Archiv der Kategorie: Comics

Fight Club 2: Tyler Durden lebt! Comic Review

Hallo Leute,

kennt ihr den Fight Club? Also der Fight Club…na gut ich darf nicht über ihn sprechen. Aber was ich tun kann, ist euch in Videoform darüber erzählen. Damit ihr mal einen Eindruck bekommt, wie eine Rezension für meinen YouTube-Channel aussieht, habe ich mal drunter mein Skript reinkopiert. Meine Meinung zu Fight Club 2 dem Comic ist zwiespältig, aber seht und lest selbst 🙂

 

Als Off-Sprecher-Stimme: „Das ist Bastian. Bastian hat einen YouTube-Kanal und vor allem ein IKEA-Regal. Blörns oder Malvik, irgendein schwedisches Scheissding. Es wackelt, die früheren Modelle waren weitaus robuster.“

Bastian selbst: „Hallo mein Name ist Bastian. Ich habe einen YouTube-kanal und vor allem ein IKEA“

Off-Stimme Tyler: „Das wissen wir schon, bla bla bla Wiederholung, komm zum Punkt.“

Bastian: „Ihr merkt, ich habe wohl ein Problem.“

Tyler: „ Zeit, dass mal jemand mit Eiern das hier versucht. Was die graue Eminenz sagen will, ist, dass er Fight Club 2 gelesen hat.“

Bastian: „Das musst du nicht sagen. Das steht schon in der Beschreibung.“

Tyler: „Ich kann noch viel mehr spoilern. In Sixth Sense ist Bruce Willis von Anfang an tot, in Star Wars wird Han Solo von seinem Sohn Kyle´o´Rann umgebracht und übrigens Jon Snow stirbt.“

Bastian: „Scheisse. Fight Club 2 führt die Geschichte von dem Mann ohne Namen, in diesem Band Sebastian genannt fort. Er schluckt Tabletten, um seine Schizophrenie in den Griff zu kriegen. Marla ist mit ihm zusammen, ist aber gelangweilt.“

Tyler: „Wer kann es ihr verübeln, aus dir könnte man höchstens gut Seife machen und da würde eine Menge dabei runkommen. Früher da hatte vor allem ich eine Menge Spaß, bis du erst mal gemerkt, dass du noch nen Hausbewohner im Kopf hast, habe ich eine erfolgreiche Bande des Chaos aufgebaut, den Fight Club.“

Bastian: „Ja, der Fight Club…“

Tyler: “Erste Regel des Fight Club…”

Bastian: „Sprich niemals über den Fight Club. Aber ich bin nicht mehr im Fight Club. Bis in diesem Band Marla meine Medikamente heimlich austauscht und der andere Kollege die Geschäfte übernimmt. Zusätzlich gerät auch noch mein Junge in Gefahr, Marlas und mein Kind.“

Tyler: „Jetzt verrat doch nicht soviel, das müssen die selbst erleben. Oder musst du dich wieder selber boxen, damit du klarkommst.“

Bastian: „Die Zeichnungen von Cameron Stewart passen sehr gut, manchmal wirken sie etwas zu undynamisch. Interessanter Einfall aber ist es manchmal durch Medikamente die über der Seite legen Teile von Gesichtern nicht sehen zu können. Das sind die größten Spielereien. Der anfängliche Trick aus Fight Club 1 ist natürlich keine Überraschung mehr, weil man ihn durch den Film kennt, darum erwartet man im Comic Ähnliches.“

Tyler: „Ist dir aufgefallen, dass wenn du redest man schon beim bloßen Weghören einschläft? Wen intereressiert schon dein Blabla, hauptsache es geht blutig zu. Geile Action ohne Ende. Aber weißt du was mich raushaut?“

Bastian: „das du heute noch nichts zerstört hast?“

Tyler: „Nein, diese Frage am Ende von Band. Da werde ich sogar nachdenklich. Gibt es

Bastian: dich

Tyler: ohne

Bastian: mich?

Tyler / Bastian: „Denn was mich immer wütend macht sind Comics, bei denen ich nicht weiß, dass sie eine Fortsetzungsgeschichte sind und ich mit einem krassen Cliffhanger zurückgelassen werde! Scheisse!“

Off-Sprecher: „Fight Club 2 hatte Basti voll in den Griff genommen, aber Basti oder Tyler waren sich nicht ganz einig wie sie es finden sollten. Und so diskutierten Sie beide aber eigentlich alleine (kleine MAZ mit wie ich alles alleine spreche) ob es für diese Fortsetzung eine Fortsetzung gibt.


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5 Gründe, warum du den SAGA 5 Comic gelesen haben musst

Du stehst vor dem Comicregal und denkst dir: „Was zur Hölle?“ Und dann fällt dir dieser tolle Traum wieder ein, indem du im schwangeren Zustand von deinem Kerl auf den fetten Arsch gehauen worden bist, weil du es gebraucht hast. Nun, sollte es so sein, dann ist SAGA 5 nicht nur ein Comic für dich, sondern dein Tagebuch. Dann brauchst du SAGA 5 definitiv nicht lesen.

Saga 5 - Mit Ansage vom Roboter
Saga 5 – Mit Ansage vom Roboter

Solltest du aber gerade nicht diese Person sein, dann gebe ich dir jetzt 5 Gründe, warum du SAGA 5 gelesen haben solltest.

5. SAGA 1 bis 4

Natürlich ist SAGA eine Reihe und die Nummer dahinter gibt schon genug Auskunft darüber, welcher Band dieser Comic ist. Die ersten vier Teile stehen dem fünften Teil in nichts nach.

Worum geht´s?

Im der Galaxis gibt es den Planeten Landfall. Um ihn herum kreist der kleine Planet „Die Ranke“. Beide Planeten leben im Krieg miteinander, haben aber, aufgrund der Erkenntnis, das wenn ein Planet zerstört der andere ziellos im Weltall umherirrt, ihren Streit auf andere Planeten verschoben. Diese führen Stellvertreterkriege aus.

Und dann gibt es da Alana von Landfall und Marko von der Ranke, die sich ineinander verliebt haben und sogar Sex miteinander hatten. Und somit kam Hazel im ersten Band zur Welt. Hazel ist gleichzeitig auch die Erzählerin des ganzen Epos. SAGA erzählt die Geschichte von Hazel und vor allem ihrer Familie und der Flucht vor den Schergen beider Welten. Dazu gehörend ist Prinz Robot IV., der für Landfall nach den Abtrünnigen sucht und auf der anderen Seite von der Ranke, ein Auftragsjäger mit dem Namen „Der Wille“.

Die Verfolgungsjagd und weitere Verwicklungen haben uns schließlich bis zu Band 5 gebracht, in der Marko und Alana getrennt sind durch einen üblen Streit und Hazel mit ihrer Mutter und Großmutter gekidnappt worden sind. Also, du liest richtig, du hast einiges zu lesen und zwar guten Stoff, wenn du das alles verstehen willst.

Saga 5 diesmal mit Pisse
Saga 5 diesmal mit Pisse

4. Die Zeichnungen sind SAGA-haft

Fiona Staples macht eine super Zeichenarbeit. Ich mag ihren dynamischen Zeichenstil und alles sieht so schön fantasievoll bunt aus ohne poppig zu wirken. Und ich meine Sie hat ja genug Kreationen um sich auszutoben: Riesenechsen, Fernsehermenschen, Hörnerwesen, Lügenkatzen. Der Fokus der Zeichnerin liegt auch eher auf den Charakteren als auf den Hintergründen, diese sind meist simpel texturiert gehalten. Aber dadurch, dass die Hintergründe so einfach gehalten sind, können die Figuren auch besser wirken. So isses!

3. SAGA 5 macht einfach da weiter, wo es aufgehört hat

Es gibt zwei Brandherde, die in SAGA 5 fortgeführt werden: Gwendolyn, Sophie, der Bruder vom Auftragsmörder „Der Wille“ und die Lügenkatze suchen ein Gegenmittel für die Heilung von „Der Wille“. Auf der anderen Seite ist das Pärchen Marko und Alana, die getrennt für ihr Kind Hazel kämpfen. Marko hat sich dazu mit Prinz Robot zusammengetan, um endlich seine Frau und Tochter wiederzusehen. Währenddessen versucht Alana aus der Geiselhaft des Roboters und der Revolution zu entkommen. Und immer führt einen die Frage fort: Wie geht das weiter? Was ist mit Hazel?

Saga 5 - Auch bei der Gewalt geht es nicht gerade zimperlich zu
Saga 5 – Auch bei der Gewalt geht es nicht gerade zimperlich zu

2. Sex

Jajajajajaj, ich weiß schon, was jetzt wieder kommt. Beginnt hier mal wieder der notgeile Part, wo es um Möpse und Sex und dergleichen geht. Ja. Also sagen wir so, in SAGA ist Sex auch ein ungezwungener Teil, der auch interessant eingebaut wird. Was man zu sehen bekommt, sind Teile von Frau, die für Jungsteile gehalten werden, schwangere Frauen, die von hinten genommen werden oder Monster, die an ihrem eigenen Penis nuckeln. Das klingt wie eine Aneinanderreihung von Obszönitäten, hat aber immer etwas mit der jeweiligen Geschichte zu tun. Darum ist es kein fremder draufgezwungener lese-Bait, sondern ein Bestandteil der Geschichte, der Sie auch vorantreibt. Und vor allem für ein US-amerikanischen Comic, die gerne bei Nacktheit schon einen Moralkoller bekommen, eine sehr liberale Darstellungsweise.

1. Lesen

Innovative Ideen, fantastische Kreaturen und Design, spannende Ideen, farbenfrohes Erzählen, Sympathische Hauptfiguren, ein Baby als Haupterzähler, interessante Wendungen…..und Lügenkatze, war das gelogen?

Lügenkatze: ………


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Best of 2015: Der Pflock-Vlog #1 des Jahres 2016

Hallo,

wie geht es euch da draussen?
2015 war ein Jahr voller Hoch und Runters egal in welchen Lebensbereichen. Aber in meinem ersten Pflock-VLog des Jahres präsentiere ich euch mal meine Höhepunkte auf YouTube.

Neben meinem besten und schlechtesten Comic, gibt es ein Top 10 der beliebtesten Comics von meinem Comic-Kanal.

Ich wünsche euch viel Spaß und immer schön am Ball bleiben, auch in 2016 🙂

euer Basti

Der erste eigene Comic-Podcast: Die #ComicSchnuckies sind da!

Hallo alle zusammen,

ich habe es geschafft. Ich habe einfach eine der Beteiligten der Comic-Cookies entführt und einen eigenen Comic-Podcast gebastelt. Den ganzen Beitrag dazu könnt ihr hier lesen.

Ich habe den Podcast extra hierdrunter nochmal angefügt, dann könnt ihr euch selber ein Bild machen, wie man über Comics so wichtige Themen wie „Skurrile Pornotitel“ oder „Warum kann Batman fliegen?“ sich unterhalten kann.

Ich freue mich, wenn euch die Episode gefällt, schreibt mir oder der lieben feli unter dem #ComicSchnuckies eure Kommentare oder Anregungen 🙂

Und auch Danke an Steffen für die Möglichkeit mal einen Spezialpodcast bei den Comic Cookies machen zu dürfen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Das Leben ist kein Ponyhof #2: Ich hab einen Pilz, liebes SM-Pferd und Jazz-Elefant!

„Oh, die Menschen beschäftigen sich dauernd mit ihren Niederungen und Verfehlungen…“ philosophierte der Elefant, während er versucht seinen ganzen Kopf in die Erdnussbutter zu tauchen. Der Name vom Elefanten ist Ngumbe und er ist ein Hauselefant. Der Hauselefant von Sarah Burrini. Ihr denkt, das ist schon das Absurdeste. Äh-Äh (ein verneindes Äh – Äh)

Wenn ihr wissen wollt, ob ihr euch lieber das Buch oder ein Intimwaxing gönnen solltet, dann Glubscherchen auf, denn ich habe es mir mal vorgenommen.

Ein kleiner Roundhouse-Historykick für alle Neulinge

In Band 1 haben wir schon die Hausinsassen von Sarah kennengelernt, das Interessante ist, mir sind die Namen sogar wieder eingefallen, obwohl ich ein miserables Gedächtnis habe. Ist schonmal ein Pluspunkt. Und in Band 2 gibt es richtig interessante Geschichten, die Sie in ihren Comic-Strips verwurstet.

Aber für Neueinsteiger: Der Comic-Band ist eine Sammlung von Comic-Strips, die Sarah Burrini auf ihrer Webseite veröffentlicht. In diesem Band sind es die Comicstrips von 2011 bis 2012.  Sie stellt ihren persönlichen Alltag da und teilt ihre Wohnung mit Ngumbe, den besagten Hauselefanten, El Pilzo, einem temperamentvollen Pilz, und das Pony Butterblume.

Nun aber zu den wichtigen Dingen: Themen, Themen , Themen. Denn neben den klassischen Gag-Strips: vier Bilder, ein Gag, gibt es hier noch Geschichten, die sich über mehrere Strips fortsetzen.

Arbeitswelt bei "Das Leben ist kein Ponyhof 2"
Arbeitswelt bei „Das Leben ist kein Ponyhof 2“

„Das Leben ist kein Ponyhof“ in „Was wäre das Leben mit Ponyhof“?

Mir ins Auge gesprungen ist die Geschichte rund um Sarahs Traumvorstellung ohne ihre ganzen Hausinsassen in einer 08/15-Welt angekommen zu sein. Sie hat einen Job in einer Werbeagentur mit den üblichen Haikollegen und eine Beziehung mit einem Mann. Aber dann sind da diese Erscheinungen von Ngumbe, El Pilzo und Butterblume, die Sie daran erinnern, dass da noch mehr war. Schliesslich sitzt Sie vor einer Psychotherapeutin, die ihr einen Wahnsinn attestiert und sie steht vor der wichtigen Frage: „Wunsch oder Realität?“

Aufpassen, jetzt könnte es philosophisch werden. BRRR- ekelhaft!

Diese Frage stelle ich mir zur Zeit auch. Was gehört zum Glücklichsein und was ist einem wichtig: 08 / 15 – Leben und es einfach haben, mit einem vordefinierten Weg, der Hochzeit / Baby / Haus lautet oder nehme ich den schweren Weg, aber den Weg, den ich will, um mich zu verwirklichen? Zu dem zu stehen, was man wirklich ist. Eine Frage, die sehr schwergewichtig ist, die aber in diese Comicband mit lustigen Ton eine Antwort gefunden wird. Und jetzt muss ich aufhören zu fabulieren, El Pilzo will, das jetzt die Party weitergeht!

Familie Butterblume in "Das Leben ist kein Ponyhof 2"
Familie Butterblume in „Das Leben ist kein Ponyhof 2“

Mitbewohner aufnehmen und sortieren Teil 2

Apropos El Pilzo, was ich an dem Comic so liebe, sind die Charaktere. Egal, ob Ngumbe wieder zynisch und mit der Besonnenheit eines Dickhäuters kommentiert oder El Pilzo sich fürchtet, weil er mal wieder in der Pfanne gelandet ist oder Butterblume sich seiner eigenen Vergangenheit erinnert, ich nehme ihr alle diese Charaktere ab. In Band 2 kommt auch noch ein kleiner Nerd-Dämon hinzu, wobei ich mit dem lustigerweise nicht ganz so warm geworden bin wie mit dem Stammpersonal.

Aber ist das nicht gerade das Nerdige, das man dauernd alles wie beim Alten haben will? Jetzt habe ich mich selber zum Nerd-Dämon gemacht 😀

Erwähnenswert ist hierbei neben der Traumgeschichte von oben, Butterblumes Mafosigeschichte, die sogar mal richtig harte Momente für einen Gag-Comicstrip hat. ( Ich sage nur Pferdekopf)

Kunst der Verführung a la Sarah Burrini
Kunst der Verführung a la Sarah Burrini

Wie der Griffel geschwungen wurde

Bevor Butterblume seine düstere Vergangenheit schildert, schreibe ich doch lieber was über die Zeichnungen. Mein Credo ist wenn die Zeichnungen die Story unterstützen, anstatt sie zu zerstören, dann ist alles Bingo-Bongo. Ich mag den dynamischen Stil von Sarah und am liebsten habe ich es, wenn für bestimmte Erzählungen manche Dinge anderes gezeichnet sind. Davon bin ich schon Fan seit Calvin und Hobbes. Im ersten Comic-Strip geht es um Zombies, und der wurde zu dem Zweck auch erstmal sehr viel realistischer gezeichnet, so dass die cartoonige Pointe besser rüberkommt.

Dieser schöne Kontrast wird aber nicht zu häufig benutzt, darum ist er immer was Besonderes, nicht Hellboy?

GEHHIIRRNEEE! im Ponyhof
GEHHIIRRNEEE! im Ponyhof

Bisschen was zum Rumkritteln – aber nur kurz, Butterblume. Versprochen!

Eigentlich gibt es nix zu beschweren. höchstens die übliche Krittelei, die man irgendwie nicht abstellen kann. Ich hätte mir auch für den zweiten Band auch nochmal die Auflistung gefreut, wer die einzelnen Charaktere sind wie es in Band 1 war. Und zu dem Nerd-Dämon hatte ich weiter vorher schon meine Meinung gesagt, aber hey, mehr habe ich leider hier nicht.

Der Dämon
Der Dämon

Also Intim-Waxing oder „Mein Leben ist kein Ponyhof 2“ lesen?

Also eigentlich müsst ihr nicht mehr fragen, oder? Ich mag den zweiten Band vom Ponyhof sehr gern. Die Charaktere sind immer noch super und über die Geschichten kann ich lachen. Der Stil ist dynamisch und die Aufmachung ist wie immer top. Für 12,99 Euro bekommt man über 90 Seiten + eine Extra-Seite mit einem kurzen Text zur Autorin selber, kann ich nich´ meckern?

Also Entscheidung gefallen, das Intimwaxing muss verschoben werden, geht lieber lesen 😉



Die beste Biografie der Welt: Onkel Dagobert – Seine Leben, seine Milliarden von Don Rosa

Geknickt sitzt er in seinem Sessel und schaut in eine Glaskugel bei der eine Hütte in einer verschneiten Gegend steht. Es formt sich ein Wort, das er bedeutungsschwanger vor sich hinsäuselt: Nelly.

Die Geschichte hinter den Gimmicks, die guten Comics von Don Rosa

Wenn ich von der besten Biografie der Welt spreche, nehme ich das nicht leichtfertig in den Mund, aber wie komme ich dann bloß auf die Idee einen Disney-Cartoon dafür zu nehmen. Und dann auch noch die Ducks. Das sind doch immer diese Heftchen am Kiosk gewesen, Micky Maus, mit Gimmicks und Comics. Irgendwann ist man ja aus dem Alter raus.

Falsch!

Vor allem bei den Heftchen gab es unterschiedliche Arten von Geschichtchen, unterschiedlicher Qualität. Mir vor allem aufgefallen sind die Geschichten am Ende, die über mehrere Hefte gegangen sind. Vor allem ist mir der Detailgrad im Kopf geblieben. Während die anderen Geschichten gerne mal cartooniger und einfacher waren, waren die letzten Geschichten, zumeist  Abenteuergeschichten, vollgepackt mit Kleinigkeiten und Hintergrundwissen, das sogar uns noch was beibringen konnte.

Und der Mann, der daran schuld war, ist Don Rosa.

Dagoberts erster selbstverdienter Kreuzer
Dagoberts erster selbstverdienter Kreuzer

Der Mann mit den besten Duck-Geschichten: Don Rosa

Eigentlich weiß ich nicht viel über Don Rosa, aber die Geschichten alleine können schon für sich sprechen. Don Rosa sagt von sich selbst, dass er dem besten Zeichner (laut sehr vieler Duck-Leser) Carl Barks folgt und aufgrund dessen Geschichten seine eigenen Geschichten  gestaltet. Lieblingscharakter von Don Rosa ist natürlich die reichste Ente der Welt: Dagobert Duck.

Mich hat vor allem die Geschichte rund um einen Inkaschatz oder viereckige Eier begeistert, denn hier waren schon ganz spezielle Stories rund um die Enterichs versteckt. Und schuld war besagter Don Rosa. Und rund um sein Lieblingsschnabeltier hat er schon vor längerer Zeit einen dicken Band rausgebracht. Natürlich nicht er selber, sondern Egmont / Disney.

Auch die Panzerknacker fehlen nicht in Dagobert Duck: Sein Leben, seine Milliarden
Auch die Panzerknacker fehlen nicht in Dagobert Duck: Sein Leben, seine Milliarden

Die besten Geschichten von Dagobert Duck: Vom ersten Kreuzer bis zu den Fantastilliarden

„Onkel Dagobert – Seine Leben, seine Milliarden“ ist ein dicker Schinken. Es ist wesentlicher fetter als ein normales lustiges Taschenbuch. Das sind nicht nur allein die Geschichten rund um die reichste Ente der Welt, sondern auch Hintergründe der Biografie. Don Rosa beginnt seine Geschichte von Dagobert, wo es für die Leser interessant: beim Geldverdienen seines geliebten ersten Kreuzers. Dagobert stammt aus dem schottischen Clan der Ducks ab, die im Besitz der berühmten Duckenburgh sind. Leider sind die finanziellen Grundmittel nicht so gegeben, die Ducks sind so gut wie pleite.

Im ersten Kapitel putzt Dagobert als junger Bub Schuhe und bemerkt, dass man nur mit harter Arbeit an sein Geld kommt. Aber schon im ersten Band beweist er seine Cleverness, indem er gierige Mitmenschen aus der Duckenburgh in die Flucht schlägt. Am Ende dieses ersten Kapitels will der Kleine mit einer silbernen Taschenuhr und einem goldenen Gebiss nach Amerika, um das große Glück zu suchen. Und das große Glück ist das große Geld. Und wie er es verdienen wird.

Bombie der Zombie besucht einen verkleideten Dagobert Duck
Bombie der Zombie besucht einen verkleideten Dagobert Duck

Die beste Charakterentwicklung in einem Comic – eigentlich für Kinder

Endpunkt dieser ganzen Biografie ist eine Geschichte in der Gegenwart, in der gezeigt wird, was aus dem reichsten Enterich der Welt geworden ist. Und bei dieser Geschichte wird klar: Diese Ente war die Vorlage für die Scrooge-Story, bei dem ein raffgieriger Mensch am Weihnachtsabend von drei Geistern heimgesucht wird, die ihn durch das Durchleben aller seiner Zeitepochen zu einem selbstlosen Menschen machen wollen. Genau das ist aus Dagobert geworden und alle Abenteuer, die er bis dahin erlebt hat, haben dazu beigetragen: Alles selber schaffen, Geiz, Raffgier usw. wurden alles durch die Geschichten bedingt, die Don Rosa vorher erzählt hat.

Und ich habe es in keinem fiktiven Comic jemals besser gesehen. Denn jede Charaktereigenschaft von Dagobert findet man in jedem Kapitel wieder. Egal, ob es um Dagoberts Vertrauen zu Menschen geht oder um seine Besessenheit der reichste Mensch zu werden, jede Facette ist gut begründet.

Dagobert Duck am Anfang der Weihnachtsgeschichte
Dagobert Duck am Anfang der Weihnachtsgeschichte

Das Beste nebenher – Slapstick, Realismus und der krasseste Duck aller Zeiten

Erst in der Gegenwartsgeschichte treffen wir auf die üblich bekannten Charaktere, die sonst um Onkel Dagobert schwirren: Donald, Tick, Trick und Track. Vorher lernen wir vor allem Dagoberts Familie kennen und auch Feinde, die er sich in seiner ganzen Lebensgeschichte gesammelt hat. Und alle Dinge, die er vorher lernt, enden im Alter bei dem knickrigen geizigen Dagobert, der in einer verschneiten Winternacht an die Vergangenheit denkt.

Im Laufe seiner Geschichten gibt es ordentlich Slapstick, aber immer so, dass es nicht als unrealistisch gilt, sondern immer in das Setting passt. Schön ist die Szene, bei der Dagobert richtig ausrastet auf einem Schiff als sich jemand über ihn und seine Sippschaft lustig macht. In der wird nämlich gerade nicht der Slapstick gezeigt, sondern nur die Auswirkungen draussen. Dagobert wird vor allem als Energiebündel mit unbedingtem Ziel: GELD dargestellt.

Dagobert Duck und seine Träume
Dagobert Duck und seine Träume

Bester Zeichenstil und Bonusmaterial

Don Rosa zeichnet so schön detaillliert und ist trotzdem dabei so dynamisch, ich habe das in keinem anderen Comic so erlebt. So wie seine Art Geschichten zu schreiben, so zeichnet er sie auch. Überall sind kleine Nettigkeiten versteckt, so zum Beispiel immer eine kleine Widmung (D.U.C.K.) oder kleine Nebenhandlungen. Neben seinem detaillierten Zeichenstil und seiner Detailiebe im Erzählen, gibt es zu diesem Band auch noch zu jeder Geschichte liebevoll aufbereitete Hintergrundinformationen. Dabei gibt Rosa Auskunft über den Entstehungsprozess und Auskünfte über Alles rund um die Biografie von Dagobert.

Ich könnte noch lange schwärmen, aber ganz ehrlich: nachher klingt es nur wie Werbung. Und wenn es wie Werbung klingt, auch nicht schlimm, denn dieser Band von Don Rosa bekommt meine unbedingte Empfehlung. Denn dieser Comic ist die beste Biografie, die ich je im Comic je gelesen habe.

Bewertung: 10 / 10

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Hack/Slash Omnibus Vol. 3: „Slasher mir die Manga-Augen, Cassie!“

Es ist wieder Zeit für ne Portion Hackfleisch von der lieben Helen Schrader. In unregelmäßigen Abständen schreibt Sie bei mir über Ihre Lieblings-Comic-Serie Hack & Slash. Diesmal verleibt Sie sich den dritten Omnibus. Wer mehr über Helens Lieblingsthema: „Urbane Trends und Entwicklungen“ wissen will, dem empfehle ich Ihren Blog UrbanFreak.de. Viel Spaß und Danke, Helen.

Hack & Slash Omnibus 3
Hack & Slash Omnibus 3

Spätestens wenn man sich Abends in einer Kneipe begegnet und feststellt, dass man ja immer noch nicht die dritte Rezension von Hack/Slash abgegeben hatte, die man im Dezember 2014 angefangen hat, ist es wohl an der Zeit sich an den PC zu setzen und einfach loszulegen. Hier ist also nun meine dritte Rezension zu der 5-teiligen Hack/Slash Omnibus-Reihe. Kurz nach der Veröffentlichung der Ablergerserie Hack/Slash: Son of Samhain (den ich auch schon mit Freude und am Stück gelesen habe), kommt also hier nach meiner Review zu Hack/Slash Omnibus Vol. 1 sowie dem Nachfolger Vol. 2 meine dritte Rezension für Basti.

Hack/Slash 3 und fehlende Kontinuität

 

Der dritte Teil der insgesamt fünf Bände beinhaltet die regulären Hack/Slash Ausgaben #18-32 sowie die Sonderbände Hack/Slash: Entry Wound, HACKoween sowie das Living Corpse Annual und erschien im Dezember 2010. Also ein klein wenig „shame on you“, wenn ihr die Reihe noch so gar nicht entdeckt habt. Aber gut. Gut Ding will Weile haben (so wie meine Reviews) und daher fasse ich doch kurz zusammen, worauf man sich bei Omnibus 3 freuen kann. – Oder auch nicht.

Vorab sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich den dritten Teil am schwächsten von allen fünf Sammelausgaben fand. Da sich das auch in dieser Review bemerkbar machen wird, sage ich es am besten vorab, denn vielleicht lag es ja auch einfach an diesem Umstand, dass ich für diesen Text mehr als ein Jahr gebraucht habe.

Seite aus Hack & Slash 3 Omnibus: Wanna play?
Seite aus Hack & Slash 3 Omnibus: Wanna play?

Im Buch werden ein paar neue Charaktere eingeführt, die entweder vorher mal kurz auftraten und ab dem dritten Teil in den Main Cast übergehen und natürlich die neuen „Big Bads“ der Ausgabe. Hier fängt aber schon mein Problem mit der dritten Ausgabe an. Während Teil 1 und 2 kurzweilig unterhaltsam und für meinen Geschmack auch sehr gute gezeichnet waren, ist der dritte Omnibus einfach in allen Bereichen ein wenig over the top.

Neben Samhain, einem Slasher der Black Lamp Society, der auch in den kommenden Teilen noch eine große Rolle spielen wird, kommen auf einmal auch alte Bekannte wieder, die eigentlich in den ersten beiden Teilen schon in die Slasher-Hölle zurück geschickt wurden. Für mich ist das einfach ein Stilbruch bei einer Comic-Reihe über Slasher-Slayer, der nicht hätte sein müssen. Hinzu kommt, dass man zu Beginn des Buches das Gefühl bekommt, dass eine Charaktere nur für zwei Teile „unterschrieben“ hatten. Ein Umstand, der bei einem Comic-Buch natürlich Schachsinn ist, an den man aber unweigerlich denken muss, wenn einige Charaktere auf fragwürdige und vollkommen überhastete Weise aus der Story verschwinden. Hinzu kommt die, für mich mehr als ungenügende Art von Bryan Baugh, der mit Daniel Leister nahezu den Rest der Ausgabe zeichnete. Sehr zu meinem Missfallen, da Manga-Augen und The Avengers Art-Concepts nicht wirklich zum Thema passen und gemeinsam schon gar nicht auftreten sollten.

Seite aus Hack & Slash 3 Omnibus
Seite aus Hack & Slash 3 Omnibus

Cassie Hack und die Slasher

Im Omnibus geht es größtenteils um die Black Lamp Society und deren Uber-Slasher Samhain. Beide geben einen etwas anderen Blick auf die Entstehung der Slasher und bringen somit einen kleinen Twist in die Geschichte, was nicht nur zu Spannungen zwischen Cassie und Vlad, sondern auch zu einem Überdenken der Aktionen seitens Cassie führt.

Aufgelockert wird diese eigentlich doch recht komplexe Geschichte durch viele Popkultur Referenzen, die von Buffy über Hellboy bis zu den Marvel Zombies reichen und stellenweise etwas überhand nehmen. Lustig waren der kleine Exkurs zu Archie. zwar sind die Archie-Comics in Deutschland bei weitem nicht so bekannt wie in den USA, aber auch ohne Vorwissen, lenkt dieser absichtliche Stilbruch bei Zeichnung und Coloration nicht zu sehr von der doch recht interessanten Geschichte ab.

Hack & Slash Seite 3 Omnibus: Gut angezogene Mumie
Hack & Slash Seite 3 Omnibus: Gut angezogene Mumie

Die Dialoge sind größtenteils wieder vom feinsten und führen dazu, dass man stellenweise laut auflachen muss, weil es eben nicht täglich in der Comic-Welt vorkommt, dass man eine Verbindung von H.P. Lovecraft und typischen Joss-Whedon-Buffy Dialogen vorgesetzt bekommt.

Und welches Pairing shipst du?

Neben der Slasher-Jagd sowie der Freundschaft zwischen Cassie und Vlad steht auch die Romantik bei all dem Blood & Gore im dritten Teil recht weit oben. Während Vlad seine Jungfräulichkeit ja im zweiten Teil „opfern“ musste und seitdem immer gut gestimmt ist, wenn es ihn und Cassie in eine bestimmte Gegend Amerikas verschlägt, bekommt Cassie eine Dreiecksbeziehung in „Greys Anatomy“ Maßen sprichwörtlich auf den Leib geschrieben. Neben Georgia, die wir noch aus dem zweiten Teil kennen, entwickelt sich im Laufe des Buches auch zwischen Samhain und Cassie etwas mehr als eine typische Slasher/Slasher-Slayer Beziehung.

Hack & Slash Seite 3 Omnibus: Kopfschmerztablette gefällig?
Hack & Slash Seite 3 Omnibus: Kopfschmerztablette gefällig?

Natürlich möchte ich darüber nicht zu viel verraten, denn Teil 4 und 5 kommen ja noch als Rezension. In jedem Fall wird hier allerdings der Grundstein für eine Nebenhandlung der etwas anderen Art gelegt, die hoffentlich in den kommenden Teilen nicht allzu viel Platz bekommen wird. Dazu dann aber in meiner nächsten Rezension, die diesmal auch nicht soooo lange dauern wird.

Hack & Slash 3 Omnibus: Gastauftritt Captian America?!
Hack & Slash 3 Omnibus: Gastauftritt Captian America?!

Positiv:

– Referenzen zu H.P. Lovecraft, Buffy, Marvel-Comics u.v.m.

– Längere Haupthandlung mit einigen Wendungen (Black Lamp Society)

– Interaktion zwischen Cassie und Vlad rückt in den Vordergrund, charakterliche Entwicklung

 

Negativ:

– Die Zeichnungen & die Coloration in ca. 70% der Geschichten

– Beliebte Figuren aus Teil 1 & 2 verschwinden schnell aus den Geschichten

– kaum Pooch

– zu viele Slasher mit Cameo-Auftritten

– Besiegte Slasher tauchen wieder auf und nerven etwas

 

Punkte: 5/10

Comics zeichnen – Comic-Werke einer 10. Schulklasse

Was ich da erhalten habe, freut mich mehr als die Fertigstellung meines eigenen bekloppten Romans zu meiner Jugendzeit: Comics!

Und zwar gezeichnete Comics von einer Schulklasse, 10. Stufe. Und da mir die soviel Vertrauen entgegengebracht haben, bin ich jetzt auch mal ganz handzahm bei meinen Bewertungen.

Ein Kunstprojekt in Panels

Eine Kunstlehrer-Freundin hat mir die Comics zur Verfügung gestellt und ich bin sehr dankbar.  Ich schaue mir gerne kreative Werke von anderen an, sonst würde ich ja den Blog nicht machen 🙂

Also schauen wir uns doch mal die Werke an.

Stopp oder mein Superheld explodiert!

Comic aus einer 10.Schulklasse: Superheld vs. Banküberfall
Comic aus einer 10.Schulklasse: Superheld vs. Banküberfall

Bevor ich die erste Zeichnung beschreibe, sei noch gesagt, dass es hinter diesen Comics eine Aufgabenstellung gab. Benutzt werden sollten mindestens 4 Panels, zwei handelnde Personen oder Tiere sowie ein Soundword. So die Aufgabenstellung des Kunstkurses.

Aber jetzt zu diesem gezeichneten Comic. Und ich bin nicht wirklich überrascht, dass man bei Comics sofort an Superhelden denkt, denn durch amerikanische Comics sind wir an die Männer / Frauen in Strampelanzüge gewöhnt. In diesem Comic bricht ein Gefangener aus und will direkt wieder eine Bank überfallen. Vom Stil her sieht der Bankräuber mit seinem Streifenanzug wie ein schwarz-weißes Bienchen aus. Niedlich.

Schön ist hier der Superheldenname: Biggy Man. Das klingt wie eine Mischung eines weiblichen Vornamens mit einem coolen „Man“ dahintergeklemmt. Bei Biggy muss ich vom Namen her eher an eine Frisörin denken, wäre eine interessante Idee für eine Superheldin 😉 Und natürlich triumphiert der strahlende Biggy-man über den bösen Bankräuber. So ist es recht.

Jeffman und die explosionsartige Blähung

Comics einer  10. Schulklasse: Jeffman und die explosionsartigen Blähungen
Comics einer 10. Schulklasse: Jeffman und die explosionsartigen Blähungen

Auch Jeffman hat mit massig Problemen zu kämpfen. Schön fängt es hier mit einem Mini-Panorama der Skyline von New York ein mit vielen kleinen Strichmännchen. Plötzlich taucht eine Art Nessi auf und bedroht die Brookly Bridge. Jetzt entweder Zeit für ein letztes Gebet oder für Jeffman. Und da kommt er auch schon, sehr schön hierbei die Nahaufnahme von dem Symbol auf seinem Superheldenanzug unter seinem Hemd. Er wird aber als Mahlzeit betrachtet und ungewürzt verdaut.

Aber Nessi hat nicht mit Jeffmans Stärke gerechnet und er explodiert von Innen. Jetzt kann ich beruhigt schlafen, wenn sich die kleinen Strichmännchen freuen 🙂

Marco hüpft in einen traurigen Geburtstag

Comics einer 10. Schulklasse: Marco hüpft in einen traurigen Geburtstag
Comics einer 10. Schulklasse: Marco hüpft in einen traurigen Geburtstag

Und nun wechseln wir mal das Thema. Diesmal ist der Comic sehr viel bunter und ich sehe klarere Striche und bei dem Thema tippe ich einfach mal auf ein Mädel. Wenn ich mich jetzt total vertue, dann umso besser, dann wurde ich nämlich überrascht. Dieser Comic handelt von dem Geburtstagskind Marco, dass sich sehr über den Kuchen freut und später dann die Hüpfburg zum Platzen bringt. Das hätte mir ehrlich gesagt auch passieren können. Ich muss den blöden Kuchen endlich weglassen. Sehr schön 🙂

Ach warum kann es keine schöne Geburtstage geben: Noch ein trauriger Geburtstag

Comics einer 10.Schulklasse: Noch ein trauriger Geburtstag
Comics einer 10.Schulklasse: Noch ein trauriger Geburtstag

Mensch, diese Schulklasse muss aber miese Geburtstage durchgemacht haben. Bei dem Comic finde ich die Zahlen für den Lesefluß sehr nett, ich weiß immer wo es weitergeht.Jedenfalls hat Kreis-Kopf-Eckig-Körper Geburtstag, wird stattliche 9 Jahre alt und Eckkopf-Rundbauch will ihm einen Kuchen schenken. Aber was muss wohl passieren, wenn man vollbeladen mit einer Torte rumläuft. Schlimm wird es zum Schluß, wenn man dann den heulen Rundkopf sieht, ich glaube diese Schulklasse braucht mal einen echt guten Geburtstag. Gut klar gezeichnet und ich mag das Figurendesign.

Männer, dieser Erde, hier kommt euer Tagesplan

COmics einer 10.Schulklasse: Männersachen
Comics einer 10.Schulklasse: Männersachen

Also wenn das kein Junge gezeichnet hat, dann nenne ich mich ab sofort Hans-Peter Muffelpuff. Denn in diesem Comic erkennt man klar die Grundsachen, die ein Mann braucht: Fußball, ne Runde Konsolenzocken und mit dem Handy vor McDonalds abhängen. Ich finde super, dass das Publikum nicht nur einfach Kreise sind sondern verschiedene Formen. Dadurch ergeben sich so schöne Dialoge wie“Hey Dreieckskopf nimm deine Ecken runter, ich sehe nichts!“

Franceso muss gestoppt werden!

Comics einer 10.Schulklasse: Francesco muss gestoppt werden
Comics einer 10.Schulklasse: Francesco muss gestoppt werden

Dieser Comic erzählt die komplexeste Geschichte. Francesco will ein Kind vom Spielplatz entführen. Das bekommt die Polizei mit und stellt ihn. Schließlich erschießt der Polizist Francesco und das Kind kann zu seiner Familie zurück. Was mir sehr gut gefallen hat, ist Francescos Mimik. Der guckt immer gleich verrückt und wirkt dadurch umso gruseliger als würde er einen anspringen aus dem Comic heraus. Andersrum finde ich den Polizisten etwas zu traurig, der hat dauernd nach unten gezogene Mundwinkel. Vielleicht braucht der mal eine Pause. Interessante Geschichte!

Edgar Allen Poe hätte lieber ein Schokoherz gehabt!

Comics einer 10.Schulklasse: Seite 1 von dem Schokoherz
Comics einer 10.Schulklasse: Seite 1 von dem Schokoherz
Comics einer 10.Schulklasse: Das Schokoherz
Comics einer 10.Schulklasse: Das Schokoherz

Und die letzte Geschichte ist vielleicht von der Idee sogar noch brutaler. Peter Pilzkopp sucht sein Herz. Peter Pilzkopp ist ein Schatten und kann so ohne Herz natürlich nicht funktionieren. Schließlich wird er auf seinen Briefkasten hingewiesen. Was wird darin sein? Etwa ein lebendiges Herz für eine Organtransplantation? Nein. stattdessen ist es natürlich nur ein Schokoherz. Schmeckt auch besser. Sehr kurze Geschichte, aber mit einer süßen Wendung zum Schluß.

Ich möchte mich zum Schluß sehr gerne bei der 10. Schulklasse bedanken, die mir Ihre Werke zur Verfügung gestellt haben und die ich auf meinem Blog benutzen durfte. Ich freue mich immer wenn Menschen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und vielleicht zeichnet von euch später wirklich jemand weiter Comics. Dann hätte ich sehr gerne mehr zu Lesen 🙂

3 Comics, die man gelesen haben muss + Gewinnspiel

 

Ende Februar hat mich Steffen Liebschner von der Comic-Community besucht und wir haben unsere drei Lieblingscomics vorgestellt. Wenn Ihr alle 6 Empfehlungen haben wollt, dann scaut euch das Video an. Dort erzählt er,warum er diese 3 Comics gewählt hat. Und wen ihr aufmerksam schaut, entgeht euch auch nicht das Gewinnspiel am Ende.

Buchrücken der 3 Comics, die man gelesen haben muss
Buchrücken der 3 Comics, die man gelesen haben muss

Steffens Liebschners 3 Comics, die man gelesen haben sollte:

1.HUSH

Nur ein Symbolfoto, leider HUSH bei mir gerade nicht gefunden ;)
Nur ein Symbolfoto, leider HUSH bei mir gerade nicht gefunden 😉

2.Sonnenfinsternis

Sonnenfinsternis von Fane & Jim
Sonnenfinsternis von Fane & Jim

3.Disney: Goofy – eine komische Historie

Goofys komische Historie
Goofys komische Historie

 

Steffen hat uns zu seinen drei Empfehlungen noch eine kleine Nachricht geschickt:

Steffen Liebschner zu seinen 3 Comics, die man gelesen haben muss

Basti hatte mich in seinem Video gebeten: Stell doch mal drei Comics vor. Da habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen.

Entschieden habe ich mich für drei Titel, die zeigen, dass Comics etwas für jedes Alter sein können. Für die ganz jungen Comic-Einsteiger empfehle ich gerne Disney-Comics, wie den vorgestellten Band von “Goofy’s komische Historie”.

Die etwas älteren Comicleser lesen gerne Superhelden-Comics. Hier habe ich mich “Batman: Hush” entschieden, eine der der meiner Meinung nach herausragendsten Batman-Geschichten des letzten Jahrzehnts.

Natürlich haben beide Comic-Kategorien auch erwachsene Fans, einer von ihnen schreibt gerade diese Zeilen. Es gibt jedoch auch Comics, die nur für Erwachsene sind. Eins davon ist “Sonnenfinsternis”, in welchem es am wenigsten um die Sonnenfinsternis selbst geht, als den Weg dahin. Diesen bestreitet eine Gruppe aus drei Männern und drei Frauen, teilweise verbandelt und auf der Suche nach zwischenmenschlicher Wiederfindung. So, oder ähnlich kann man es beschreiben.

Verraten möchte ich zudem, dass ich dem Basti den ersten Band von “Goofy’s komische Historie” zum Verlosen da gelassen habe. Was Ihr tun müsst, um den Band zu gewinnen, erfahrt Ihr im Video, welches zu schauen ich Euch nun viel Spaß wünsche.

Herzlichst, Euer Steffen

Danke Steffen für deinen kleinen Textbeitrag, darauf gibt es beim nächsten Besuch ein Gratis-Club-Mate.

Zu meinen Lieblingscomics schreibe ich euch in diesem Blogbeitrag noch ein wenig:

Bastis 3 Comics, die man gelesen haben muss

3. Maus

Maus - der Comic
Maus – der Comic

Eigentlich habe ich immer Standardwerke, die ich empfehle, aber Standard ist schon irgendwie ein hässliches Wort. Denn Maus ist für mich ganz und gar nicht Standard. Als Kind wurde man in der Schule sehr oft mit den Gräueltaten der Nazizeit konfrontiert. Gleichzeitig gab es für mich die Welt der Comics, leicht und verspielt mit den lustigen Comics a la Spirou oder Asterix. Und dann war da Maus.

Der Comic erzählt von den Erlebnissen Vladek Spiegelmanns zur Zeit des Nazi-Regimes. Vladek ist Jude und landet nachher in Ausschwitz. Der Comic ist in zwei Teile aufgesplittet. Aber es geht nicht um das Schicksal von Vladek alleine, sondern auch um das Verhältnis zu Art Spiegelmann, seinem Sohn und Zeichner des Comics. Durch diese zweite Ebene ist es keine Überlebenden-Geschichte alleine, sondern sehr viel komplexer. Und auch nur etwas, was ein Comic darstellen kann. Und zeigt vor allem, dass die Kunstform Comic mehr kann, als nur für Kinder Bildergeschichten zu erzählen.

Comic auf Amazon bestellen: Die vollständige Maus

 

2. Calvin und Hobbes

Calvin und Hobbes

Aber vielleicht komme ich zu Kindern zurück. Zum inneren Kind nämlich. Bei Calvin und Hobbes geht es um einen kleinen Jungen mit seinem Plüschtiger, der immer lebendig wird, wenn die beiden alleine sind. Und mit dieser einfachen Geschichte hat Bill Watterson einen Comic-Strip in den Neunzigern geschaffen, der an Kreativität seinesgleichen sucht. Jeden Tag haben Calvin und Hobbes soviel Fantasie in ihre Erlebnisse reingesteckt, dass ich mir manchmal wünsche genau dieser Typ wieder zu sein. Der kleine Junge mit seinem Fantasiegefährten und seiner ganz eigenen Welt nehmen einem vom ersten Augenblick gefangen.

Aber vielleicht komme ich zu Kindern zurück. Zum inneren Kind nämlich. Bei Calvin und Hobbes geht es um einen kleinen Jungen mit seinem Plüschtiger, der immer lebendig wird, wenn die beiden alleine sind. Und mit dieser einfachen Geschichte hat Bill Watterson einen Comic-Strip in den Neunzigern geschaffen, der an Kreativität seinesgleichen sucht. Jeden Tag haben Calvin und Hobbes soviel Fantasie in ihre Erlebnisse reingesteckt, dass ich mir manchmal wünsche genau dieser Typ wieder zu sein. Der kleine Junge mit seinem Fantasiegefährten und seiner ganz eigenen Welt nehmen einem vom ersten Augenblick gefangen.

Immer Sonntags kommt dann auch noch Farbe dabei und Bill Watterson kann sich austoben. Und das tut er auch. Vor allem ist Watterson hundertprozentig für die Erhaltung seines kleinen Comic-Kosmos, niemals gab es offizielles Merchandising. Vor allem erhält dieser Comic-Strip eines, nämlich das innere Kind. Und das hat kein Comic vorher bei mir geschafft.

Wenn Ihr gleichzeitig gute Unterhaltung sucht mit Tiefgang und einfach wissen wollt was man innerhalb kleiner Bildrahmen alles so anstellen kann, dann lest Calvin und Hobbes.

Comic auf Amazon bestellen: Calvin und Hobbes Gesamtausgabe

 

1. Comics richtig lesen

Scott McClouds Comics richtig lesen
Scott McClouds Comics richtig lesen

Comic, der mich dazugebracht hat, zu überlegen, was der Comic alles kann. Vorher habe ich höchstens frankobelgische lustige Comics durchgeblättert oder schon die ersten Strampelanzugshelden bewundert. Aber nie habe ich mich gefragt: Warum? Warum lese ich das so gerne? Warum funktionieren diese Dinger so gut? Wie erzählen Comics Ihre Geschichten.

Und das ist der Comic, der mich dazugebracht hat, zu überlegen, was der Comic alles kann. Vorher habe ich höchstens frankobelgische lustige Comics durchgeblättert oder schon die ersten Strampelanzugshelden bewundert. Aber nie habe ich mich gefragt: Warum? Warum lese ich das so gerne? Warum funktionieren diese Dinger so gut? Wie erzählen Comics Ihre Geschichten.

Scott McCloud hat es geschafft mich ausserhalb der Superhelden und Enten zu erreichen und zu zeigen, dass es viel mehr gibt. Und die Entwicklung heutzutage zeigt, es ist viel mehr drin, dazu gibt es unzählige Experimente und Graphic Novels und Webcomics,

Es gibt wenige Werke, die ich sooft gelesen habe, wie dieses. Ich denke es bewegt sich im dreistelligen Bereich, weil ich immer wieder aufs Neue fasziniert war, wie ein Forscher den Comic so auseinandernimmt. Und gleichzeitig damit zeigt was alles möglich ist. Seit diesem Comic habe ich im Kopf, dass ich gerne Leuten mit diesem Comic die Gattung Comics näherbringen möchte, aber das Problem mit Nicht-Comic-Nerds ist: Warum sollten Sie Zeit dafür investieren? Sind doch nur Bildergeschichten. Und ich würden denjenigen ansehen und sagen:

Nein und Ihm folgendes zeigen: Comics richtig lesen.

Comic auf Amazon bestellen: Comics richtig lesen

The Walking Dead 20 + 21: KRIEG – Wer ist schon der Gouvernor, Negan? Comic-Rezension+Recap

Oh, liebe Lucille, du liebst es zuzuschlagen. Doch jetzt ist dein Besitzer Negan auf eine viel krankere Idee gekommen. Denn jetzt mach Lucille nicht nur tot, sondern vorher auch ekelhaft krank.

Es ist Zeit einen viel krankeren Geist als den Gouvernor zu treffen, Negan schwingt die Keule im neuesten „The Walking Dead“-Band 21.

Vorwarnung: Da wir uns mit Band 21 schon ganz schön tief in der Geschichte des Comics „The Walking Dead“ stecken, eine Mega-Spoiler-Warnung. Unten wird sich des Weiteren eine Zusammenfassung von beiden Bänden finden, falls ihr euch Band 22 zulegt und nochmal wissen wollt, was in den beiden im Detail passiert ist.

Cover von The Walking Dead 20 & 21
Cover von The Walking Dead 20 & 21

End-Kampf mit einem Irren, hup hup!

In Band 20 hat Negan ordentlich ausgeteilt. Ich kann noch immer nicht den Schock aus Band 18 verkraften, indem einer meiner symathischsten Charaktere hops gegangen ist. In Robert Kirkman ist wohl der Geist von George R.R. Martin eingefahren. Die Gruppe rund um Rick Grimes, mittlerweile fast alle verkrüppelt, geistig oder seelisch, ist konfrontiert mit diesem Verrückten, der von Ihnen die Hälfte an Essen und anderen Dingen wollte als Tribut. Rick und Co. wollten sich das nicht gefallen lassen und sind seit dem letzten Band im Krieg.

Maggie in Aufruhr in The Walking Dead
Maggie in Aufruhr in The Walking Dead

Am Anfang des Bandes 21 ist es noch relativ still, aber die Spannung ist zum Greifen nah. Vor allem die Unberechenbarkeit Negans zieht sich wie roter Faden durch die Handlung. Es kommt zu Tief- und Höhepunkten und Wendungen, die ich ganz gut fand. Unterstützung erhält Rick von einem selbsternannten König und einem Kerl namens Jesus. Prophetischer geht es ja nicht.

Negan ist mega-pissed in The Walking Dead
Negan ist mega-pissed in The Walking Dead

Dinner for Zomb

Also ein gutes Anzeichen für mich ist, dass ich noch nicht gelangweilt bin von der ewig gleichen Konfrontation. Denn eigentlich ist der Zyklus bei TWD immer ähnlich und da ist die TV-Serie nicht anders. (Ausser dass diese Norman Reedus haben, jaja) Die Gruppe findet einen Zufluchtsort, dort richten Sie sich ein, eine andere Gruppe kommt und will diesen Ort ebenfalls. Und dann wird sich darum gekloppt und Charaktere sterben. Aber The Walking Dead schafft es in der Comic-Serie, dass ich nicht gelangweilt bin. Denn ich will wissen, wie es mit Rick Grimes weitergeht, seitdem wir ihn von Anfang an verfolgt haben.

Rick, Andrea und Carl in The Walking Dead
Rick, Andrea und Carl in The Walking Dead

Zeichnungs-Zombies und so

Und auch an an der zeichnerischen Qualität hat sich seit Band 1 nichts geändert und das ist auch gut so. Der tristen zombifizierte Alltag passt wunderbar mit den Grautönen, in Farbe fänd ich diese Serie seltsam, so wie es bei Hellboy der Fall ist.

Als Einstiegspunkt ist dieser Band natürlich überhaupt nicht zu empfehlen, dafür ist die Handlung zu weit vorangeschritten, darum brav ab Band 1 anfangen.

Bewertung: 7 / 10

Link zu den Comics auf Amazon:

The Walking Dead 20: Krieg – Teil 1

The Walking Dead 21: Krieg – Teil 2

 Was bisher geschah in Band 21 + 22 (Krieg Teil 1 + Krieg Teil 2) oder wie ich es gerne sagen würde: Previously on AMCs The Walking Dead (brr, schon beim Schreiben kribbelts)

Ihr könnt auch mein Video schauen, dort geb ich in Nachrichtenform ein Recap der Handlung 😉

Zur Grundsituation: Rick und seine dezimierte Gruppe hat sich wieder einmal in einer idyllischen Gemeinschaft wiedereingefunden, doch da gibt es einen Haken: Negan. Negan ist Anführer der Erlöser, wovon sie einen auch immer erlösen wollen.

Aber egal von was sie erlösen, gezahlt werden kann schonmal: die gemeinsc haft, in der sich Rick und Co. befinden darf immer die Hälfte der Vorräte abgeben, sonst gäbe es Kloppe. Rick und Co. haben da kein Bock mehr drauf und nachdem in den Vorbänden schon Glen sein Leben lassen durfte und das System eher suboptimal ist, gibt es Krieg.

Zu dem Zweck verbünden sich verschiedene Gemeinschaften: Ezekiel, der Anführer des Königreiches mit seinem Löwen (oder Tiger, wo is da der Unterschied?!) Shiva und später auch als Verstärkung die Leute von Alexandria. Hierhin hatte sich Maggie verzogen, weil ihr verstorbener Mann die Vorstellung dass sie dort gemeinsam ihr Baby dort zur Welt bringen wollten und dort leben wollten.

Rick geht in der ersten Runde zum Angriff über und lässt Carl zusammen mit Andrea, seiner neuen Geliebten, zurück auf der Anhöhe. Ziel von Ricks plan ist es die Untoten anzulocken (ja, die spielen irgendwo auch noch eine Rolle) damit diese die Erlöser-Gemeinschaft überrennen. Negan sind also eingekesselt von Untoten. In der Zeit versucht Rick mit verschiedenen Gruppen die Außenposten der Erlöser zu zerstören. Ezekiel ist hierbei nicht so erfolgreich und verliert zahlreiche Männer.

Um die Zombies in das Hauptreich der Erlöser einzulassen, muss ein Loch in die Verteidigung mit einem PKW gefahren werden. Der Erste, der sich für diese Todesmission bereit erklärt ist, NAAAAA??? natürlich, Ricki, der Mann Grimes. Der wird aber von einer Vertrauten namens Holly davon gehindert, denn sie selber fährt den PKW ins Zentrum der Erlöser. Statt aber von Zombies zur Teeparty eingelden zu werden, rettet sie Negan, denn der hat noch was mit ihr vor.

Negan glaubt, sie sei Ricks Freundin, leider hat Negan damit den Zonk erwischt, ist sie doch nur eine Bekannte. Negan schafft es der Untoten irgendwie Herr zu werden und geht zum Gegenangriff über mit Bomben und einer Überraschung: Holly. Sie wird zurückgegeben, jedoch wurde sie kosmetisch mit der typischen Walking Dead-Schminke verändert: Sie wurde untot und beisst der guten Ärztin Denise in die saftigen Unterarme. Bombenangriffe folgen, Leute werden verletzt. Rick wird ohnmächtig.

Band 21 von The Walking Dead: Krieg Teil 2, Negan schlägt zurück

Rick wacht wieder auf und hört sich erstmal die Lageberichte an. Er hört von Ezekiels verlorenem Kampf und dass Negan höchstwahrscheinlich die Hölle auf Erden heraufbeschwören wird. Michonne versucht mit Ricks Hilfe Ezekiel aufzubauen, was letztlich auch klappt. Denn jetzt zählt jeder Mann gegen Negan. Der wiederum plant seine Lucille zu optimieren, dieser Fuchs. Er nimmt sich eine Handvoll üblicher Zombies und reibt seine Keule Lucille damit ein. Jeder der Erlöser solle für seinen nächsten Angriff seine Waffen in gutem alten Zombiefleisch einschmieren, denn verseuchte Waffen lassen infiziert die Leute trotzdem. Merkt euch das! Letztlich geht Negan auf volle Konfrontation und bricht durch Alexandrias provisorische Mauern, die Stadt, in der sich alle zurückgezogen haben.

Negan aber, dieser smarte Arsch, schleicht siuch von hinten an und hat die einamlige Möglichkeit Rick mit seinen Waffen zu kitzeln. Dies will er durch Dwight erledigen lassen. Dwight hat vor langer Zeit mal vom Erlöserchef das halbe Gesicht sprichwörtlich gebügelt bekommen und paktiert heimlich mit Rick. Trotzdem schießt Dwight auf Rick. Negan denkt, super, Rick ist bald einer von den sabbelnden untoten Fleischfressern. Darum macht er eine kurze Kriegspause. Ein paar der Getroffenen verwandeln sich in langsam, begleitet vom langen Fieber in Untote. Rick aber bleibt natürlich am Leben.

Negan kommt von hinten und verlangt Kapitulation. Jedoch kommt Rick zu einem „Zweikampf“ raus. Rick schwatzt dem Erlöser etwas von gemeinsamer Welt und Frieden vor, als Negan ein geistesblitz trifft und merkt: „Boah, ich war schon ganz schön scheisse!“ Diesen Moment nutzt Rick und verletzt Negan so am Hals, dass er später ohnmächtig wird. Jedoch schafft derjenige es vorher noch Ricks Bein zu brechen. Dwight übernimmt die Führung der Erlöser und erklärt den Krieg für beendet. Der Krieg ist wirklich vorbei.

Rick will, dass Negan am Leben gehalten wird. Er soll in ein Gefängnis und für ewig festsitzen. Carl will ihn aber am liebsten umbringen. Rick klärt ihn aber über das Prinzip auf, nicht mehr Auge um Auge, Zahn um Zahn zu machen.

Carl sieht das ein und Rick klärt Negan wie gut es jetzt wird, während der Ex-Erlöserchef in der Zelle verrotten wird. Und damit endet der Krieg.