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AMC Fear the Walking Dead Staffel 1 Episode 1 – 6 Recaps

Fear the Walking Dead hat den Weg in das deutsche Fernsehen gefunden, in dem Fall Amazon Prime. Ich habe in den letzten 6 Wochen alle 6 Folgen auf meinem Youtube-Kanal geschaut und entweder mit einem Audiokommentar oder einem Recap begleitet.

Wenn ihr runterscrollt kommt ihr direkt zu den einzelnen Folgen. Dabei befiundet sich auh immer der Link zu Amazon Prime, da es dort die Folgen sofort nach US-Release zu sehen gibt.

Travis Manawa auf dem Weg zu Travis Grimes – Kurze Einführung

Um wen geht es hier? Bei Fear the Walking Dead verfolgen wir eine Patchwork-Familie rund um Travis Manawa und Madison Clark. Travis hat eine Ex-Frau namens Lisa Ortiz und einen Sohn mit der Frau mit dem Namen Chris. Währenddessen bringt Madison aus ihrer ersten Ehe die Kinder Nick, drogensüchtig, und Alicia, hat einen Freund, mit.

In der Serie geht es um das langsame Ankommen der Zombies in Los Angeles, spielt also fernab von dem Walking Dead-Setting. Es ist als Prequel gedacht und man merkt auch, dass es hier, statt der typischen post-apokalyptischen Leere, die Stadt noch voller Menschen ist und es zu Anfang noch keine große Zombiehorden gibt. Aber abwarten 😉

Fear the Walking Dead Episode 1: Gute alte Zeit (Audiokommentar)

In der ersten Folge wacht der drogensüchtige Nick in einer Kirche auf und Travis macht sich selbst ein Bild von der Lage.

Diese Folge beginnt langsam, hat aber ein interessantes Setting.

Bewertung: 9  / 10

Fear the Walking Dead Episode 2: So nah und doch so fern (Recap)

In der zweiten Folge begleiten wir Travis auf dem Weg zu seiner Ex-Frau Liza und seinem leiblichen Sohn Chris. Alle drei schlagen sich schließlich durch die wirren Straßen von Los Angeles.

Die Folge ist etwas ruhiger, die Straßenszenen sind ganz interessant, ansonsten gebt mir mal mehr Action, Leute.

Bewertung: 7 / 10

Fear the Walking Dead Episode 3: Der Hund

In der dritten Folge hat Madison alle Hände voll damit zu tun das Eigenheim zu verteidigen, während sich Travis durch Los Angeles mit der Familie Salazar kämpft.

Schön mal wieder an Resident Evil erinnert zu werden mit dem Einsatz eines Hundes. Zusätzlich macht Travis Gutmensch zusammen mit Madison die Begegnung mit ihrer ehemaligen Haushälterin durch. Interessante Folge.

Bewertung: 8 / 10

Fear the Walking Dead Episode 4: Nicht vergeben

In dieser Folge passiert viel Kleinwerk. Die Nationalgarde ist in der letzten Folge eingerückt und Travis sowie Madison damit zurechtkommen. Chris sieht was blinken (WOW!)

Naja, diese Folge kommt gänzlich ohne Zombies aus und ist a bissel lahm. Mehr Action please!

Bewertung: 6 / 10

Fear the Walking Dead Episode 5: Kobalt

Daniel Salazar foltert den Freund von Ophleia und kommt hinter den Plan der Nationalgarde, darauf müssen Travis und Madison reagieren.

Die Folge zieht endlich wieder actionmäßig was an und die Wendung am Ende war auch ganz nett.

Bewertung: 8 / 10

Fear the Walking Dead Episode 6: Der gute Mensch

In der Finale gibt es endlich mal Zombietime. Die große Zombiehorde ist endlich da und überrennt Teile von Los Angeles. Vor allem den Part, in dem Nick und Mr. Strand gefangen sind. Da das nicht so bleiben kann, kommt die Kavallerie in Form von Madison und Travis. Und wer ist eigentlich diese Abigail?

Super Folge, Action gefolgt von emotionalen Momenten, schöner Abschluß, ärgerlich, dass es erst im Sommer 2016 weiter geht.

Bewertung: 10 / 10

Kurzes Review der Fear the Walking Dead Stattel 1

So, nun noch eine abschließende Bewertung meinerseits zu der gesamten Staffel des Zombie-Prequels. Insagesamt macht die gesamte erste Staffel einen soliden Eindruck. Der Fokus von FtWD liegt dadurch, dass wir nicht in der Post-Apokalypse rumlaufen, eher auf das erste Auftauchen der Zombieplage. Die ersten Folgen kranken deswegen noch etwas mehr an den normalen Alltagsproblemen, als an den Auswirkungen der Zombie-Apokalypse. Gegen Ende der Staffel nimmt das Ganze zum Glück Fahrt auf und am Ende wird es dann auch noch recht spannend.

Vor allem könnte in der 2. Staffel das Setting interessant werden. Die Charaktere selbst sind selbst manchmal etwas zu flach und ich kann mich noch nicht 100 % mit einem der Protagonisten identifizieren. Jedoch hat Travis eine interessante Wandlung durchgemacht. Schade, dass es schon nach 6 Folgen bis nächstes Jahr Sommer vorbei ist. (Habe Amazon selbst gefragt) Ich bin trotzdem gespannt was noch kommt, wer in The Walking Dead nicht reinkommt, dem empfehle ich die Serie.

Mit Lena Bruschwitz ist der nächste Meilenstein ist erreicht! – Endlich Linktausch!

Hier mal wieder was ausserhalb von meinen Rezensionen, denn ich habe es endlich geschafft. Alles was ich mir je erträumt habe, ist wahr geworden. Denn ich habe endlich den Spam bekommen, den jeder Blogger irgendwann bekommt.

Habe ich bis jetzt nur sehr irrelevante Sachen bekommen, so zum Beispiel Angebote für Sommerstühle aus dem Großhandel zu irrsinnig günstigen Preisen, habe ich endlich mal was Tolles angeboten gekriegt: Einen Linktausch!

Möchten Sie Ihren Link in einer stinkenden Mülltonne liegen sehen? Kontaktieren Sie mich!

Ja, holla, Linktausch ist ja wohl der Hammer. Wenn auf irgendeiner Kack-Seite meine Seite versteckt im weißen Footer untergebracht wird, da freu ich mir den Ast ab. Oder aber wenn ich auf einer Seite auftauche mit dubiosen Werbeanzeigen und im Hintergrund installierender Malware. Viren inklusive. Das ist ungefähr so gut, wie wenn man ein schlecht gesprühtes Graffiti in einer bepißten Gosse bekommt, anstatt des Hochglanz-Plakats an einem richtig gut besuchten Ort.

Und hier ist die Mail auch schon:

Hallo,

 

Ich möchte mich gerne vorstellen: mein Name ist Lena Bruschwitz,

Da ich sehr viele hochqualitative seiten betreibe, möchte ich einen

kostenlosen Linktausch mit dercomicer.de oder anderen Seite, die Sie besitzen, vorschlagen.

Sie werden sicher gerne hören, dass ich viele Ideen für einen Linktausch habe,

welcher sicherlich zu unserem Vorteil sein und unsere Rankings bei Google vorteilhaft beeinflussen wird.

 

Bitte lassen Sie mich wissen, ob Sie an weiteren Details interessiert sind oder andere Kommentare dazu haben.

 

Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

 

Lena Bruschwitz

http://www[.]deutschpagerank[.]com/

Naja, die Frage ist eigentlich ist ganz einfach zu beantworten. Wie vertrauenswürdig halten Sie Mails in denen Seiten klein geschrieben werden („seiten“) oder seltsame Formulierungen wie „Bitte lassen Sie mich wissen, ob Sie an weiteren Details interessiert sind oder andere Kommentare dazu haben.“ vorkommen. Zum Thema wie seriös diese junge Mail-Dame zu sein scheint, schreibt der Frank von „Unser täglich Spam“ eine nette Antwort an Lena und es ergibt sich ein sehr lustiger Schriftverkehr.

Ich habe mir stattdessen mal kurz die Seite angeschaut und spätestens bei der müsste einem klar sein, dass die Sache nicht ganz koscher riecht.

Kostenlose Gratis-Analyse ihrer Seite, Lena, Gebührenfrei!

Zunächst einmal sieht die Seite einigermaßen ok aus, aber wenn man sich die Details anschaut, dann wird man schon etwas stutzig. Zum Beispiel diese drei Bilder auf der Seite:

Kostenlos, Gratis und auch noch Gebührenfrei - der Linktausch von deutschpagerank
Kostenlos, Gratis und auch noch Gebührenfrei – der Linktausch von deutschpagerank

Hier wird dreimal in unterschiedlich plakativen Farben ein Text gezeigt, der dann auch noch als Bild abgespeichert ist. Dort steht dreimal in den selben Worten, dass der sogenannte Linktausch nichts kostet. Sollte man ein Produkt anpreisen wollen, würde ich versuchen die unterschiedlichen Vorteile aufzuzählen und nicht nur dieses eine, indem drinsteht, dass es nichts kostet. In dem kleinen Text darunter in grauen Farben werden dann die Versprechungen aufgelistet, aber die Oberpunkte sagen nichts anderes aus als GRAAAAATISS!

Achja und ein wichtiges Details sollte nicht unerwähnt bleiben: Im letzten Text-Bild heißt es „Link-Tauch“. Naja, wer sein eigenes Geschäftsmodell auf Linktausch auslegt, sollte es wenigstens schreiben können, oder?

Was wir machen – sagt Ihnen Google, Wikipedia und Co.

Obermenü der deutschpagerank-Seite mit Links zu Google, Wikipedia und Co.
Obermenü der deutschpagerank-Seite mit Links zu Google, Wikipedia und Co.

Okay, nun noch zum zweiten Indiz und dann muss man auch nicht weiter sich um diese Sache bemühen, denn eigentlich ist es nur Spam in meinem Postfach.

Klickt man auf den Menüpunkt „Linktausch“ kommt man auf die Wikipedia-Seite des Begriffs Textlinktausch.

Geht man weiter auf Linked-In, erhält man dort die Rückmeldung, dass es dieses Profil nicht mehr gibt.

Die drei weiteren Links erhalten jeweils zweimal Wikipedia-Einträge und einmal den Link zu Googles Webmastertools.

Was sagt uns das?

Eine Firma / Mensch möchte mir etwas verkaufen, hat eine Seite im Internet und könnte dort alles veranschaulichen mit Videos, Bildern und interessanten Texten. Diese Verkäuferin hat hier eine Seite angegeben, die vor Schreibfehlern wimmelt und dann noch auf texte verweist, die nicht von ihr selber sind und auf allgemeine Artikel verweist. Sie ist sogar zu faul eigene Texte zu schreiben, das heisst den Aufwand ihr Modell oder ihre Seite zu erklären ist ihr vielleicht zu groß oder Sie glaubt, die Leute springen auf diesen Linktausch-Zug wie vor mehreren Jahren.

Und was ich dazu sage, ist relativ einfach.

NEIN!

Mit freundlichen Grüßen

Bastian von

dercomicer.de (Hat zwar auch Rechtschreibfehler, aber wenigstens Inhalt 😉

Die beste Biografie der Welt: Onkel Dagobert – Seine Leben, seine Milliarden von Don Rosa

Geknickt sitzt er in seinem Sessel und schaut in eine Glaskugel bei der eine Hütte in einer verschneiten Gegend steht. Es formt sich ein Wort, das er bedeutungsschwanger vor sich hinsäuselt: Nelly.

Die Geschichte hinter den Gimmicks, die guten Comics von Don Rosa

Wenn ich von der besten Biografie der Welt spreche, nehme ich das nicht leichtfertig in den Mund, aber wie komme ich dann bloß auf die Idee einen Disney-Cartoon dafür zu nehmen. Und dann auch noch die Ducks. Das sind doch immer diese Heftchen am Kiosk gewesen, Micky Maus, mit Gimmicks und Comics. Irgendwann ist man ja aus dem Alter raus.

Falsch!

Vor allem bei den Heftchen gab es unterschiedliche Arten von Geschichtchen, unterschiedlicher Qualität. Mir vor allem aufgefallen sind die Geschichten am Ende, die über mehrere Hefte gegangen sind. Vor allem ist mir der Detailgrad im Kopf geblieben. Während die anderen Geschichten gerne mal cartooniger und einfacher waren, waren die letzten Geschichten, zumeist  Abenteuergeschichten, vollgepackt mit Kleinigkeiten und Hintergrundwissen, das sogar uns noch was beibringen konnte.

Und der Mann, der daran schuld war, ist Don Rosa.

Dagoberts erster selbstverdienter Kreuzer
Dagoberts erster selbstverdienter Kreuzer

Der Mann mit den besten Duck-Geschichten: Don Rosa

Eigentlich weiß ich nicht viel über Don Rosa, aber die Geschichten alleine können schon für sich sprechen. Don Rosa sagt von sich selbst, dass er dem besten Zeichner (laut sehr vieler Duck-Leser) Carl Barks folgt und aufgrund dessen Geschichten seine eigenen Geschichten  gestaltet. Lieblingscharakter von Don Rosa ist natürlich die reichste Ente der Welt: Dagobert Duck.

Mich hat vor allem die Geschichte rund um einen Inkaschatz oder viereckige Eier begeistert, denn hier waren schon ganz spezielle Stories rund um die Enterichs versteckt. Und schuld war besagter Don Rosa. Und rund um sein Lieblingsschnabeltier hat er schon vor längerer Zeit einen dicken Band rausgebracht. Natürlich nicht er selber, sondern Egmont / Disney.

Auch die Panzerknacker fehlen nicht in Dagobert Duck: Sein Leben, seine Milliarden
Auch die Panzerknacker fehlen nicht in Dagobert Duck: Sein Leben, seine Milliarden

Die besten Geschichten von Dagobert Duck: Vom ersten Kreuzer bis zu den Fantastilliarden

„Onkel Dagobert – Seine Leben, seine Milliarden“ ist ein dicker Schinken. Es ist wesentlicher fetter als ein normales lustiges Taschenbuch. Das sind nicht nur allein die Geschichten rund um die reichste Ente der Welt, sondern auch Hintergründe der Biografie. Don Rosa beginnt seine Geschichte von Dagobert, wo es für die Leser interessant: beim Geldverdienen seines geliebten ersten Kreuzers. Dagobert stammt aus dem schottischen Clan der Ducks ab, die im Besitz der berühmten Duckenburgh sind. Leider sind die finanziellen Grundmittel nicht so gegeben, die Ducks sind so gut wie pleite.

Im ersten Kapitel putzt Dagobert als junger Bub Schuhe und bemerkt, dass man nur mit harter Arbeit an sein Geld kommt. Aber schon im ersten Band beweist er seine Cleverness, indem er gierige Mitmenschen aus der Duckenburgh in die Flucht schlägt. Am Ende dieses ersten Kapitels will der Kleine mit einer silbernen Taschenuhr und einem goldenen Gebiss nach Amerika, um das große Glück zu suchen. Und das große Glück ist das große Geld. Und wie er es verdienen wird.

Bombie der Zombie besucht einen verkleideten Dagobert Duck
Bombie der Zombie besucht einen verkleideten Dagobert Duck

Die beste Charakterentwicklung in einem Comic – eigentlich für Kinder

Endpunkt dieser ganzen Biografie ist eine Geschichte in der Gegenwart, in der gezeigt wird, was aus dem reichsten Enterich der Welt geworden ist. Und bei dieser Geschichte wird klar: Diese Ente war die Vorlage für die Scrooge-Story, bei dem ein raffgieriger Mensch am Weihnachtsabend von drei Geistern heimgesucht wird, die ihn durch das Durchleben aller seiner Zeitepochen zu einem selbstlosen Menschen machen wollen. Genau das ist aus Dagobert geworden und alle Abenteuer, die er bis dahin erlebt hat, haben dazu beigetragen: Alles selber schaffen, Geiz, Raffgier usw. wurden alles durch die Geschichten bedingt, die Don Rosa vorher erzählt hat.

Und ich habe es in keinem fiktiven Comic jemals besser gesehen. Denn jede Charaktereigenschaft von Dagobert findet man in jedem Kapitel wieder. Egal, ob es um Dagoberts Vertrauen zu Menschen geht oder um seine Besessenheit der reichste Mensch zu werden, jede Facette ist gut begründet.

Dagobert Duck am Anfang der Weihnachtsgeschichte
Dagobert Duck am Anfang der Weihnachtsgeschichte

Das Beste nebenher – Slapstick, Realismus und der krasseste Duck aller Zeiten

Erst in der Gegenwartsgeschichte treffen wir auf die üblich bekannten Charaktere, die sonst um Onkel Dagobert schwirren: Donald, Tick, Trick und Track. Vorher lernen wir vor allem Dagoberts Familie kennen und auch Feinde, die er sich in seiner ganzen Lebensgeschichte gesammelt hat. Und alle Dinge, die er vorher lernt, enden im Alter bei dem knickrigen geizigen Dagobert, der in einer verschneiten Winternacht an die Vergangenheit denkt.

Im Laufe seiner Geschichten gibt es ordentlich Slapstick, aber immer so, dass es nicht als unrealistisch gilt, sondern immer in das Setting passt. Schön ist die Szene, bei der Dagobert richtig ausrastet auf einem Schiff als sich jemand über ihn und seine Sippschaft lustig macht. In der wird nämlich gerade nicht der Slapstick gezeigt, sondern nur die Auswirkungen draussen. Dagobert wird vor allem als Energiebündel mit unbedingtem Ziel: GELD dargestellt.

Dagobert Duck und seine Träume
Dagobert Duck und seine Träume

Bester Zeichenstil und Bonusmaterial

Don Rosa zeichnet so schön detaillliert und ist trotzdem dabei so dynamisch, ich habe das in keinem anderen Comic so erlebt. So wie seine Art Geschichten zu schreiben, so zeichnet er sie auch. Überall sind kleine Nettigkeiten versteckt, so zum Beispiel immer eine kleine Widmung (D.U.C.K.) oder kleine Nebenhandlungen. Neben seinem detaillierten Zeichenstil und seiner Detailiebe im Erzählen, gibt es zu diesem Band auch noch zu jeder Geschichte liebevoll aufbereitete Hintergrundinformationen. Dabei gibt Rosa Auskunft über den Entstehungsprozess und Auskünfte über Alles rund um die Biografie von Dagobert.

Ich könnte noch lange schwärmen, aber ganz ehrlich: nachher klingt es nur wie Werbung. Und wenn es wie Werbung klingt, auch nicht schlimm, denn dieser Band von Don Rosa bekommt meine unbedingte Empfehlung. Denn dieser Comic ist die beste Biografie, die ich je im Comic je gelesen habe.

Bewertung: 10 / 10

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Heimliche Blicke Reihe – Guter Romance Manga durchs Schlüsselloch

Sie schaut aufgegeilt durchs Loch und leckt sich die Lippen. Und der nebenan? Der holt sich einen runter!? Das sind Zustände, aber  viel Komplexere als man denkt. Das ist „Heimliche Blicke“.

Lange angekündigt und jetzt endlich kommen wir zu der lang ersehnten Empfehlung zu „Heimliche Blicke“.  Da ich euch umfassend die Reihe näherbringen will, bespreche ich dalle Bände etwas ausführlicher. Das heißt jede Woche gibt es eine neue Video-Rezension eines Bandes von „Heimliche Blicke“ mit einem kleinen Text. Innerhalb dieses Artikels kommen jede Woche die neuen Videos hinzu. Ich gebe euch auf Facebook/ Twitter / Google Plus Bescheid.

Absolute Spoilerwarnung: Ich werde für die ausführliche Bewertung der Bände massiv spoilern, es sind schon viele Nacherzählungen dabei.

Heimliche Blicke 1: Tatsuhiko, Emiru und schauen durch ihre Löcher

Willkommen in der Kunstschule in Tokyo und ja, wenn wir es zugeben müssten, dann hat Tatsuhiko ein typisch männlich erdachtes Schicksal  vor sich. Irgendwie schmeissen sich die Frauen immer ihm zu Füßen, aber nicht zuviel Ausblick in die Zukunft. Tatsuhiko säuft mit seinem Freund Yone-Yama ordentlich einen über den Durst. Der Freund hat ordentlich ins Glas geschaut und murmelt sich schlafend weg.  Da fällt Tatsuhiko ein Loch in seiner Wand auf. Und als er durch das Loch späht, sieht er wie eine Frau ihre Katze füttert. Ihren Lachs buttert. Die Pflaumen pflückt. Ja, sie masturbiert.

Die junge Frau ist Emiru. Tatsuhiko denkt sich: „WASSSS?!“ und geht der Sache natürlich auf den Grund. Er klingelt bei ihr und sie guckt vorsichtig durch die Tür, schliesst sie aber schnell wieder. Tatsuhiko hat aber den Fuß in der Tür und stolpert dabei nach vorne auf Emiru. Diese macht nicht Anstalten nach Hilfe zu brüllen, sondern fotografiert Tatsuhiko, wie er auf ihr liegt.

Und damit beginnt die Spirale der Verwicklungen, denn Emiru nutzt das Foto als Erpressung, um zukünftige Freundinnen oder Frauen allgemein abzuschrecken. Im Laufe des ersten Bandes kommt Tatsuhiko mit Yuri zusammen und in diesem Dreieck wird es die nächsten Bände sehr spannend rund um Tatsuhiko, Emiru und Yuri.

Bewertung: 10 / 10

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Heimliche Blicke 2: Große Möpse und kleine Eskapaden

Im zweiten Band von Heimliche Blicke herrscht bei Tatsuhiko reges Treiben bezüglich Frauen. Natürlich hat Tatsuhiko mit der guten Yuri noch seinen Spaß, aber auch seine Kunstlehrerin Honnami macht vor Tatsuhiko nicht halt. Zusätzlich ist auch eine Mitarbeiterin in dem Supermarktgeschäft, in dem Tatsuhiko arbeitet scharf auf ihn. Leider nimmt das Ganze keinen rühmlichen Ausgang. Aber mehr erfahrt ihr natürlich in meinem Video. Viel Spaß!

Bewertung: 7 / 10

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Heimliche Blicke 3: Feuchtes Treiben!

Eigentlich ist Tatsuhiko mit Yuri zusammen, der großbusigen Dame, jedoch besucht in Band 3 bekommt er Besuch von seiner richtigen Freundin. Ob das gut ausgehen kann?

Bewertung: 8 / 10

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Heimliche Blicke 4: SCHULDIG ALSO SEX

Tatsuhiko hat in Band 4 von Heimliche Blicke mal ordentlich Mist gebaut. Und muss dafür bestraft werden. Emiru hat auch eine einfache und bei ihr naheliegende Idee: Sex. Na, dann Prost in Band 4 von Heimliche Blicke.

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Heimliche Blicke 5: Yuri du SCHL***E

Dieses Mal werden auch schmutzige Dinge durch ein Schlüsselloch beobachtet, doch dieses Mal bespannen sich nicht Emiru und Tatsuhiko gegenseitg, sondern….Mehr dazu in Band 5 von Heimliche Blicke.

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The Avengers 2: Age of Ultron auseinandergenommen! Meine Videorezension

Ob Thors Hammerschwung diesmal wirkt oder Hulk sie alle zerpflückt? Erfahrt es in meiner Videorezension direkt hier:

Wenn ihr keine Lust habt auf eine Videorezension, dann empfehle ich euch die Rezension von meinem Etage13-Kollegen Steffen. Der hat hier seinen schriftlichen Senf bei der Comic-Community abgegeben.

„Ich schlafe nicht mit jemanden. Ich f****!“: Fifty Shades of Grey aus der Sicht eines Mannes

Wie angekündigt habe ich mich mal in eine Runde 50 Shades of Grey rangetraut. Und bevor ihr euch fragt, warum tust du dir das an, wieso schaust du dir sowas an? Tja, als zur Zeit Platz 1 der Kinocharts und einer großen Besucherzahl, habe ich mich gefragt: „Warum tun sich andere diesen Driss an?“

Ihr merkt, ich bin schon locker flockig zu dieser ganzen Shades-Thematik eingestellt, aber ich habe mir selber gesagt: „Basti, du schaust dir das jetzt ganz neutral an und hältst dich zurück. Und wenn ich 10 Euro umsonst ausgegeben habe, gebe ich Applepia die Schuld. Schliesslich hat die mich damit reingeschleift. (Na gut man musste mich auch nicht großartig überreden.)

Was man vor einer Fifty Shades of Grey-Vorstellung macht

Also gehe ich mit der lieben Applepia in den Kölner Cinedom (gibt noch andere Kinos, war das Naheste). Dort angekommen haben wir uns vorher noch einen Burger reingezogen, ich habe nach etwas zum Thema Passendes gesucht, aber es gab weder einen Wachs-und-Strafe-Burger noch Anal-Plug-Pommes. Aber auch bei dem Popcorn-Stand gab es kein schönes Merchandise dazu. Wieso gibt es nicht einen Strohhalm in Penisdildoform in meiner Cola? Den hätte ich der lieben Applepia auf jedenfall gekauft 😉

Ich hatte auch das Gefühl die Kassiererin im Kino für die Vorstellung hat leise in sich hineingelacht, als sie einen Mann das Ticket hat kaufen sehen. „Hihi, bestimmt zwingt ihn seine Freundin.“ Nä, ist ein Selbstexperiment du dusselige Kuh. Jedenfalls gingen wir popcornbeladen in die Vorstellung. Das Schöne, ich war nicht der einzige Mensch mit Penis, andere Leidensgenossen flätzten sich peinlich berührt in die schwitzigen Kinositze. Ok, los geht´s!

Tickets für die Vorstellung zu Fifty Shades of Grey
Tickets für die Vorstellung zu Fifty Shades of Grey

Was man für Trailer vor 50 Shades of Grey so bekommt

Applepias erster Kommentar: „Juhu, jetzt kommt ja nur frauenspezifische Trailer.“ Tja, leider wurde Sie enttäuscht. Es folgten eher Trailer in Richtung Fast & Furios 65 in der ein Auto von einem Hochhaus zu einem anderen in der Luft fährt. Sprich, Bäm Bäm Bäm. Dann gab es die Vorschau zu Pixels, den neuen Film von Adam Sandler, dem alten Filmverschandler, und Kevin „Doug“ James. Auch hier werden einem die Actionpassagen um die Ohren geballert, dass man eigentlich einen Betablocker einschmeissen müsste. Ansonsten gab es noch einen passenden Trailer mit „Der Nanny“, den Rest habe ich vergessen.

Aber was denken Sie sich so Werbeleute eigentlich? In 50 Shades of Grey wird’s wohl um Sexualität und irgendetwas mit Wachs, so dachte ich zu tun haben, gehen, dazu passend könnten Sie ja auch „The Fast and The Furios“ später mal schauen. Wie groß wird da wohl die Schnittmenge sein? Hm? Hm? Ich gehe ja auch nicht in den Dekoladen Depot und werde dann mit Werbung für große fette Autos zugeballert. Warum? Weil Menschen die sich für Blümchen aus Stoff als unterstützendes Element sich nicht für die Motorleistung eines Porsches interessiert.

Wie dieses 50 Shades of Grey schon am Anfang keinen Spaß macht

Und dann beginnt endlich der Film. Oder leider? Jedenfalls sehen wir diese unsichere Brünette mit dem schönen Namen Anastasia Steele. Das sie natürlich gleich auf Megageil-Christian-Grey trifft ist natürlich klar, aber ich habe mir im Inneren überlegt: Wenn die schon so einen plumpen Namen wie Steele für die weibliche Person haben, warum nehmen Sie nicht als Nachnamen für den männlichen Charakter „Hammer“? Bei einer Heirat würden Sie dann denn Doppelnamen „Steele-Hammer“ tragen. Wäre auch nicht viel weniger plump. Anastasia Steele geht unsicher den Gang zum Büro zu Christian Grey entlang um ihm als Reporterin für die Studentenzeitung Antworten zu brennenden Fragen aus einem der mächtigsten Männer rauszusaugen.

Aber – oh Nein – die Brünette ist so unsicher, sie muss an Ihrer Lippe unterkneten oder einen Stift dazu nutzen, auf dem auch noch Grey draufsteht. Wie subtil. Sie weiß nicht was Sie ihn fragen soll und er, Mega-Obermotz, Grey blafft sie so richtig an. Er ist aber auch ein arroganter Fatzke, nein, er muss sie weiter bedrängen und in gewisser Weise bloßstellen. Aber, irgendwie findet Sie ihn auch megasexy. Habe ich schon erwähnt, dass Anastasie Stele so unsicher ist, dass Sie beim Eintreten in Greys Büro direkt auf die Fresse fliegt? Jetzt habe ich es gesagt. Dass Sie ihn megasexy findet, sagt Sie auch ihrer guten Freundin Chantal (hab den Namen vergessen, wichtigstes Merkmal, die poppt erstmal alles durch), aber nicht einfach als Informationen, sondern mit diesem verschämten Ich-bin-so-unsicher-ich-kau-an-meiner-Unterlippe-Art. Und schön ist es ja noch später und damit spule ich mal kurz ein bisschen vor, wenn er rausfindet, dass sie noch Jungfrau ist. Ihre Begründung lautet: „Ich wollte auf den Richtigen warten. Sorry, irgendwo war da ein Klischee versteckt. Er sagt als charmanter Charmebolzen nur, dass er diese Situation bereinigen wird und rödelt sie erstmal gepflegt durch. Gentlemann halt.

Christian Grey, der unsympathische aber reiche Bekloppte und Anastasias Frauenbild

Ich rege mich schon wieder zu sehr auf. Aber leider könnte das an dem Frauenbild liegen das mir vermittelt wird. Im Film geht es letztlich darum, dass Christian Grey die olle Steele mal seinen Stiel zeigen will und sie ordentlich verkloppen will mit S-M-Zubehör aus dem Baumarkt, sie aber eine Beziehung mit Blümchen und Gemeinschaftskonto haben will. Das ist eigentlich ein interessanter aber zunehmend ausgereizter Konflikt, denn letztlich endet es bei dem typischen Dialog: „Ich will mit dir zusammensein, aber ich kann es nicht, denn ich bin nicht gut für dich!“ Na, kennt ihr irgendwoher? Während der Vorstellung habe ich mir vorgestellt dass Grey im Sonnenlicht glitzert und Appetit auf die Blutgruppe von Anastasie Steele halt. Na, ihr wisst Bescheid, oder? (Lösung: Twilight)

Christian Grey ist ein arroganter Fatzke, der Hubschrauber und Flugzeuge fliegen kann, dann kann er wunderbar Klavier spielen, kennt sich im Bereich Alkohol sehr gut aus und kann der Dame seines Herzens mit seinem Riesenbankkonto viele Geschenke zustecken. Wenn er sich mit Anastasie durch ein Parkhaus bewegt, fragt Sie: „Welches Auto gehört dir?“ Worauf er keck neureich durchblitzen lässt: „Alle.“ Von mir aus kann der gestörte Bubi mit Lederlust alle Autos der Welt haben, aber er denkt sich halt dass er das mit Menschen auch machen könnte. Und Anastasia lässt zu 99 % des Filmes immer wieder durchblicken, dass er Sie mit seinem Geld und seinem Protz wieder reinholen kann.

Ist es das was Frauen wollen? Kann ich ein Perversling mit der Neigung mir Orangen in den Pöppes zu stecken werden, solange mein Bankkonto prallgefüllt ist und ich meiner Angebetenen einen Apple-Computer und ein megateures Auto kaufen kann? Ist das die emanzipierte Botschaft des Filmes? Da musste ich kotzen. Eigentlich bringt mich Anastasia mehr zum Kotzen als der mit Geldscheinen gepuderte Grey.

Lichtblicke in 50 Shades of Grey

Mal was Positives: Es gibt ein paar lustige Momente, bei denen ich auch lachen musste. Hier ist natürlich manchmal so schwer zu unterscheiden ob ich lachen musste, weil das einfach so schlecht ist oder weil mal ein Witz funktioniert hat. Ein Beweis für einen schlechten Gag ist Greys toller Hinweis was er von Frauen möchte: „Ich schlafe nicht jemanden. Ich ficke.“ Plumpes Barbarengehabe in zwei handlichen Sätzen. Ansonsten ist es schwierig sich an richtige Gags zu erinnern, diese sind zumeist situationsgebunden. Der andere Lichtblick ist, dass sich Anastasia Steele sich nicht ganz Grey hingibt. Ich spoiler das Ende jetzt mal vorweg, also schaut mal woandershin: Am Ende des Films läuft Anastasia in den Aufzug und haut ab von Grey, weil der Sie ordentlich ausgepeitscht hat. Na wenigstens einmal in emanzipiert.

50 Shades of Grey für Männer?

Nein. Erst einmal die Frage, warum ist 50 so interessant? Ich habe die Theorie aufgestellt, dass der Roman in Frauen das Innere Ich anspricht, das gerne einen dominanteren Kerl im sexuellen Sinne hätte. Damit ist nicht unbedingt SM oder Bondage gemeint, sondern der innere Wunsch dass der Kerl mehr in die Hand nehmen soll. Keine Ahnung, wäre eine Idee. Der Film ist leider nichts für Männer, weil es einem als Mann wirklich die meiste Zeit das Gefühl gibt, dass man ein volles Portemonnaise für das Herz einer Frau braucht. Dann kann man auch der hinterletzte Spinner sein. Auch vom Anteil an skandalösen Szenen ist leider auch nicht so viel dabei, eigentlich wurde nur zwischendurch mal leider leicht rumgepeitscht. Mehr nicht. Ich hätte mich gefreut, wen Sie Grey noch bekloppter dargestellt hätten, so dass man noch mehr bemerkt, wie Gaga der ist. Gleichzeitig bekommt man nicht genug Infos zu seinem Hintergrund. Man weiß nur, dass seine Mutter eine cracksüchtige Nutte war und jetzt tot ist. Trotz des Konflikts dominanter Mann zu devoter Frau, häte ich mir von Anfang an eine weniger klischeelastige Version von Anastasia vorgestellt. Nicht diese typischen Mittel um etwas darzustellen. Oder auf der anderen Seite hätte ich mir auch gedacht, warum lässt die Olle sich das alles mit sich machen? Vielleicht habe ich da den Film nicht verstanden. Für Männer hätten wahrscheinlich die Vor-Trailer zum Film gereicht, das wäre ergiebiger gewesen als sich diesen Film anzutun.

 Bewertung: 2 / 10
Link zum Buch: Fifty Shades of Grey – Geheimes Verlangen: Band 1 – Roman