. Diese kräftigen Kämpfer dienen Randal als Wachpersonal, denn in Randals Kneipe gilt nur eine Regel: keine Kämpfe.

Innendrin war es schon so weit. Einer aus Kaboschs Tross hatte sich dazu hinreißen lassen einen der anwesenden Gäste als ein Huhn zu bezeichnen und der wiederum stand in einer anderen Ecke mit einer Gruppe von fünf Leuten in der Ecke und starrte die 6er-Gruppe aus Orks an. Meine gesamte Gruppe wurde als feindselig betrachtet, genau das was ich verhindern wollte. Randal stand an seinem dunklen Holzblock, dem ihm als Tresen diente. Er polierte bis vor kurzem wahrscheinlich  noch einen Holzkelch, aber jetzt hatte er die Muskeln ein wenig angespannt.

Dab hatte mehr Gespür als wie ich gedacht hätte, denn passiert war hier noch nichts. Ich glaube ihm also auch nicht, dass er nicht verstanden hatte, dass Maron nicht mit mir trainierte. Aber das hätte wahrscheinlich selbst ein blinder Mularpa verstanden. Ich musste wissen, was Dab dachte. Später. Jetzt musste ich die Konfliktparteien auseinander bringen, denn dafür hatte man mich irgendwie losgesandt. Zeigen wir der Meute mal, was die hohe Kunst der Diplomatie bedarf.

NaNoWriMo Die lange Orknacht #5: Gerak’s hartes Erwachen

Ich muss 50.000 Wörter in 30 Tagen schreiben – das nennt sich Nanowrimo 🙂 Hier präsentiere ich euch die ungeschönte Rohversion von „Die lange Orknacht“ (meiner Geschichte) mit allen Fehlern. Wer von vorne lesen möchte, der klickt hier!

Gerak’ti’Karan

Ich glaube Marna hat endlich aufgehört zu murmeln. 10 Minuten nachdem sie schlafen ging, fing sie an wirre Worte von sich zu lassen. Währenddessen schlief Rom wie ein Stein. Ich musste sie erst ermahnen, denn sie blätterte immer noch in dem kleinen Kräuterkundeführer, als ich mich selber zum Schlafen legen wollte. Das Höhlenfeuer in der Mitte glühte wärmend vor sich hin. Mit einem Stock trockneten meine neuesten Felle vor sich hin und auch ich verschwand mit meinen Gedanken zu Boro. Und auch zu meiner Schwester. In meinen letzten wachen Momenten wisperte Marna etwas von Ta’ta, ich wusste das sie so ihren Vater nannte, was schon lustig war, denn eigentlich sagte die Kleine nichts anderes als „Tochter von, Tochter von“, aber ich wusste von Tarok, dass er versuchte ihr das abzugewöhnen. Im Gegensatz zu Marna war Romi schon dabei ein kleiner Goi zu werden. Ich entschwand in die Traumwelt Garotans, Orks nennen sie „Urit“ , den Odem der Entweichten.

In der Traumwelt sprechen die von uns Gegangenen zu uns. Da ist General Kabosch, wie er in jüngeren Jahren ein Lächeln schenkt und nun nur noch ein enttäuschtes leicht wütendes Gesicht. Es verschwimmt mit einem Stamm, der hinter unserer Familienhöhle steht. Dann ist da diese Etaimine und ein Toter sieht mir ins Gesicht. Er ist in einem Umhang gehüllt und zeigt mit seinen Skelettfingern zu mir. Plötzlich rüttelt es. Der Dunst des Traumes verfliegt, Romi rüttelt an meinen mit Fell behangenen Schultern. „Gerak!“

„Romi, was ist los?“ „Marna, sie ist weg!“  Ich schaue von meinem hinteren Schlaflager am Rest des Höhlenfeuers vorbei und sehe nur umgeklapptes Fell. Das Gesicht des Mularpa starrt mich auf dem Kopf liegend an und grinst mich an. Romi weicht zurück und ich richte mich schnell auf. „Hast du gesehen wo sie hin ist?“ Romi verneint und starrt nervös nach draußen. Ich lass die Glut vor sich hinkokeln, ziehe mir mein Gürtel an, greife mir schnell einen Speer, den ich in einer meiner hinteren Rückenschlaufen einhake und nehme Romi am Arm mit. Ich laufe mit ihr in die Nacht hinaus.

Auf dem Weg zu meiner steinigen Höhle rufe ich leise den Namen vorn Marna. Zwischendurch sage ich auch „Ta’ta“ oder „hier ist Ta’ta“. Ich weiß nicht so recht, was man macht, damit man Kinder wieder zurück anlockt. Unsere Augen haben sich leicht an die Dunkelheit gewöhnt, es ist so spät, dass es einem fast wieder dämmert, trotzdem hätte ich eine Fackel mitnehmen sollen. „Schau mal da am Brunnen, Gerak.“

An einem unserer drei Dorfbrunnen liegt ein kleiner geschnitzter Stock. Daran hängen drei verdrehte Haare zu einem stärkeren Haarbündel an einem kleineren metallhaken der an die Spitze des Stocks hängen. „Das ist Marnas!“ fällt mir sofort ein. Hatte man sie entführt und ihre kleine Waffe dort liegen gelassen? Ich schreie in den Brunnen runter aus Angst sie ist da reingekrabbelt. Marna. Marna! MARNA! Plötzlich antwortet sie, aber es schallt nicht wie man in einem Brunnen erwarten würde, sondern leiser und sich weiter entfernend. Es kommt von weiter östlich. Ichg zeige Romi, dass wir in Richtung der Antwort rennen müssen. „Ta’ta“ Das Gras raschelt. Ich stampfe hinterher. Stop. Ich muss mich stoppen, ich bin so groß ich habe Angst nachher auf sie zu treten.

Da ist ihr fast nackter rot-bräunlicher Körper. Ihr Zopf ist verschwitzt und sie krabbelt unentwegt. Die Strecke war zu lange für Sie, sie muss gestürzt seun und trotzdem krabbelt sie auf allen Vieren wir ein Hund, der bei der Jagd ein Zeil erspäht. „Bei Garotan, wohin willst du? Du kannst doch nicht einfach so weglaufen?“

Sie dreht sich zu mir. Romi ist ein starkes Mädchen, das wahrscheinlich unsere erste Kriegergenerälin werden könnte, aber jetzt hier in diesem Moment schaut sie mich mit ihren großen blauen Augen an und lässt das folgende Wort wie ein erbärmlich traurigen laut kilingen: „Ta’ta“. Sie erinnert mich so stark an Boro, in dem Moment, dass ich kurz geschockt bin. „Sie will nach Hause, oder, Romi?“ Romi geht auf ihre Schwester und hebt sie hoch. Eigentlich ist Marna mittlerweile untragbar mit ihrem Gewicht und Größe, aber es gibt Momente, wo man eine große Schwester wohl raucht. Und es gibt auch eine ganz eigene Verständigung. Romi nimmt Marna in den Arm und ich merke, wie sie beide miteinander flüstern.

„Ich glaube wir müssen nach Hause, Gerak“ Romi schaut mich mich eindringlicher als wäre es mehr als nur Heimweh. „Was hat sie gesagt?“ Romi kaut kurz auf ihrer Unterlippe und Marna tastet nach ihrer Hornkette. „Bitte, Gerak, wir möchten nach Hause.“ Irgendetwas wissen die beiden, aber das Wichtigste ist das sie beide nach Hause kommen. So schnell kann sich ein privater Abend verflüchtigen.

Ich nehme Marna an mich und Romi an die Hand. Vom Dorfbrunnen raus müssen wir einen kleinen Marsch machen. Wir passieren ein paar andere Hhlen, aber von meinem Suchgebrülle scheint keiner geweckt worden zu sein. Marna bleibt weiter nervös in meinem Arm, aber kurz bevor wir die Höhle von Tarok erreichen wird sie seltsam ruhig. Sie schaut mich durchdringend an und ist für ihr Temperament erstaunlich leise. Romi schaut sich beim Gehen immer wieder um.

Wir passieren die kleine Anhöhe hoch zu Taroks Eingangsbereich. Wenn man in der Höhle ein paar Schritte rausgeht, hat man die Möglichkeit die ankommenden Besucher zuerst sehen. Kluge Idee diese Höhle zu nehmen, lieber Tarok. Doch um die Uhrzeit steht noch keiner dort, normalerweise wartet einer von beiden auf den Besuch. Um eventuellen Überraschungen vorzubeugen, die einem auflauern könnten. Auf dem Weg dort hoch fällt mir nichts auf, die Kinder aber drücken sich stärker an mich als hätten sie eine Vorahnung.

Ich rieche etwas vor, denn Tauren haben ein sehr viel beseres Riechverständnis von Lebewesen als ein Ork auch wenn sie dauernd etwas behaupten. Meine Nüstern schnuppern und riechen süßlichen Duft. Der Duft beruhigt mich schneller als mir lieb ist. Wir nähern uns dem Eingang und Licht flackert unablässig und Schatten vibrieren unwirklich an den Wänden. Ich schaue in die Vorhöhle, bei Orkfamilien, im Gegensatz zu meiner kleinen Höhle für mich, gibt es zwei, drei Räume und die Vorhöhle ist nur eine Art Schutzmaßnahme. Ein Holzscheit brennt im hinteren Bereich des Vorraumes. Ich gehe voran und deute den Kindern etwas hinter mir zu bleiben.

Langsam tasten wir uns nach hinten durch. Kleine grüne Funken schwirren in unsere Richtung. Der süßliche Duft wird stärker und ich merke, dass mich dieses grünliche Licht und der Duft davon ruhigstellt. Als würde mich mein Vater wieder in ein Mularpafell einwickeln und ich kurz darauf einschlafe. Aber das Bild was sich mir eröffnete war weniger einschläfernd und muss für die Kinder ein Schock sein. „Bleibt da stehen.“ Beide stehen so verloren hinter mir, Hand in Hand. Ich bedecke meine Nase weil der süßliche Geruch mich nur noch mehr einschläfert. Ich muss an die Kinder denken, auch wenn deren Geruchssinn nicht so ausgeprägt ist, könnte der sie auch eingreifgen. Ich drehe mich nochmmal um.

„Haltet euch beide Mund und Nase zu. Wenn hier noch Feuer rumliegt, ist das nicht gut für euren Atem.“ Ich sehe sie dastehen. Ich muss noch was sagen. „Habt keine Angst, es ist alles gut.“

„Ta’ta?“

Ich muss die Kleine beruhigen und rausfinden was hier los ist. Auf Marna gehe ich zu und drücke sie kurz an mich: „Alles wird gut. Ich bin da, bleib ganz ruhig.“ Ich schaue zu Romi und sie versteht und bleibt bei Marna und geht an eine Ecke der Vorhöhle mit ihr. „Bleibt einfach ganz ruhig.“ Ich gehe endlich in die große Haupthöhle und ein Bild der Verwüstung bietet sich mir. Auch hier liegen weiter Holzscheite verteilt und es finden sich Brandstellen an der Wand. Das Lager von Heri und Arka ist durcheinandergewirbelt. Die Flammen der Holzscheite glühen grün. Etwas weiter rechts von der Schlafstätte von Heri und Arka liegen rote Gali-Blumen zerfleddert auf dem Boden. Bei den Betten der Kinder liegen neben den kleinen Fellen zum Zudecken auch ein größeres Fell, das eher einem Erwachsenen gehört. „Papas Decke…“

Romi konnte einen kurzen Blick reinwerfen von der Vorhöhle und sah ihr Bett, hielt aber dabei weiter Marna in den Armen. „Bleib da…“

Beim Reden habe ich kurz die Finger von meinen Nüstern genommen und da finde ich zwei weitere Düfte. Arka, Heri und noch jemand… ich kann es nicht gut genug deuten, irgendetwas was sich versteckt. Ich rieche eine Fährte. Ich folge ihr und versuche den Duft der grünen Funken zu verdrängen. Dem Schlaf entgegenzugehen. Am oberen Ende des Lagers des Paars finde ich etwas, eigentlich relativ schlecht versteckt, es ist…..

Eine sogenannte Dala-Tafel oder wie die Menschen es nennen, ein PostMorser*

* In der Welt der Menschen, vor allem Holonia hat sich ein Trend durchgesetzt, bei denen es um eine neue Art von Kommunikation geht. Da Menschen im Gegensatz zu Orks etwas technikvernarrter sind, aber auch etwas scheuer im Umgang, hat ein Bote eines Abends ein Brett mit angehefteten Zetteln erfunden, auf die nachrichten geschrieben werden können. Die Zettel können nach hinten geblättert werden, so dass alte Nachrichten von allen weitergelesen werden können. Dieses kleine Brett und der angeheftete Papyrusblock sind mobil mitnehmbar und haben in Holonia eine lebendige Ergänzung zu den sogenannten festen Brettern mit Ausrufungen des Königs erschaffen. Am Block selbst befindet sich selbst eine Gänsekielfeder, die mit einem kleinen Behältnis mit Tusche befüllt ist. Der Block wird bei den Menschen meist durch eine Etai-Klammer an ihren Mänteln befestigt, so dass für den Besitzer als auch den Schreibenden alles gut einsehbar ist. Zumeist sind diese auf Hüftgegend zu finden. Jüngere hängen es auch gerne mal auf die Höhe ihrer Herzregion.

Menschen! Das ist gar nicht gut. Aber das kann nicht sein. Ich rieche eine Art Mensch, aber irgendwie verschwommen. Warum sollte hier ein Mensch seine Dala-Tafel liegen lassen und dann…ja, was dann? Heri und Arka sind nicht hier. Ich schaue mich hektisch um und der Schweiß bricht bei mir aus. Die Kinder dürfen das nicht sehen. Ich schaue mich noch schnell um, ich sehe das die Waffen des Hauses fehlen. In diesem Fall Heris Waffen, denn Tarok hatte in seiner Ecke eher Bücher und Kräuter. Die Kräuterbeutel in seiner Ecke waren auf und die Kräuter lagen verstreut. Vor allem dieses eine sehr begehrte Kraut liegt viel herum. Ich höre drüben ein dumpfes Fallen. Die Kinder.

Ich gehe zurück in die Vorhöhle. Marna und Romi liegen zusammengesunken auf dem Boden. Sie haben den Geruch nicht mehr ausgehalten. Ich fühle mich auch schwummerig. Aber ich muss wissen, was passiert ist. Wenn es wirklich ein Mensch war, dann… dann gibt es jede Menge Ärger. Nicht nur für Arka und Heri, was immer Ihnen passiert ist, sondern für ganz Garotan. Ich musste vielleicht hier aufräumen. Aber weiter unten in der aufziehenden Dämmerung, kann ich runtersehen, dass sich zwei Orks nähern. Als ich das Gesicht von den beiden erblicke, kommt mir eines sehr bekannt vor. Es ist General Kabosch. Sein von Alter gegrämtes Gesicht erkenne ich jedes Mal. Jetzt schlägt mein Herz rasend schnell.

Ich muss etwas tun. Wenn er sieht das ein Mensch das getan hat, gibt es nur die Antwort: Krieg. Aber es stimmt hier etwas nicht. Die Schritte nähern sich. Leises Gemurmel dringt langsam an mein Ohr. Ich schnappe mir die Kinder, jede auf eine Schulter. Ich gehe in den Vorraum, bücke mich nach dem PostMorser, nehme den Block in die Hand und merke, dass er lose dort liegt. Im Vorraum beginnen die Stimmen bis zu mir in die Haupthöhle vorzudringen. Ich gehe rüber in eine der hinteren Ecken, dort geht es in einer kleinen Verzweigung runter in so eine Art Badezimmer, würden Menschen es nennen. Ein Eimer und ein Loch als Ablauf. Es ist vorrangig für die Kinder und dementsprechend sehr eng. Ich lege die halte beiden Kinder auf dem Arm und merke wie Romi sich langsam wieder räkelt. Die beiden Orks sind im Hauptraum, ich presse der älteren Schwester mit der Hand den Mund zu. Sie atmet schnell. Verdammt, sie wird hysterisch. Die beiden Orks sind jetzt in Hörweite. Sie dürfen mich nicht finden. Sie dürfen den Block nicht finden.

NaNoWriMo Die lange Orknacht #4: Tarok vs. Arka

Ich muss 50.000 Wörter in 30 Tagen schreiben – das nennt sich Nanowrimo 🙂 Hier präsentiere ich euch die ungeschönte Rohversion von „Die lange Orknacht“ (meiner Geschichte) mit allen Fehlern. Wer von vorne lesen möchte, der klickt hier!

Gerak’ti’Karan

Ich nehme mein Wolfsfell und lege es um Marna, die langsam vor sich hinmurmelt und grunzt. Die letzten drei Stunden, in denen ich dem kleinen Heißsporn hinterhergelaufen bin, sind wie verflogen als ich sehe, wie sie vor sich hindämmert. Ihre größere Schwester Romi blättert in einem Buch von ihrem Vater. Ich hoffe die Nacht später wird ruhiger als der Tag. Als ein kleiner Speichelfaden über ihren Mund hinausläuft, erinnert mich das Boro, meinen kleinen Bruder. Und wie er trotz seines Temperaments nachts vollkommen fort war. In seiner eigenen kleinen Welt. Ich lächle und wende mich mit einem spitzen Stein einem Fell zu.

Tarok’ti’Arka

Ich habe die Faust geballt in einem meiner leeren Beutel und starre auf den Namen von Heris Vater. Seine Worte hallen in mein Ohr und trafen mich als nach dem Funkengewitter vor seinem Stamm angekommen bin.

Die Erinnerungen an Schmerz sind die klarsten im Kopf, darum erinnere ich mich an dieses eine Gespräch mit Arka’ti’Gitar. Ich hatte mich mit Heri ein paar Mal schon getroffen, mehr heimlich, denn Heri wusste nie wie ihr Vater reagieren würde. Es war eine Zeit, bei der ich langsam anfing, die Zeit nach der Weihe für das Sammeln von Texten zu nutzen, anstatt, wie es viele andere Daros tun, sich gegenseitig zu Trainingszwecken zu bekämpfen. Heris Vater war des Öfteren bei den Trainingsstunden vor der Weihe vorbeigeschaut und hatte sich für die Übungskämpfe interessiert. Mit im Schlepptau hatte er seine Tochter, die, wenn er sie aus den Augen ließ mit in die Übungsstunden eingriff.

In einen dieser Trainingseinheiten ging es darum nacheinander auf eine Strohpuppe, die einem Menschen nachempfunden wurde, einzuprügeln, bis sie abriß. Vor mir rissen Gorgo, Baran und Gerak die Puppe von ihrem herabhängenden Seil. Gerak verbog dabei sogar den Balken an den diese Strohpuppe hing, ich war fasziniert von seiner Kraft. Schließlich war ich an der Reihe.

Ich schritt schlurfend auf die Puppe zu, aus der Ferne sah ich Arka mit Heri näherkommen und sah Heri wie sie in ihrer wenig damenhaften schon fast Kampfanzug ähnlichem Anzug zum erdigen Acker ging. Sie stellte sich schon in der Reihe an, mit auf die übungspuppe einzuhauen, als Arka kurz etwas zu ihr rüberzischte. Dann begutachtete der General der Daro-Orks wieder die Reihe Kämpfer, die er schon von weitem fokussierte. Jetzt war ich dran, der aus seinem Schlurfgang in einen leichten Trab zu einem Sprint direkt auf die Puppe ansetzte. Ich nahm meine ganze Energie zusammen, hämmerte mit meinen Händen gegen den Kopf des neu aufgehangenen Trainingsobjektes. Ich schwitzte und versuchte meine spitzen Fingernägel auf das Seil zu konzentrieren, um mit Schärfe die Puppe abzubekommen. Als mir diese Idee kam, hämmerte ich weniger auf die Puppe ein und drehte mich in Richtung von Arka und seiner Tochter.

Ich erwischte ihn in dem Moment als er sich umdrehte und konnte einen kleinen Einblick in die Miene von Arka erhaschen. Seine Braue über dem Auge war leicht hochgezogen und er blickte runter auf den Boden, so als suchter er krampfhaft einen Punkt zu dem er lieber schauen würde.

Einzig seine kleine „kriegerprinzessin“ blickjte weiterhin in meine Richtung. Ich befürchtete sie würde sich ihrem Vater anschließen, aber ich sah in ihren Mundwinkeln ein kleines Lächeln.

Ein Lächeln und ein von mir weggedrehter Ork. Beide hatte ich dann noch häufig erlebt. Später trafen sich Heri und ich immer wieder heimlich, aber irgendwann musste sich das plappernde Ork-Gemauschel bis zu seinem Ohr vordringen. Als General dieser Ebene hatte man höchstwahrscheinlich mehr Möglichkeiten als wir wussten.

Ich hatte wieder einer dieser Übungsstunden hinter mir, in denen sich weiter zeigte, dass ich nicht mal bei Strohpuppen bleiben sollte, als ich auf dem Nachhauseweg zu meiner Höhle sich jemand von hinten näherte. Arka, den ich so lange von hinten und weggewendet sehen durfte. Kam jetzt mit seinem üblichen Stechschritt in meine Richtung, ich verlangsamte und grüßte mit dem förmlichen Gruß, den man einer Autoritätsperson aus dem Rat zeigen musste. Einem zeigen auf die Brust des Ratsmitgliedes und einer ausladenden Geste, die aussagt, das Alles das hier sein Land sei. Schließlich sprach er mich an und wies auf die übergroße Eiche, die auf dem Weg zu unserer Höhle als eine Art Wegweiser diente.

Wie ich hörte, war Arka nie zimperlich und das sollte ich auch damals merken. Als wir hinter der Eiche verschwanden, steckte Arka seine Kriegsaxt in dem Stamm direkt über mein Kopf. Ein paar Zentimeter weiter runter und ich wäre nun eine gespaltene Persönlichkeit bin. „Hör mir zu, ich will es kurz machen.“ Jetzt packte, nein krallte sich mit seinem riesigen Pranken in eine Seite der Schulter. „Blind bin ich nicht, du und meine Olif (daro-orkisch für kleine Frau, umgangssprachlich: Schatzkiste) sehen sich so an, dass auch ich davon etwas wissen muss.“ Nun schaute er von oben herab direkt in meine Augen, seine braune Augenfarbe pulsierte, als würden Adern im Auge anschwellen. „Und ich habe dich alleine gesehen, bei den Lektionen, die jeder von uns im Leben durchmacht. Du hast gegen die Strohpuppe gekämpft.“ Ich dachte es wäre eine Frage und nickte leicht nervös. Sprechen konnte ich nicht mehr. „ Und weißt du was? Der Sieger aus diesem Kampf mit der Puppe wäre meiner Tochter würdig ein Mann zu sein. Glaubst du zu wissen, wer mit ihr nach diesem Kampf zusammen sein müsste?“ ich versuchte mein Mund leicht zu öffnen, ein kleiner laut verließ mich, aber Arka war es egal, was ich antwortete, er hatte die Antwort schon längst.

„Heri, Tochter von mir , wäre jetzt mit einer Strohpuppe zusammen. Eine Strohpuppe zusammen mit der Tochter des Generals der Daro-orks. Dem Bezwinger der Menschen am Salbli-Fluß und dem Kriegsmeister der ganzen Orkschaft soll seiner Tochter eine Strohpuppe zuführen. Wie heißt dann diese Strohpuppe, Strohpuppe’ti’Arka, damit sie meinen Namen fortführen kann? Ist es das was du willst?“

„N-ne…“

Arka verzog den Mund zu einer wutverzerrten Fratze, die wahrscheinlich seinen Feinden sonst Angst einjagen sollte. „Nein, das kannst du nicht wollen!“ Er ließ langsam meine Schulter los, räusperte sich kurz und drehte sich mit einem unterkühlten Gesichtsausdruck zu mir zurück.

„Auch wenn eine Strohpuppe niemals würdig sein kann, würde ich sie trotzdem nehmen, denn du hast gegen sie verloren, du Wurm. Und wenn du mich nicht ganz verstanden hast…“

Er griff sich blitzschnell seine Axt, zog sie aus dem Baum heraus und schlug mit der Axt in meine Richtung, ich duckte mich, so schnell ich konnte, ein paar Zentimeter runter. Mit einem Krachen landete die Axt wieder in der Asche. Die Waffe war so tief in den Baum gehauen, dass der Steil der Axt nun auf meinem Gesicht lag, während sich über mir das Blatt der Axt befand. Die Wucht des Schlages ließ die Axt spürbar vibirieren und mein Herz pockhe so sehr, dass ich am Anfang erst ein zweimal aus Schock meine Nase gegen den Stiel der Axt drückte. Arka hatte sich, wie ich es schon kannte, einfach abgewandt und ging in die Richtung seiner Höhle. Doch ich hatte seine Worte nicht so schnell vergessen, vor allem zwei Worte nicht. Du, Wurm.

Und nun stand ich in der Halle der Entweichten, die Erinnerung war fast in diese riesige Halle projiziert worden. Die Wut, die ich damals gerne verspürt hätte, stieg in mir auf und doch hallte das Echo der Erinnerung in meinem Kopf. Du, Wurm! Heute war wieder einer dieser Tage, die man einfach konsequent aus dem Gedächtnis streichen sollte. Das zusammengebrochene Zelt, die zwei Wärter und diese unliebsame Begebenheit aus meiner Vergangenheit. Ich hatte das Gefühl in dieser Höhle redeten meine Zweifel durch Arkas Stimme in meinem Kopf. Wer bin eigentlich? Was findet Heri eigentlich an mir?

Vielleicht musste ich ihr einfach zeigen, was ich sein kann. Keine Strohpuppe, kein Wurm, sondern ein Ork. Ein männlicher Ork, der dir das geben was du brauchst. Stärke. Ich schaute mir Arkas Stamm an und auch hier wuchs überall Fallumikraut. In meiner Wut riss ich einfach ein Bündel in der Nähe heraus, ich war ja deswegen hierhergekommen. Diese kleine Tat gab mir kurzfristig einen Kick, dass ich es Arka irgendwie gezeigt hätte. Ich packte es in meinen Beutel. Ich ging durch die erleuchtete Höhle, die Funken stoben weiter in alle Richtungen und je weiter sich Tarok von dem Stamm entfernte, umso weniger hallte das Dröhnen der zwei Worte.

Ich kam an den steilen Abhang, den ich hochklettern wollte und hatte immer noch eine große Portion Wut in mir. Der Abhang war anstrengend, ich rutschte immer wieder leicht ab und hangelte mich mittlerweile mehr auf allen vieren aus der Höhle empor zu dem abgeschnittenen Fallumikraut. Ich fühlte mich einfach nur fertig. Ich keuchte und lag nun zwischen den abgeschnittenen Trieben. Bilder aus der Vergangenheit mit Arka und Heri kamen hoch, ihr süßes Lächeln und mein Kampf gegen eine Strohpuppe. Es war das erste Mal, dass ich meine Kunden verstand, die immer nach diesem speziellen Kraut verlangten. Ich fühlte mich am untersten Punkt meiner eigenen inneren Stärke und sah zu meinen Beuteln herunter. Ich entscheid mich für heute Abend für eine Abkürzung meine Laune wieder auf Trab zu bringen und nahm ein wenig Fallumi aus einem der Beutel. In dem oberen dunklen Teil dieses geheimen Zugangs sah ich kurz das Rot der Fallumipflanze, bevor ich es einnahm. Ich stand auf und ging heraus, draußen war es schon mittlerweile dunkel. Ich werde morgen dem Rat von diesem Zugang erzählen, aber jetzt wollte ich nur zu Heri und den Abend genießen. In meinem Magen gab es ein kurzes Ziehen, das wahrscheinlich von meiner Kräutereinnahme kam. Fallumi als Abkürzung für meine Laune genommen zu haben, würde ich bald schon bereuen.

Farfar’ti’Walla

Aus dem Tagebuch Farfar’ti’Wallas, 534. Umrundung Rot I Falons

  1. Eintrag

Heute war der Tag der Abreise. Und zu Anfang jeder Reise muss ich mich mit dem Rat treffen. Und der Rat besteht aus sechs Vertretern. Wer in diesen Rat kommt, macht dann jede Art Ork selbst aus, aber bei der Auswahl ähneln wir uns den Menschen mehr als uns lieb wäre. Meist sind es einfach die Söhne, bei den Rot-Orks der Kohleländer, sind es dann die Töchter. Und wie unterschiedlich wir sein können:

Gromk’ti’Suran ist Vertreter für die Daro-Orks, der zentralen von Höhlen gesäumten Ebene in der südlichen Hälfte Garotans. Zu jedem  Ehrenvollen Ratsmitglied wird ein General dazugezählt, denn jede bekannte Ork-Rasse oder Tauren hat eine Armee, die sich im Streifall mit den Menschen aufmacht als eine Einheit. General Karbosch ist Gromks General und leider auch der Vertreter mit der eingeschränktesten Wahrnehmung, zumeist ist Krieg sein Lösung für alle Konflikte.

Kilin’ta’Freya ist die Anführerin der matriacharchisch geführten Rot-orks, die sich vorwiegend in den Kohlefeldern aufhalten und vor allem für Waffen mit Feuer bekannt sind.  Generälin Burina unterstützt Sie dabei.

Marnom’ti’Ajax steht den Stein-Orks vor, die auch Tai’stons genannt werden, diese leben an den unteren Ausläufern des Golmoa-Gebirges vornehmlich auch in Höhlen.

Karan’tin’Ohan befehligt die sanfte, aber robuste Rasse der Tauren. Tauren leben vor allem auf großen grünen Wiesenflächen. Tauren sind eine Mischung auf Bulle und orkischem Blut. Sie haben die Treue den Orks geschworen, doch gibt es unter Ihnen auch verschiedene Rebellen, die vor allem durch längerfristige Beziehungen zu Menschen und anderen geprägt sind. Ein Glückj das mit Karan einer dieser „vernünftigen“ Tauren im Rat sitzt. Auch wenn wir beide einen längeren Weg zur Vernunft gehen mussten. Kiito ist ein General.

Palip’ti’Grodaz ist mit seinem Volk vor allem auf den vielen kleinen Inseln auf den riesigen Mermod beheimatet. Das Volk nennt sich Varitianer und ähnelt sich mittlerweile mehr Mischwesen aus Wassertieren und Orks. Vor allem sind sie für orkische Verhältnisse eher zurückhaltend in Kriegsführung und mehr Schleich- und Taktikexperten.  Palip hat als seine rechte Hand seine eigene Frau, die durch ihren Schuppenpanzer, den spöttischen Namen Fischfrau bekommen hat. Eigentlich heißt sie aber Myrna.

Als Letzter ist da noch Leiter der Patrono-Orks, Feli’tirin’Nibel,  die sich eher als loser Orkverband sehen und alle dörflich verstreuten Orks über ganz Garotan vertritt. Sie haben zusammen keine Armee und darum auch keinen General. Aber unter den Patrono-Orks gibt es den Betreiber der berühmten Zwei-Wege-Taverne, die auch meine erste Reisestation darstellt.

Wenn man Menschen ein bisschen davon erzählt, nicht zuviel, sonst geht einem General Kabosch direkt wegen Geheimnisverrat an die Gurgel, ist es witzig zu sehen, wie unterschiedlich wir sind, aber für menschen alle einfach nur Orks sind. Sogar zwischen Tauren und Orks wird nicht unterschieden, denn Tauren sind nur Pferde-Orks, Menschen haben es gerne so einfach.

Aber für uns gibt es auch nicht die Menschen, sondern König Wallon.

Für eine Diplomatenreise trifft man sich mit allen diesen Ratsmitgliedern, in dem Sitz des Rates in der Daro-Ebene, der Heimat mit der größten Anzahl an Orks. Es gab die üblichen Gespräche, wo die Route hergeht, wer alles mitkommt, dass von jeder Ork-Rasse eine Person dabei sein muss und so weiter und so fort. Der Einzige, der wie immer eine Unterhaltung mit mir alleine suchte und das nach dem offiziellen Boh’t’Reng (Sitzung des Rates im regelmäßigen Turnus der Rotzustände; ungefähr alle 40 Tage) war General Kabosch. Kilin’ta’Freya hatte sich gerade noch an mich rangemacht—- ich weiß das hält man wie immer für Prahlerei, aber die weiblichen harten Rot-Orks waren nicht bekannt für iurgendwelche Annäherungsversuche außerhalb ihrer Rasse, aber interessanterweise zwinkerte sie mir gerne in den Ratsitzungen ein- bis zweimal zu. Da sprach mich mit seiner tiefen röchelnden Stimme der General der Daro-Orks an. Kabosch war einer der älteren Mitglieder des Rates, aber ich kann mir vorstellen nach vielen weiteren Umrundungen, klingt seine Stimme nur noch wie dumpfes Grollen.

Er sprach mich wie immer förmlich an, Diplomat war eine neue Position und für mich wurde die Grußformel „Ehrwürdiger Weltenwandler“, in Orkisch „gori Varand“ festgesetzt, ich erwiderte mit der Grußformel für Mitglieder des Rates und machte ihm klar, dass ich gerne noch zuhörte.

„Bitte nehmt euch in Acht vor den Menschen und vor allem gebt Ihnen von uns nichts mit, was sie gegen uns verwenden könnten.“ Ich dankte Ihm für den Hinweis, nachdem er aber mich schon wieder verließ, verdrehte ich die Augen, denn selbst im Wortlaut war es haargenau dasselbe was er mir nach jeder Ratssitzung sagte. Als wäre ich ein unerfahrener Goi, der seine Weihe erst gerade hinter sich hatte.

Ich bin zwar Diplomat, aber ich weiß auch das es schwer ist zwischen Menschen und Orks. Und das sage ich als der, der zwischen diesen Welten wandeln darf. Die Menschen sind sehr vernarrt in ihre Erfindungen, Bauten, hab und Gut. Sie sind wie Vögel und bauen einfach Nester, in denen sie es sich einfach bequem machen wollen. Wir, Orks, sind wie Löwen, die einfach nur mehr Raum wollen. Orks ist der Kampf wichtig, sich beweisen zu dürfen. Eigentlich dürften Vögel und Löwen gar nichts miteinander zu tun haben, aber manchmal klettert ein Löwe gern auf einen Baum um einfach zu zeigen, dass er es kann, und schmeißt das Nest herunter. Und manchmal pickt der Vogel einfach gerne am Fell des Löwen herum, so dass der Löwe brüllen muss. Ich bin eigentlich dafür da, dass die Vögel in ihren Nestern hoch oben bleiben und die Löwen unten am Boden.

Karan hatte meinen Augendreher wohl bemerkt, denn er kam direkt nach Kabosch auf mich zu, richtete das Wort des Freundes an mich. Wir beide gingen aus dem Ratszelt und er machte sich ein wenig über Karboschs Ansprache lustig. Als wir uns meinem Zelt näherten, wurde er dann doch etwas ernster.

Er machte sich Sorgen, dass unter Kabosch, die jungen Gois noch brutaler vor der Weihe trainiert werden, man könnte sogar meinen gezüchtet. „Gerak meinte in einer der letzten Trainingsstunden wurden sogar einem jungen Goi die Hosen weggerissen. Natürlich ist Krieg wichtig, aber unter den ganzen Kindern wird es auch welche geben, die es nicht schaffen. Was soll mit denen passieren?“

Ich pflichtete ihm bei. „Aber wie können wir dem Rat beibringen, das Kabosch es zu ernst meint? Wenn ich aus Holonia zurückkomme, sollten wir uns überlegen, was wir da tun.“

„Wenn wir mit allen einzeln sprechen, aber das könnte als Schwäche angesehen werden. Wenn wir jetzt anfangen nicht nur in Frieden mit Menschen leben zu wollen, sondern auch untereinander versuchen Frieden zu praktizieren, könnte das als Schwäche ausgelegt. Du und ich wissen, es kann mehr geben, aber meinst du Orks wie zum Beispiel Kabosch verstehen sowas?“

Auch hier konnte ich ihm nicht widersprechen, vielleicht war mit meiner Stelle des Diplomaten mehr Umbruch als ich mir zugestehen wollte. Karan drehte sich von mir weg um zu gehen und noch im Gehen flüsterte er: „Und du weißt dass es mehr als Krieg geben muss…“

Ja, ich wusste das zu gut. Das würde noch eine Menge Arbeit bedeuten.

Trauzeugen aus Leidenschaft – Heiraten von A-Z

Trauzeuge zu sein ist nicht einfach. Das weiß ich mittlerweile selber, denn ich bin es dieses Jahr zweimal.

Und nicht nur ich darf mich mit Organisation von Hochzeiten und Junggesellenabschieden beschäftigen, sondern auch eine sehr gute Freundin von mir. Katharina ist ihr Name und sie hat sich mit mir auf mein gemütliches Sofa gesetzt, um über die Aufgaben von Trauzeugen, den Spaß an der Organisation von Hochzeiten und den perfekten Junggesellenabschied zu sprechen. Jede Woche kommt mittwochs ein neues Video hinzu. Also macht euch gerne mal ein Lesezeichen zu dieser Seite, falls Ihr wissen wollt, wie Ihr eure Hochzeit planen wollt.

Oder mit welchen Aufgaben Trauzeugen sich konfrontiert sehen. jeden Mittwoch Abend gibt es eine neue Folge auf meinem YouTube-Kanal.

Trauzeugen aus Leidenschaft #1: Der Antrag

„Ich habe mich verlobt!“ Dieser Satz bedeutet einerseits sehr viel Stress, anderseits ist viel zu tun vor dem schönsten Tag im Leben.  Und was ist, wenn man Trauzeuge wird?  Katharina und ich setzen uns auf ein gemütliches Sofa und wir reden gegenseitig über unsere Heiratsanträge.  Und da ich Trauzeuge von Katharinas Hochzeit bin und sie von meiner, gibt es einiges zu erzählen. Also schaut euch die erste Folge der Trauzeugen aus Leidenschaft an und sagt mir, wie euch das Format gefällt.


Wir stellen am Ende der Serie euch ein Buch vor, dass Katharina sehr empfiehlt, ihr könnt es mit diesem Link bei Amazon kaufen und unterstützt dabei noch den COMICer: amzn.to/1XOAXzS

Trauzeugen aus Leidenschaft #2: Junggesellenabschiede von Männer und Frauen

Ein zentraler Punkt bei Trauzeugen ist der Junggesellenabschied. Ob es nun Eimersaufen auf Malle werden soll oder doch lieber ein Escape-Room und danach in eine Cocktailbar? Bevor es aber zu konkreten Ideen kommt, sprechen Katharina und ich lieber über die Organisation des Ganzen. Vor allem die Unterschiede von männlichen Jungesellenabschieden und weiblichen Junggesellenabschiede sind sehr interessant und führen zu unterschiedlichen Aufgaben. Aber seht selbst in Folge 2 von Trauzeugen aus Leidenschaft.

Wir stellen am Ende der Serie euch ein Buch vor, dass Katharina sehr empfiehlt, ihr könnt es mit diesem Link bei Amazon kaufen und unterstützt dabei noch den COMICer: amzn.to/1XOAXzS

Trauzeugen aus Leidenschaft #3: Wer geht mit auf so einen Junggesellenabschied?

Ein Junggesellenabschied ist ein wichtige Zäsur bei dem ganzen Reigen vor der Hochzeit. Die Braut oder der Bräutigam freut sich darauf, dass der Trauzeuge eine Horde  angetrunkener Menschen zusammentreibt, um mit denen marodierend durch die Großstädte zu laufen.

Es wird immer gefragt, was zu so einem Event gemacht werden soll, aber wer an so etwas teilnimmt, das wird nie gefragt.
Darum setzen sich unsere Trauzeugen aus Leidenschaft mit diesem Thema spielerisch auseinander. Mit der Unterstützung des Kartenspiels „Kuhhandel“ losen beide ihre Zusammenstellung für ihren eigenen Junggesellenabschied aus.
Von der doofen Kuh bis zum reichen Protzer sind alle dabei. Und zum Schluß kläre ich noch, welche Personengruppen bei Junggesellenabschiede besser gar nicht auftauchen sollte.

Trauzeugen aus Leidenschaft #4: Zahl den Scheiß!

Bis jetzt haben wir uns um die Teilnehmer eines Junggesellenabschieds gekümmert, da bleibt nur noch die Frage übrig, was macht man für wieviel Geld. Und man wird echt im Netz mit Angeboten überhäuft.

Was haben wir uns also für dieses Video überlegt?

  1. Geld aus einem Monopoly-Spiel genommen
  2. Verschiedene Spiele, die man für einen JGA nehmen könnte + Angabe zu Kosten für dieses Event
  3. Das Spielgeld bekommt Katharina und darf schätzen wieviel die einzelnen Sachen kosten
  4. Die Sachen, die Katharina richtig geschätzt hat, die darf Sie zum Abschluß des Spiels machen

Bei der Recherche meinerseits hat sich ergeben, dass das teuerste Event ein Riesengeschicklichkeits-Parcour namens WipeOut ist. Am günstigsten für alle Teilnehmer sind Dinge wie CrossGolf oder Cocktailabende, aber auch nur auf das reine Event bezogen.

Hier seht ihr unseren Teil 1 der 4. Folge von Trauzeugen aus Leidenschaft:

 

Sanft und Sorgfältig Nachfolge gesucht!

Gerade verlautbarten Jan Böhmermann und Olli Schulz das Aus ihrer Radiogespräche namens Sanft & Sorgfältig immer Sonntags um 16 bis 18 Uhr auf radioeins.

Ich kann das nicht akzeptieren und suche jetzt einen Menschen der mit mir gerne einen zweistündigen  Podcast aufnimmt, bei dem ganz nach dem Sanft&Sorgfältig Konzept geredet wird.

Wer sich dazu berufen fühlt, kann sich gerne bei mir mal melden für ein Testgespräch. Meine Email lautet info(at)dercomicer.de.

Um euch einen Eindruck von meinen Podcasterfahrungem zu machen, könnt ihr euch gern mein Podcast mi Steffen Liebschner anhören: Die Etage 13

Freue mich über Rückmeldungen 🙂

Comic-Kunst an der Wand von ArtBoxOne + Gewinnspiel

Ein kleines Paket gab es von artboxone
Ein kleines Paket gab es von artboxone

Hallo zusammen,

da habe ich mir ja was Tolles eingebrockt. Also wirklich! Ich wurde von der lieben Helen Schrader (Gastautorin hier im Blog) darauf hingewiesen, dass artboxone im Moment eine GiveAway-Bloggeraktion durchführt und Sie hat mich erwähnt, weil darunter natürlich auch Comic-Motive sind. Da kann ich natürlich nicht Nein sagen und Helen hat das schamlos ausgenutzt. Schäm dich 😀

Die #artboxone versendet gerade Give-Away Pakete für interessierte bzw. ambitionierte Blogger, Instagrammer und sonstige…

Posted by Helen Schrader on Mittwoch, 3. Februar 2016

 

Quo wat is drin?

Dann kam der Samstag. Und obwohl es draussen gerade zu Strassenkrawallen kommt, im Rheinland Karneval genannt, übergab mir der Postbote ein Riesenpaket. In dem Moment hatte ich natürlich erstmal vergessen auf was ich wartete. Dann machte es Klick, denn mir kam die Artboxone-Aktion wieder in den Sinn und machte das Paket auf. Und das waren die 4 Teile, die auf mich warteten:

  1. Metallplatte für die Wand mit einem Motiv von Gustaffo
  2. Eine große Leinwand mit einem sehr stilisierten Todesstern+
  3. 2 x Handyhüllen mit den Motiven „Daredevil“ und „Harry Potter“ für iPhones
Von Gustaffo ein Mech
Von Gustaffo ein Mech

Who is Gustaffo?

Auf jedenfall schwer google-bar. Google-bar? Suchbar! Sollte man sich mal die Mühe machen nach Gustaffo zu suchen, wird einem direkt Gustavo vorgeschlagen, ist das Ganze also ein Geheimtipp? Mit welcher Penetranz einem Gustavo statt Gustaffo vorgeschlagen wird, tut schon weh. Aber wenn man sich dann doch für Gustaffo entscheidet, dann landet man direkt auf seiner Künstlerseite. Öffnet man diese erkennt man von artboxone schon das ein oder andere Motiv wieder. Gustaffo zeichnet vor allem verspielt und sehr bunt, wer also auf Bilder mit viel Farben steht, der kommt an Gustaffo mit seiner poppigen Art nicht vorbei. Sein Kunstwerk ist bei meinem Paket eine Glasplatte gewesen mit einem abgebildeten Mech. Der Hintergrund ist durchzogen von grün-goldenen Streifen oder sind sie etwa silber-blau? :O

Das ist kein Mond, ein Bild mit dem Star Wars Todesstern!
Das ist kein Mond, ein Bild mit dem Star Wars Todesstern!

Das ist kein Mond!

Schön Meta-Meta-Meta! Ich habe bei Scott McCloud ein Kunstwerk gelernt, das sozusagen den Meta-Status für mich erschaffen hat und zwar handelt es sich um das Kunstwerk „The treachery of images“ auf dem eine Pfeife abgebildet ist und ein Satz darunter, der da lautet: „Das ist keine Pfeife“. Was dieses Bild jetzt alles bedeutet, führe ich mal in einem schnuckeligen Zweiergespräch mit euch aus. Könnt mir ja gerne schreiben an info(at)dercomicer.de und dann gibt es ein comic-kulturelles Gespräch 😀 Die Leinwand, um die es jetzt hier geht,  ist mein Lieblingsstück, denn darauf ist ein Kreis, der eine ganz typische Form hat und drunter steht: „Das ist kein Mond!“ Als es dann in meinem Kopf Klick hatte und Magritte in meinen Neuronen erschien, habe ich mich so diebisch gefreut, dass ich dieses Prunkstück als Erinnerung meiner inneren Klugscheißerei aufhängen werde.

Eine Handyhülle mit Daredevil Motiv (IPhone S6)
Eine Handyhülle mit Daredevil Motiv (IPhone S6)
Eine Handyhülle mit Harry Potter Motiv (IPhone S6)
Eine Handyhülle mit Harry Potter Motiv (IPhone S6)

Klingeling! Harry Potter und Daredevil am Telefon

Und nun, nachdem ich mich so in Textform gefreut habe, sollt ihr euch mitfreuen. Ebenfalls in dem Paket von artboxone waren zwei Handyhüllen für iPhone 6 einmal mit einem blutigen Daredevilkopf und einmal mit einem minimalistischen Harry Potter-Motiv. Damit ihr euch auch freut, könnt ihr die beiden Handyhüllen gewinnen (und weil ich ein Samsung-Handy habe und die somit nicht benutzen kann :P).

Was müsst Ihr tun?

Schreibt mir hier einen kreativen Kommentar drunter und zwar zu folgender Situation: Der Teufel erfüllt euch euren größten Wunsch, wenn Ihr Ihm euer IPhone gebt. Welcher Wunsch wäre das und würdet Ihr es tun? Ich freue mich auf eure Kommentare. Ihr könnt bis zum 28. Februar hierdrunter kommentieren und ich ziehe den Gewinner per Losverfahren 🙂 Ihr könnt ebenfalls auf meinem Facebook-Profil oder Twitterprofil mitmachen.

Die Zukunft des Blogs

Hallo zusammen,

ich hoffe ihr geniesst die Zeit zwischen den Jahren. Ich tue es auch und mir ist einiges klargeworden. Ich kann nicht mehr auf sovielen Hochzeiten tanzen. Damals vor 2 Jahren als ich mit dem Blog anfing und eifriger Schreiber war, fühlte sich das gut an. Aber mit dem Aufbauen eines YouTube-Channels habe ich bemerkt, dass ich nicht mehr beidem gerecht werden kann.

Der letzte Blogartikel mit viel Text ist schon lange her und ich mache mir bei meinen Blogeinträgen und Videos viele Gednaken und Vorbereitung. Wahrscheinlich mehr als gut wäre. Ich könnte einfach meinen Anspruch runterschrauben und es ein bisschen lockerer angehen, aber ich freue mich immer über gute Ideen und gute Umsetzung. Natürlich werdet ihr entgegnen, dass ich trotz meiner Ansprüche sehr gruselige Texte voller Rechtschreibfehler und Grammatiklöcher schreibe. Mein Fokus liegt leider zu sehr auf interessante Aufbereitung und nicht in der sprachlichen Umsetzung und das dauert auch.

Darum habe ich mich entschieden den Blog einserseits als weiteres Portal für die Videos aufzubauen und auf der anderen Seite euch über aktuelle Projekte auf dem Laufenden zu halten. Denn ich will trotzdem schreiben. Nur möchte ich gerne selber etwas kreieren. Etwas worüber andere ihr Urteil fällen, anstatt dass ich dauernd Urteile über andere fälle. Ja, vielleicht gibt es in den nächsten Monaten ein Versuch einen Roman zu schreiben oder ein Skript für ein Comicskript. Ich will auf jedenfall das Schreiben nicht verlernen.

Vielleicht interessiert euch das und ich würde mich freuen, wenn ihr meinem Videokanal Aufmerksamkeit schenkt und hier vielleicht gelegentlich vorbeischaut, wenn ihr euch für meine Projekte interessiert.

Danke auf jeden Fall bis hierhin für eure Treue 🙂

euer Basti

Bitte Hackfresse zeigen! :) Nun auch auf Instagram unterwegs

Hallo zusammen,

ich bin jetzt auch auf Instagram unterwegs. Man kann sich ja fast gar nicht wehren. Wer also mal meinen waghalsigen Bildkompositionen folgen möchte, der kann entweder diesen kleinen Knopf drücken:

Instagram

Oder im Browser diese URL eingeben: https://www.instagram.com/dercomicer.de/

Mal schauen, was das gibt, freue mich über euer Abonnement 🙂

Lieben Gruß,

Basti

 

Mit Lena Bruschwitz ist der nächste Meilenstein ist erreicht! – Endlich Linktausch!

Hier mal wieder was ausserhalb von meinen Rezensionen, denn ich habe es endlich geschafft. Alles was ich mir je erträumt habe, ist wahr geworden. Denn ich habe endlich den Spam bekommen, den jeder Blogger irgendwann bekommt.

Habe ich bis jetzt nur sehr irrelevante Sachen bekommen, so zum Beispiel Angebote für Sommerstühle aus dem Großhandel zu irrsinnig günstigen Preisen, habe ich endlich mal was Tolles angeboten gekriegt: Einen Linktausch!

Möchten Sie Ihren Link in einer stinkenden Mülltonne liegen sehen? Kontaktieren Sie mich!

Ja, holla, Linktausch ist ja wohl der Hammer. Wenn auf irgendeiner Kack-Seite meine Seite versteckt im weißen Footer untergebracht wird, da freu ich mir den Ast ab. Oder aber wenn ich auf einer Seite auftauche mit dubiosen Werbeanzeigen und im Hintergrund installierender Malware. Viren inklusive. Das ist ungefähr so gut, wie wenn man ein schlecht gesprühtes Graffiti in einer bepißten Gosse bekommt, anstatt des Hochglanz-Plakats an einem richtig gut besuchten Ort.

Und hier ist die Mail auch schon:

Hallo,

 

Ich möchte mich gerne vorstellen: mein Name ist Lena Bruschwitz,

Da ich sehr viele hochqualitative seiten betreibe, möchte ich einen

kostenlosen Linktausch mit dercomicer.de oder anderen Seite, die Sie besitzen, vorschlagen.

Sie werden sicher gerne hören, dass ich viele Ideen für einen Linktausch habe,

welcher sicherlich zu unserem Vorteil sein und unsere Rankings bei Google vorteilhaft beeinflussen wird.

 

Bitte lassen Sie mich wissen, ob Sie an weiteren Details interessiert sind oder andere Kommentare dazu haben.

 

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

 

Lena Bruschwitz

http://www[.]deutschpagerank[.]com/

Naja, die Frage ist eigentlich ist ganz einfach zu beantworten. Wie vertrauenswürdig halten Sie Mails in denen Seiten klein geschrieben werden („seiten“) oder seltsame Formulierungen wie „Bitte lassen Sie mich wissen, ob Sie an weiteren Details interessiert sind oder andere Kommentare dazu haben.“ vorkommen. Zum Thema wie seriös diese junge Mail-Dame zu sein scheint, schreibt der Frank von „Unser täglich Spam“ eine nette Antwort an Lena und es ergibt sich ein sehr lustiger Schriftverkehr.

Ich habe mir stattdessen mal kurz die Seite angeschaut und spätestens bei der müsste einem klar sein, dass die Sache nicht ganz koscher riecht.

Kostenlose Gratis-Analyse ihrer Seite, Lena, Gebührenfrei!

Zunächst einmal sieht die Seite einigermaßen ok aus, aber wenn man sich die Details anschaut, dann wird man schon etwas stutzig. Zum Beispiel diese drei Bilder auf der Seite:

Kostenlos, Gratis und auch noch Gebührenfrei - der Linktausch von deutschpagerank
Kostenlos, Gratis und auch noch Gebührenfrei – der Linktausch von deutschpagerank

Hier wird dreimal in unterschiedlich plakativen Farben ein Text gezeigt, der dann auch noch als Bild abgespeichert ist. Dort steht dreimal in den selben Worten, dass der sogenannte Linktausch nichts kostet. Sollte man ein Produkt anpreisen wollen, würde ich versuchen die unterschiedlichen Vorteile aufzuzählen und nicht nur dieses eine, indem drinsteht, dass es nichts kostet. In dem kleinen Text darunter in grauen Farben werden dann die Versprechungen aufgelistet, aber die Oberpunkte sagen nichts anderes aus als GRAAAAATISS!

Achja und ein wichtiges Details sollte nicht unerwähnt bleiben: Im letzten Text-Bild heißt es „Link-Tauch“. Naja, wer sein eigenes Geschäftsmodell auf Linktausch auslegt, sollte es wenigstens schreiben können, oder?

Was wir machen – sagt Ihnen Google, Wikipedia und Co.

Obermenü der deutschpagerank-Seite mit Links zu Google, Wikipedia und Co.
Obermenü der deutschpagerank-Seite mit Links zu Google, Wikipedia und Co.

Okay, nun noch zum zweiten Indiz und dann muss man auch nicht weiter sich um diese Sache bemühen, denn eigentlich ist es nur Spam in meinem Postfach.

Klickt man auf den Menüpunkt „Linktausch“ kommt man auf die Wikipedia-Seite des Begriffs Textlinktausch.

Geht man weiter auf Linked-In, erhält man dort die Rückmeldung, dass es dieses Profil nicht mehr gibt.

Die drei weiteren Links erhalten jeweils zweimal Wikipedia-Einträge und einmal den Link zu Googles Webmastertools.

Was sagt uns das?

Eine Firma / Mensch möchte mir etwas verkaufen, hat eine Seite im Internet und könnte dort alles veranschaulichen mit Videos, Bildern und interessanten Texten. Diese Verkäuferin hat hier eine Seite angegeben, die vor Schreibfehlern wimmelt und dann noch auf texte verweist, die nicht von ihr selber sind und auf allgemeine Artikel verweist. Sie ist sogar zu faul eigene Texte zu schreiben, das heisst den Aufwand ihr Modell oder ihre Seite zu erklären ist ihr vielleicht zu groß oder Sie glaubt, die Leute springen auf diesen Linktausch-Zug wie vor mehreren Jahren.

Und was ich dazu sage, ist relativ einfach.

NEIN!

Mit freundlichen Grüßen

Bastian von

dercomicer.de (Hat zwar auch Rechtschreibfehler, aber wenigstens Inhalt 😉

Liebster Award – Vom Bloggen und Menschen

Jetzt hat mich der Virus auch erwischt – der Liebster Award. Meine Gastautorin Helen von urbanfreak.de hat mich dazu aufgefordert, bei diesem Liebster Award mit diesem Blog mitzumachen. Eigentlich ist das Prinzip simpel.

Liebster Award – Das Prinzip

1. Beantworte die Fragen, die dir ein Blogger in seinem Beitrag gestellt hat. (siehe gleich unten)

2. Überlege dir 11 Fragen, die du selber gerne stellen würdest.

3. Nominiere 11 Blogger, die dir deine Fragen beantworten sollen.

Dementsprechend macht dieser Liebster Award natürlich die Runde und Helen kann man aber auch nichts abschlagen, wenn Sie mit einer weiteren Hack & Slash-Rezension um die Ecke kommt. Solange Sie mir nicht im Hack & Slash-Kostüm des Nächtens auflauert, ist es ok 😉

11 Fragen des Liebster Awards von Helen

1. Feedly, StumbleUpon, Flipboard, Issuu & Co. – Wie sortierst du deine Lieblingsblogs und auf welchem Endgerät?

Puh, ich muss zugeben, ich bin ein totaler Interessensleser, also eigentlich ein perfektes Opfer für Buzzfeed und Co. Ich habe mal versucht mir Seiten über getpocket.com zu merken, aber ich bin halt viel zu chaotisch.

Ich zähl halt mal Podcasts und Youtube-Channels dazu. Denn dort bin ich lustigerweise etwas sortierter und vor allem sind die Abonniermöglichkeiten sehr viel besser. Für Podcasts benutze ich einen Podcatcher namens Podkicker Pro auf meinem Handy. Dort abonnier ich querbeet alles. Gerne solche Sachen wie Sanft und Sorgfältig / Domian / Nerdtalk / Comic-Cookies / Hunting Down Comics  oder Etage 13 (Ok, bisschen Schleichwerbung muss sein 😉

Bei Youtubechannels abonniere ich gern. Die Übersicht von Youtube in der App oder der Seite ist nicht die Tollste, hier gucke ich gerne mal nach den neuen aktuellen Beiträgen oder Dinge, die mich unterhalten oder informieren. Hier möchte ich den Kanal der Rocket Beans unterstreichen, deren Content ich am häufigsten schaue. Bin halt´ne Raketenbohne.

2. Wie viele Blogs liest und betreibt man als ambitionierter Blogger eigentlich selbst regelmäßig?

Da ich wie gesagt bei Blogs sehr viel untreuer bin, (sorry liebe Bloggerkollegen) kann ich das nicht genau abschätzen. Aber wenn ich Podcasts und Youtube-Channels mitzähle, kommen wir schon gut und gerne auf 50 verschiedene Contentlieferanten. Das is ne Menge Holz!

Beim Betreiben bin ich eigentlich im Moment blogtechnisch nur mit dieser Seite vertreten, ich bastel aber noch zur Zeit an ein, zwei weiteren Seiten. Nebenher habe ich noch den Youtube-Channel und meinen Podcast Etage 13. Diese drei Sachen mache ich relativ regelmäßig. Habe aber ein bisschen den Druck rausgenommen, weil ich lange Zeit das Credo hatte; Immer Sonntags gibt es was Neues. Ich kann das aber nicht halten. Jetzt wird eher nach gusto Neues produziert. Wenn es aufwändiger wird, dann dauern Videos oder Blogbeiträge auch echt lange manchmal.

3. Liest du eher Corporate Blogs oder private Blogs?

Private Blogs. Private Blogs geben gerne fast ungefiltert ihre Ansichten wieder und pfeifen gerne mal auf das Drumherum. Viele Corporate Blogs haben ihre individuelle Firmenstimme noch nicht gefunden. Wobei sich das im Bereich SEO / Social Media gerne mal bei Agenturen vermischt, was ich nicht immer schlecht finde.

4. Welche Internetseite würdest du als dein ganz persönliches „Guilty Pleasure“ ansehen? Womit vergeudest du deine Zeit im Internet?

Twitch und Youtube sowie Spiegel.de und mittlerweile viel auf Twitter. Bei Twitch sind es die RocketBeans, bei Youtube sind es viele verschiedene Kanäle, die mich reizen, Spiegel.de muss ich ja nix zu sagen und Twitter ist eine super Community, gefällt mir mittlerweile sehr viel besser als Facebook.

Twitter fühlt sich viel ehrlicher und lebendiger als der große Riese Facebook, bei dem man manchmal das Gefühl nur ein Ball für große Werbekonzerne zu sein. Klingt jetzt etwas antikapitalistisch, aber viele Firmen verstehen nicht, dass auch hinter Facebook ein Community-Gedanke steckt. Leider wird das häufig vergessen und Facebook wird zur Werbekuh.

5. Auf welchen Social Media Kanal kannst du am ehesten verzichten?

Facebook, siehe vorher.

6. Hast du deinen Blog komplett alleine aufgesetzt oder hast du dir Hilfe geholt?

Komplett alleine. Sieht man leider auch ein wenig.

Und hier seht ihr mal eine kleine Momentaufnahme meines Schreibtisches.  Hinter der Kamera liegt das Chaos ;)
Und hier seht ihr mal eine kleine Momentaufnahme meines Schreibtisches. Hinter der Kamera liegt das Chaos 😉

7. Einzelgänger oder Teamplayer? Arbeitest du alleine am Blog?

Für meinen eigenen Blog habe ich bis auf Gastauftritte von der lieben Helen eigentlich alles alleine geschrieben. Ich muss aber sagen, ich geniesse auch das Teamplay bei der Etage 13. Wahrscheinlich würde mein Kollege Steffen Liebschner sagen, dass er die ganze Arbeit macht und ich nur rumkaspere. Ist ja auch so 😉

Ne, im Ernst, ich kann mich bei der Etage 13 mehr auf kreatives Rumschreiben versteifen, während ich bei DerCOMICer alles rundherum noch machen darf. Und es nimmt damit einen ganzen Sonntag gerne mal in Anspruch. Erst den Text schreiben, dann ein Bilder erstellen, Social Media Beiträge vorbereiten, Video drehen/ schneiden und in den Blogbeitrag einfügen. Und für das Youtube-Video dann ebenfalls Social-Media-Beiträge vorbereiten.

8. Man bietet dir an Mitglied bei einem Blog zu werden. – Bei welchem Blog bzw. Thema würdest du sofort ja sagen?

Ich würde bei der Frage nach einem Blog wahrscheinlich bildblog.de antworten. Warum? Bildblog ist einer der wenigen Blogs, die ich schon sehr lange verfolge. Ich finde es interessant wie dieser Blog die Fehler oder Missstände einer großem publizistischen Plattform wie die Bild aufzeigt, die beim Vorbeigehen nicht auffalen.

Die Bildzeitung und andere werden aber auch nur von Menschen gemacht, darum muss auch hier hinterfragt werden, ob das so richtig ist. Ich mag wie der bildblog das hinbekommt.

Wenn ich zu einem Thema bloggen dürfte, dann würde ich gerne in die Satire gehen. Der Postillon hat mich schon ein-/ zweimal schön irritiert und ich habe früher mit einem Kumpel in gedruckter Form so etwas Ähnliches gemacht. Sich aufgrund von wahren Begebenheiten so eine Grütze aus dem Hirn zu ziehen, den Machern gebührt Respekt.

9. Wie stehst du zu Kooperationen mit anderen Blogs/Seiten?

Positiv, wenn inhaltliche oder thematische Verbindungen bestehen. Das ist letztlich mit jedem Aufhänger möglich. Es muss nur irgendwie passen. Es bringt mir halt nix, wenn ich ein Autoreifenblogger bin und dann mit einem Hochzeitsfotoblogger kooperieren sollte. Wenn überhaupt muss die Querverbindung gut sein, sonst wirkt es wie ein plumper Versuch sich gegenseitig einfach ins Spiel zu bringen.

Wenn man dich nach einem guten Arzt fragt, dann bringt es ja auch nichts, wenn man die Adresse eines guten Teppichhandels nennt, weil man mit dem gerade eine Kooperation hat. Passt einfach nicht.

10.Wen würdest du gerne einmal – zu welchem Thema auch immer – in deinem Blog ausfragen wollen?

Scott McCloud, einen Comic-Theoretiker, würde ich von vorne bis hinten ausfragen. Ich habe schonmal in radebrechendem Englisch eine Nachricht an ihn geschrieben, aber ich glaube er hat nichts verstanden. Wenn ich den bekommen würde, würde mein Fanboy-Herz anfangen Salsa zu tanzen.

11.Wieso benennst du ausgerechnet diese elf Blogger für die nächste Runde beim Liebster Award?

Meine genannten Blogs sind eine Mischung aus Comic und Nerd-Blogs. Ich nutze die Gelegenheit, um diese Menschen näher kennenzulernen. Die meisten kenn ich nämlich nicht persönlich. Bei einigen gehe ich auch davon aus, dass Sie nicht antworten werden. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

11. Blogger & Fragen sollt ihr sein – Meine Liebster Nominierungen

Und diese 11 Fragen würde ich die Blogs gerne fragen:

1. In 5 Jahren – welcher Social Media Kanal wird in 5 Jahren noch da sein und wie wird die Zukunft von Facebook, Twitter und Google+ aussehen?

2. Welcher deiner Beiträge ist dein Lieblingsbeitrag? 

3. Wozu brauchen wir noch Blogs in Zeiten von Videoplattformen, Podcasts oder Livestreams?

4. Wann würdest du sagen, hast du dein Ziel mit deinem Blog erreicht? Wann wirst du aufwachen und sagen: Das hätte ich mit meinem kleinen Blogprojekt gar nicht erwartet, dass das passiert?

5. Wie sieht deine Erfolgsformel für deinen Blog aus? Mache eine mathematische Formel 😉

6. Könntest du dir vorstellen, zu deinem Blog Merchandise zu verkaufen?

7. Was bedeutet Bloggen für dich? Entspannung, Arbeit oder etwas ganz anderes?

8. Ich würde dich bitten einen Gastbeitrag für meinen Blog zu schreiben. Wie wäre der Titel dieses Beitrags?

9.  Wie siehst du das: machen sich Blogger zu sehr abhängig von Google? Und ist es richtig sich so abhängig von Google zu machen?

10. Wieviel Zeit geht für deine Bloggerei drauf?

11. Was wäre das Erste, was du vermissen würdest, wenn du nicht mehr bloggen dürftest?

Und hier sind die 11 Blogs, die sich an meinen Fragen, die Finger wundtippen dürfen.

1. Mats Schönauer von bildblog.de
2. Steffen Liebschner von der Comic-Community ccommunity.wordpress.com
3. Christian Maiwald von dreimalalles.info
4. Emanuel Brauer von bizzaroworldcomics.de
5. Andre von dem Youtube-Channel Comicsfan86
6. Daniel von comicreview.de
7. Michael von www.comicblog.de
8. Torsten Alisch von groberunfug-comics.blogspot.de
9. Dem Facebook-Blog „Hier kocht die Maus“: facebook.com/hierKochtDieMaus
10. Karl von karlkratz.de
11. Sneakerbob von sneakerb0b.de

Ich freue mich auf eure Antworten 🙂